Anwendungsfragen

Hier ein paar Fragen, die wir zur Anwendung von verschiedenen Medikamenten schon hatten:

„Wirkt die Tablette auch, wenn ich schlafe?“

– Ja.

„Ich habe gerade ein Zäpfchen genommen – kann ich trotzdem schwimmen gehen?“

– Ja.

„Woher weiss die Schmerztablette denn, wo sie hinmuss im Körper?“

– Das weiss sie nicht, der Wirkstoff verteilt sich im ganzen Körper,

Auf der Etikette: ‚Tragen sie die Salbe 3 x täglich sparsam auf die betroffenen Hautzonen auf.‘

„Macht es einen Unterschied, ob ich das auf leeren oder vollen Magen mache?“

– Nein.

„Ich nehme diese neuen (Blutdruck-) Tabletten seit etwa 3 Wochen. Jetzt habe ich die Periode bekommen – muss ich jetzt damit aufhören?“

– Nein.

Auch wenn wir diese Fragen gelegentlich amüsant finden, ist es uns doch lieber man fragt und macht es dann richtig, als dass man einfach etwas macht.

8 Kommentare zu „Anwendungsfragen

  1. *kicher*
    Ist bestimmt nicht einfach da immer ernst zu bleiben?

    Die beste ANTWORT auf eine seltsame Frage, die ICH je bekommen habe, war vom Kinderarzt: „Haben Sie diese Infomation aus einer seriösen Quelle?“
    Dazu das Bemühen ernst zu bleiben… Was nach wenigen Sekunden dazu führte, dass wir beide lachen mussten und ich nach kurzer Überlegung sagen musste: Nein, diese Quelle (eine andere Mutter, die immer die unglaublichsten, schrecklichsten Informationen ungefragt für alle hatte…)nicht ernst zu nehmen sei. ;-)

    Liebe Grüße, Smila

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  2. lol…
    das ist ja fast wie der D.A.U. (Dümmster anzunehmender User) in der PC-Branche.
    Also ich hätte da meine größten Probleme gehabt, ernst zu bleiben. Ich mein, die Frage mit der Schmerztablette ist ja noch berechtigt, aber wie kommt man von Blutdruck auf Regel oder von Salbenanwendung auf nüchtern oder nicht?
    oO

    grüße
    martin

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  3. Ich find die Fragen gar nicht mal sooo abwegig, wenn man mit dem nrmal üblichen Halbwissen über Körperfunktionen nachdenkt und hinterfragt.

    1) Beim Schlaf wird der Körper in Standby gefahren. Vielleicht verteilt er dann auch das Medikament nicht richtig?

    2) Wenn man nicht weiß, wie schnell sich die Zäpfchen im Körper auflösen – vielleicht kommt es ja wieder raus beim schwimmen *igitigit*

    3) Logisch gedacht – wenn es _Kopf_schmerztabletten, Tabletten für _Zahn_schmerzen, Dolormin für Frauen (wirkt das dann nicht bei Männern?) gibt

    4) Ist doch bei anderen Medikamenten auch so, dass sie besser/ schlechter wirken wenn dabei gegessen wird. Wer weiß, vielleicht ist in der Salbe etwas drin, von dem einen kotzübel wird nach dem Essen? ;-)

    5) Blutdruckmedikament und Regel – vielleicht kommt dann das Blut nur so… äh rausgeschossen? ;-)

    Man kann sich die Fragen durchaus logisch herleiten. *g*

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  4. @Martin: stell Dir eine Frau vor, die bis auf die Pille, die sie seit Jahren nimmt, nichts anderes gebraucht hat. Und die Pille nimmt sie 3 Wochen und stoppt dann 1 Woche – wenn sie die Regel hat … also …

    @Daniela: Ganz genau. Es gibt für alles Erklärungen … und auch wenn es für uns „Fachpersonen“ manchmal komisch tönt – besser die Leute fragen.
    Und das mit den Zäpfchen – ich glaube die schwimmen sogar noch oben :-P

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  5. Ich finde die Fragen auch nicht soooo abwegig. Schließlich gibt es auch Medikamente, deren Wirkung von der Tageszeit abhängt (was letztlich (m.W.) daran liegt, dass bestimmte Hormone nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafengehen vermehrt produziert werden), oder deren (Neben-)Wirkung zu bestimmten Zeiten kontraproduktiv wäre (z.B. weil wachmachende Substanzen drin sind, die vor dem Schlafengehen ungünstig wären).

    Und außerdem schreibt Pharmama ja ganz richtig: „Lieber einmal zu oft gefragt, als einfach mal auf Verdacht (falsch) machen“.

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  6. „„Ich nehme diese neuen (Blutdruck-) Tabletten seit etwa 3 Wochen. Jetzt habe ich die Periode bekommen – muss ich jetzt damit aufhören?“
    – Nein.“

    da war sie sicher erleichtert, dass sie nicht aufhören muss, die Periode zu bekommen ;-)

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  7. Soooo abwegig finde ich die Fragen auch nicht. Besser kommen und fragen als – wahrscheinlich gutgemeinten – Blödsinn verzapfen wie Zäpfchen in die Ohren stecken oder wie hier vor kurzem gebloggt auf der Brust verteilt.
    Ich finde es gut, wenn sich Kunden Gedanken machen oder verstehen wollen, wie und warum etwas funktioniert.

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