Pädophil = Kinder-„liebend“? Der glatte Hohn!

Das ist ein Thema, das mich sehr auf die Palme bringt. Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen. Z.T. sehr kleine Kinder. Pädophil ist das falsche Wort. Kinderschänder trifft es eher. Meiner Meinung nach sollte man diese einsperren – und zwar lebenslänglich. Es hat sich gezeigt, dass die Rückfallquote sehr hoch ist. Für die sexuell missbrauchten Kinder bedeutet dass in jedem Fall ja auch Lebenslanges Leiden, weshalb sollte das für die Täter anders sein? Und für eine Chance dasselbe wieder anderen Kindern anzutun?

Oft sind es ja nicht Fremde, die das den Kindern antun, v.a. bei sehr kleinen Kindern, es sind Verwandte, Lehrer, Erzieher, Sportleiter– es ist wesentlich einfacher für die Täter, wenn die Kinder ein gewisses Verhältnis zu ihnen haben, dann können sie den Kindern Schuldgefühle einreden, sagen, dass es normal sei, dass das ihr kleines Geheimnis ist, etc. Es ist so wichtig, dass man den Kindern beibringt, dass sie zu jedem „Nein“ sagen dürfen, der ihnen körperlich zu nahe tritt und dass sie auch damit zu den Eltern kommen können und das sagen.

Dass jemand tatsächlich dem Kind auf der Strasse „auflauert“ und es verschleppt kommt seltener vor, als uns die Medien glauben lassen – man hört heutzutage einfach viel mehr davon. Wie das Mädchen, das in Leipzig jetzt tot aufgefunden wurde – und es würde mich nicht wundern, wenn sich herausstellt, dass das ein schon einschlägig vorbestrafter Pädophiler war.

Das Internet ist (leider) der ideale Tummelplatz für die Pädophilen: anonym, weitreichend, perfekt um rasch Bilder oder Videos auszutauschen – und auch um neue Opfer kennenzulernen.

Man hört ja immer wieder davon. Wen es interessiert, der kann auf dieser Seite (englisch) nachlesen, wie diese Monster vorgehen: Vorsicht, die dargestellten Chats sind z.T. sehr grafisch.

Die Leute auf dieser Seite jagen die Jäger. Sie geben sich in Chaträumen als Minderjährige aus. Wenn ein Pädophiler sie anspricht und wirklich Anstalten macht, sie zu treffen, sind sie mit der Polizei vor Ort, um ihn festzunehmen.

Wenn es das bei uns auch gäbe, ich würde mich sofort melden.

Denn wird denkt, das gäbe es nur in Amerika oder „woanders“, dem empfehle ich, sich einmal in einem Chatroom als 12, 13 jähriges Mädchen oder Junge auszugeben (oder jünger, nach unten geht immer).

Ich habe das einmal gemacht auf Odigo (den gibt es jetzt nicht mehr). Ich hatte keinen besonders „herzigen“ Namen gewählt und gab mich nicht aufreizend. Trotzdem hatte ich innert 30 Minuten über 10 Anfragen von Männern (nicht Jugendlichen, sondern älter als 20) zum Chatten. 4 nach Zufall ausgewählt und alle 4 kamen innert kürzester Zeit zur Sache: „Bist Du alleine zu Hause?“, „Was für Unterwäsche trägst Du?“ „Schickst Du mir Fotos von Dir?“, „Wo wohnst Du? Ich komme Dich besuchen“ …  Und hartnäckig, selbst als ich keinerlei Zugeständnisse machte und keine Adresse genannt habe, immer wieder die Frage danach…

Echt, mir wurde schlecht davon, körperlich schlecht. So dass ich das Experiment schnell abbrach.

Einem (der nach der Adresse gefragt hat) habe ich dann gesagt, dass ich nicht 13 bin sondern 30 – und dass ich ihm die Polizei auf den Hals hetzen würde, für das was er da versucht hat. Er hat nur gelacht – weil er weiss, wie schwierig das ist über das Internet.

Darum bin ich für eine Überwachung des Chatverhaltens von Kindern. Ich weiss noch nicht genau, wie durchführbar das ist, aber ich denke, dass ich das Junior, wenn er gross genug ist bald einmal erklären werde, wie er sich verhalten muss im Netz – und wie nicht. Und falls er chattet, sollte das unter meiner Aufsicht sein.

