Lustiges Rezept

Auf einem Rezept:

Sofradex

3 x täglich 1 gtt in Rohr

Was für ein Rohr?

Sofradex sind Ohrentropfen, sollte wohl heissen: 3 mal täglich 1 Tropfen in R (=rechtes) Ohr – nur hat der Arzt den Abstand vergessen …

11 Kommentare zu „Lustiges Rezept

  1. Warum schreiben eure Ärzte die Rezepte eigentlich noch von Hand?
    Ich hab seit Jahren kein handgeschriebenes mehr bekommen. Wird alles gedruckt.

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  2. Das ist in der Schweiz noch nicht ganz durchgedrungen – es gibt zwar schon Ärzte, die das machen, aber die meisten Rezepte sind immer noch reine „Handarbeit“ …

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  3. Ich hatte neulich nach Jahren mal wieder ein handschriftliches, das war ein Spaß! Die Ärztin hatte neben den eigentlichen Mitteln noch ein zusätzliches aufgeschrieben, für den Fall, das es zu einer bestimmten Nebenwirkung kommt. Als ich ihr sagte, das ich dieses Mittel schonmal hatte und nciht so gut vertragen habe, strich sie es durch und schrieb ein anderes hin. Mit einem anderen Stift! Skandal! Das wurde von der Dame in der Apotheke auch direkt bemängelt. Falsche Farbe. Das ist alles mit blauem Kuli geschrieben, aber das durchgetrichen und dazugeschriebene mit schwarzem Kuli! Das könnte gefälscht sein!
    Glücklicherweise war ich in der Apotheke direkt an der Klinik, konnte also noch einmal zurück und mir das Rezept nochmal neu ausstellen lassen – ohne verräterische Farbunterschiede.
    Die Arzthelferin sah mich auch sehr fassungslos an, als ich ihr sagte, es ginge noch nichteinmal um das Durchstreichen und neu dazuschreiben an sich, sondern lediglich darum, das dies mit dem falschen Stift passiert sei…

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  4. Also mich nervt dieses „herum malen“ in Rezepten oder Medikamentenverordnungen auch sehr!

    Ich hatte letztens einen Patienten, bei dem die Ehefrau in der für mich bestimmten Verordnung „Notizen“ gemacht hatte, wodurch der arme Mann beinahe die doppelte Dosis diverser(!) Medikamente bekommen hätte. Zum Glück kam mir da sehr viel spanisch vor und ich erkundigte mich telefonisch beim Arzt. Der Anruf hat sich gelohnt! Ich frage mich ja, warum man seine wichtigen privaten Gedanken nicht einfach auf einem simplen Schmierzettel machen kann.

    Auch immer wieder schön: Ärzte, die bei Hausbesuchen einfach bei der Dosierung auf dem Medikamentenplan in unserer Akte Zahlen durch streichen. Prinzipiell finde ich ja gut, wenn die Ärzte sich überhaupt noch damit beschäftigen, welche Sachen ihre Patienten so einnehmen. Aber ist es denn wirklich zu viel verlangt, es einfach abzusetzen und mit der neuen Dosierung anzusetzen? *augen verdreh*

    Und über 3-fach geänderte Rezepte und lange Diskussionen mit med. F(l)achangestellten, warum ich mich weigere mit solchem „Schrott“ zur Apotheke zu gehen, reden wir mal besser nicht… ^^

    ___

    PS: Danke, das musste alles mal gesagt werden! ;)

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  5. Und ich hab mich anfangs öfter gefragt ob ich die Rezepte überhaupt falten (!) darf oder ob das bei der Abrechnung dann Probleme macht.

    In Italien habe ich vor einigen Jahren ein „Rezept“ bekommen da hätte ich nie erwartet, ein Medikament zu bekommen: ein simpler Schmierzettel, mit Sauklaue beschrieben und einem Kritzel als Unterschrift. Kein Stempel, nichts. In der Apotheke gabs keine Probleme, das hat uns noch am meisten erstaunt. Dabei ging es um ein richtig starkes Antibiotikum.

    Ein handgeschriebenes Rezept bekam ich vor einigen Wochen auch hier in D noch – beim Hausärztlichen Notdienst. Aber das war scheinbar auch nur, weil der Arzt nicht fähig oder willens war, den Computer zu benutzen. Dann hätte er wohl auch gleich erfahren dass das Medikament seit fast 10 Jahren in der Form nicht mehr auf dem Markt war :D

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  6. Wir kriegen auch immer wieder mal handschriftliche Rezepte – vor allem im Notdienst oder in den Heimen.

    Was ist allerdings das Problem mit unterschiedlichen Farben? Ein kurzes Telefonat mit dem Arzt oder dann eben die Unterschrift vom Arzt nochmal dahinter und mit der Abrechnung gibts keine Probleme.

    Ich selbst kritzele auch auf dem Rezept herum: „Rabattartikel nicht lieferbar“, „Rabattartikel nicht liefer, daher Original ab“, „Cito!“ usw kommt nicht selten vor. Bislang gabs mit der Abrechnung da auch überhaupt keine Probleme. Bei „schwerwiegenden“ Änderungen muss halt der Arzt seinen Servus nochmal druntermachen, dann passt das schon.

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  7. das mit der Ausstellung von Rezepten mittels PC hat noch einen weiteren Vorteil: wenn das alle machen, verkürzt sich das Pharmazie-Studium
    .. wegen des Wegfalls der Schriftkunde :-)

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  8. Interessanterweise hab ich lediglich ein einziges mal das falsche Medikament erhalten und das vom einzigen Arzt, welcher mir je ein Rezept per Computer ausgestellt hat.
    Er hat dabei zwei sehr ähnlich klingende Medikamente vertauscht, ich tippe auf Autokorrektur oder Autovervollständigung des Medikamentennamens.
    Handgeschrieben wäre dies nicht passiert, oder ich hätte das Richtige erhalten, weil die Schrift so unleserlich gewesen wäre, dass ich das andere Mitteli erhalten hätte :-D

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  9. hajo: Das Fach gibt es leider nicht. Und die Lektion „wie stelle ich ein Rezept richtig aus“ dauerte bei uns 2 Stunden – die wir zusammen mit den Medizinern hatten. Das war’s dann.

    @Tom: auch eine Art der „Autokorrektur“ oder :-)
    Aber ich denke das mit den Computerrezepten läuft darum falsch, weil das Programm eine Liste Medikamentennamen drinhat und wenn man auf der Liste leicht verrutscht: voila. (Könnte ein Arzt das bestätigen?)

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