Kindersichere Verschlüsse

Das Problem mit den (bisherigen) Kindersicheren Verschlüssen ist in meinen Augen, dass auch eine Menge der älteren Leute sie nicht aufbekommen. Es ist auch wirklich nicht ganz einfach dieses *gleichzeitig drücken und drehen*. Da hatten wir schon einige, die wieder zurückkamen, weil sie die Packung einfach nicht aufbekamen.

Dazu kommt noch, dass v.a. bei Flüssigkeiten diese Verschlüsse bei weitem nicht so dicht sind wie sie sollten. Da ist noch viel Innovationspotential drin…

12 Antworten auf „Kindersichere Verschlüsse

  1. Ich habe es miterlebt, wie meine Oma mit einem solchen Verschluss ihre Probleme hatte – nur hat dann mein 6-jähriger Bruder ihr gezeigt, wie man die Flasche aufbekommt …

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  2. Meine Freundin ist rheumakrank und wenn sie einen ihrer Schübe bekommt, dann kriegt sie die Flasche mit dem Schmerzmittel nicht mehr auf. So ein Mist. Jetzt lässt sie die offen mit aufgelegtem Verschluß am Bett stehen. Sie hat keine Kinder und kann das riskieren. Dennoch: diese Verschlüsse können ein echtes Problem sein.

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  3. kindersicher sind sie nur für männer. mein mann verzweifelt jedesmal während meine große locker as dem handgelenk sie öffnet ;-)

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  4. Kindersicher ist echt was anderes. Meine Tochter bekam schon mit 1 einen kindersicheren Schraubverschluss auf.

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  5. Au weia. Ich hab’s grad gelesen – das ist aber ganz schlecht.

    Aber ich sehe, es ist, wie ich es angenommen habe: Kindersichere Verschlüsse machen Senioren (und Männern :-) und Leuten mit Arthritis offenbar mehr Probleme als den Kindern.
    Wirklich. Jemand sollte sich da mal was einfallen lassen,

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  6. Kindersicher hahaha… ich habe solche Verschlüsse ab 14 Monaten mühelos aufbekommen. Solche und auch die vielen anderen die angeblich kindersicher sind.

    Ich denke es liegt vielleicht daran, dass Kinder ja sehr lerneifrig sind, sie wenden nicht gelerntes Wissen an sondern versuchen neue Dinge neu zu öffnen.

    Ich habe mal als Nebenjob an einem Stand mit Geduldsspielen gearbeitet.
    Ab dem Alter der Jugendlichen haben die Menschen sich sehr lange mit dem Spielzeug beschäftigen können.
    Kinder hingegen kamen zum Stand, bekamen was in die Hand und lösten es binnen weniger Sekunden bis Minuten.

    Der Witz war dabei immer, dass sie nicht angewendet haben was sie schon wissen sondern neu den Gegenstand erforscht haben.

    Ein Beispiel:
    An unserem Stand gab es eine Schraube mit Mutter. Man musste nun einen Ring rausbekommen der zwischen Mutter udn SChraubkopf steckte, dafür was die SChraube auch angesägt, der Ring täuschte vor durch dieses angesägte zu passen.
    Erwachsene versuchten das sehr lange und versuchten auch die Mutter abzudrehen, ging nicht.

    Ein Kind sieht sofort, Ring passt nicht durch das angesägte, dreht an der Mutter und oh Wunder, Mutter ab.
    Warum? Das Gewinde war andersherum als üblich. Die Erwachsenen haben ihr bekanntes Wissen angewendet die Kinder, die über solches nicht verfügen nicht.

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  7. Ich plädiere ja für die ganz einfache Lösung: Medikamente im abschließbaren Schrank aufbewahren, ebenso wie Putzmittel (Schlüssel sicher aufbewahren, selbstverständlich). Aber das setzt natürlich Verantwortungsbewusstsein bei den *Anwendern* voraus – und da ist es doch so viel einfacher, vom Hersteller Unmögliches zu verlangen, als mal selbst ein bisschen Sorgfalt walten zu lassen… *seufz*

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  8. Benedicta: So ists hier auch, Tochterkind bekommt weder Medikamente noch Reinigungsmittel in die Finger. Aber je größer das Kind, desto schwieriger wird es, geeignete Orte zu finden. Leider setzen Alter und Geschicklichkeit nicht das Wissen ums Verbot voraus.
    Für einen hohen, komplett abschließbaren Schrank wo alle Medis + Reiniger rein passen, fehlt uns der Platz.

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  9. Ja, da hast du schon recht. Also am besten zweigleisig – Hersteller-Umsicht UND Anwender-Umsicht.
    (Und letztlich wird man das Restrisiko eben einfach nicht los. Das ist das, was man in der Informatik „infeasible“ – „undurchführbar“ nennt. Es gibt einen Punkt, wo die Sicherungsmaßnahmen so weit gehen, dass die Kosten (sowohl Herstellungskosten als auch Einschränkungen anderer) den Nutzen bei weitem übersteigen. Nur: das sieht die Politik nicht – und die meisten Menschen auch nicht. Deshalb werden dann z.B. fröhlich Datenschutz, Pressefreiheit und Informationsfreiheit einer völlig nutzlosen Technik geopfert „weil man damit Kinderpornographie eindämmen kann“.)

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  10. Was mir bei einem Putzmittel jetzt schon mehrfach passiert ist: Beim Versuch den kindersicheren Verschluss zu öffnen, hatte ich !!! mühelos !!! den kompletten Verschluss in der Hand.

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