Gute Seite für Kinder: Security4kids

Gute Seite für Erwachsene: Stopp-Kinderpornographie

11 Kommentare zu „Pädophil = Kinder-„liebend“? Der glatte Hohn!

  1. Davon redet ja kaum jemand:
    – dass über 80% aller Kindsmissbräuche in heterosexuellen Familien stattfinden. Da sieht ja niemand rein, Familien sind geschützt.
    – dass die meisten Kinderpornos in heterosexuellen Verhältnissen produziert werden – wär sonst gar nicht möglich.
    – dass Pädophile meistens eine tragische Kindheit erlebt haben und seelisch zerstörte Menschen sind, die Kindern mehr vertrauen als Erwachsenen.
    – dass Hilfsangebote für Pädophile
    praktisch nicht vorhanden sind, dabei wäre Prävention auch Kinderschutz.
    – dass Forschungsarbeiten in diesem Gebiet praktisch keine Unterstützung erhält und mit massiven Repressionen rechnen muss, wenn sie nicht die politisch erwarteten Resultate liefert…
    Weitere Perversionen und Mythen aus dem Reich der Pädophilie erwünscht?

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  2. Wenn die Kinder zum Sex gezwungen werden dann sag ich auch die Täter sollen hinter Gittern verrecken aber wenn jetzt z.b. ein 10 jähriges Mädchen mit sagen wir mal einem 16 oder 30
    jahre altem mann sex haben will soll sie gerne.

    Ich stehe eigentlich auf alle altersgruppen ich bin jetzt 17
    meine jüngste war 11 und ich war da 16

    meine älteste hatte ich vor kurzem sie war 45.

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  3. @Alex: Ein 10 Jähriges Mädchen ist genau das: ein Mädchen und kann derartige Entscheidungen nicht wirklich selbst treffen – das trifft dann eher der 16 oder 30 Jährige „Freund“ für sie. Das IST Pädophilie – fragliche „Einwilligung“ oder nicht! Überredung, Verführung, Zwang, egal was: es ist NICHT rechtlich und sollte es auch nicht sein. Punkt.

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  4. Bei uns in Deutschland lief eine Zeitlang eine Werbung im Kino die auf Anlaufstellen für Leute hinwies, die pädophiele Neigungen an sich entdecken und sich Hilfe holen wollen. Nach einer Woche wurde die Werbung wegen Beschwerden rausgenommen. Soetwas könnte man doch nicht zeigen.
    Ich finde soetwas dumm, denn 1. war die Werbung rein von der Darstellung harmlos ( das Interesse an dem Kind wurde durch einen erhöhten Herzschlag dargestellt, und dem Mann war es offensichtlich höchst unangenehm). und 2. schreien immer alle Leute nach besserem Schutz gegen Pädophiele, wenn dann aber versucht wird Leuten mit solchen Neigungen zu helfen ( und eine Vielzahl hat diese Gedanken und fühlt sich deswegen schuldig, ohne ein Kind angefasst zu haben) schreien dieseleben Menschen, dass das doch nicht zumutbar wäre für soetwas öffentlich zu werben.

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    1. Harmlos meint, keine krassen Bilder von nackten Kindern. DAs Pähophelie nicht harmlos ist, ist mir schon klar.

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  5. Ihr Artikel zum Thema „Pädophilie“ ist, das muss ich leider so konstatieren, eine bodenlose Unverschämtheit! Schon im ersten Satz werden pädophil empfindende Menschen als Kindesmissbraucher diffamiert, später mit Inzesttätern gleichgesetzt!
    Ich selbst bin pädophil, hege aber eine tiefe Abscheu gegen sexuellen Missbrauch, Kinderpornografie und glaube persönlich absolut nicht an die Möglichkeit einer sexuellen Einvernehmlichkeit zwischen Kindern und Erwachsenen. Ich möchte auch nicht bestreiten, dass es Pädophile gibt, die Kinder missbrauchen, aber es ist inzwischen ein Faktum, dass die Mehrheit der pädokriminellen Taten von Heterosexuellen begangen werden! Von Menschen, die noch nicht einmal ein enferntes, echtes Interesse an Kindern haben. – Und es ist um so bedauerlicher, dass Menschen wie Sie, die wohl einen akademischen Hintergrund haben, nicht in der Lage sind, genauer zu differenzieren!
    Es gibt genügend Pädophile, die tatsächlich lieben und eben aus echter, tief empfundener Verehrung nie ein Kind anrühren würden. Pädophile, die freiwillig einen Therapeuten aufsuchen, weil sie „ungute Gefühle“ oder aber Begleiterscheinungen wie Depressionen bekämpfen wollen. Pädophile, die traurig über ihre Neigung sind… und die jederzeit gerne mit einem „normal empfindenden“ Menschen tauschen würden, weil ihr Leben dadurch sehr wahrscheinlich viel reicher und wärmer wäre.
    Ich verstehe Hass gegen Kinderschänder und halten diesen auch für gerechtfertigt, zweifellos, denn ich selbst verurteile solche Menschen. Aber bevor man einen solchen unreflektierten Artikel ins Netz und damit in die Welt setzt, sollte man sich vielleicht einfach mal besser informieren (Ich empfehle unter anderem die deutschsprachige Homepage „www.schicksal-und-herausfoderung.de“, die rein gar nichts mit pädophiler Propaganda zu tun hat.
    Herzliche Grüße
    Gabriel

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    1. Bitte nochmals lesen. Ich rede von solchen, die Kinder effektiv sexuell missbrauchen als Kinderschänder, auch wenn sie das als „Kinderliebe“ verkaufen wollen.
      Nirgends schreibe ich, dass diese „Begegnungen“ v.a. homosexueller Natur sind. Und es gibt gewiss genug Menschen, die sich Kinder als Opfer aussuchen, nicht weil sie pädophil sind, sondern weil sie ihre „Macht“ und grössere Kraft ausspielen wollen.
      Sicher gibt es auch Pädophile wie sie, die (hoffentlich) nie ein Kind anrühren. Aber eben: es gibt mehr als genug andere, die genau das tun – und damit viel Schmerz verursachen.

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  6. Ich fürchte, ich habe genau gelesen:
    „Pädophil = Kinder-“liebend“? Der glatte Hohn!
    Das ist ein Thema, das mich sehr auf die Palme bringt. Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen. Z.T. sehr kleine Kinder. Pädophil ist das falsche Wort. Kinderschänder trifft es eher. “
    Was an diesen Sätzen entspricht keiner pauschalen Generalisierung, einer Gleichsetzung von Pädophilen UND Kinderschändern?! Lediglich daran habe ich mich gestört. Dass Sie Kinderschänder verurteilen, ist völlig nachvollziehbar, das tue ich auch. Leider gibt es keinen anderen Terminus für Menschen wie mich, der müsste erst noch erfunden werden; „pädophil“ halte ich aber ansich auch nicht für so unpassend, denn ich VERLIEBE mich nun einmal unglücklicherweise in junge Mädchen. Ja, ich spreche von Liebe! NICHT von körperlicher Fixierung, weil diese Kinder keine Objekte für mich darstellen, sondern liebens- und schützenswerte Wesen. Genau deshalb könnte ich niemals einem Kind etwas antun, weil ich mir nicht vorstellen kann, jemandem Schaden zuzufügen, der mir so viel bedeutet. Und sexueller Missbrauch ist für mich einer der größtmöglichen Schäden für eine Kinderseele! Übrigens hat die Sexualwissenschaft „pädosexuell“ als Begriff für pädophile Sextäter gefunden, zur Abrenzung.
    Von Homosexualität habe ich meines Wissens in meinem vorherigen Text nicht gesprochen (dass ich „normale“ Heterosexuelle“ so hervorhebe, liegt einzig und allein daran, dass sie die Mehrheit der Sextäter ausmachen).

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  7. Wälzt erst einmal einige Schwarten, bevor ihr eure moralinsauren Ergüsse veröffentlicht! Wo habt ihr eure Weisheiten her, aus der BLÖD-Zeitung? Pädophile sind KEINE Kinderschänder! Und Leute, die Kindern wehtun, KÖNNEN keine Pädophilen sein! In den Siebzigern waren wir da mal wesentlich weiter, aber da war auch noch nicht dieser evangelikale Müll aus Amerika rübergeschwappt! Ich weiß, wovon ich rede, denn ich binb ein Pedo. Ich könnte nie einem Kind absichtlich wehtun, und kleine Mädchen sind Göttinnen, die ich verehre! Bitte richtet euren moralinsauren Haß nicht gegen die falschen Leute!

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  8. Gabriel: Es ist genauso wenig eine Krankheit wie Homosexualität, daher also nicht therapierbar. Mach dir mal keine Hoffnungen in dieser Richtung! Deine sexuelle Neigung wirst du erst mit dem Tode los! Was mich allerdings etwas wundert ist, daß auch dein Text nicht ganz frei von Mor4alinsäure ist.Daß wir nicht zugreifen, ist schon Quälerei genug, aber daß wir uns die Göttinnen auch nicht mwehr ansehen dürfen, ist eine Erniedrigung, die aus Amerika kommt. Und kontraproduktiv außerdem. 1973 schickte die Bundesregierung eine Delegation nach Schweden, wo man gerade die (normale) Pornographie „freigegeben“ hatte. Zum Erstaunen der etwas verkalkten Besucher war danach aber nicht etwa die Zahl der Sexualdelikte angestiegen, wie man hierzulande erwartet hatte, sondern stark zurückgegangen! Soviel also schon mal über die Angebliche Gefährlichkeit der sogenannten Pornographie!

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  9. Pädophile sind sehr rar. Es sollte Pädochräs heissen. Wahre Pädophile werden so dermassen an den Rand gedrückt, dass sie kaum mehr atmen können. Es ist einfach boshaft wahre Kinderfreunde dermassen wie Schurken zu behandlen nur weil all die Instanzen ECHTE LIEBE als etwas völlig unmögliches ansehen. Der Ehrliche wird so im höchsten Mass lächerlich gemacht bis er erstickt.

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