über Flora und Fauna

*Das* fand ich herzig:

Kundin: „Haben sie etwas um meine Darmfauna wieder aufzubauen?“

Ja, klar – nur sagt man heute Darmflora.
Aber eigentlich ist das überholt, denn die Flora betrifft im Normalfall das Pflanzenreich während die Fauna sich mit dem Tierreich beschäftigt. Aber wir haben ja keine Pflanzen im Darm und hoffentlich auch keine Tiere sondern Bakterien.

„Pe-Ha“- Los

Kundin in der Drogerie:

„Ich brauche ein Shampoo, aber es darf absolut kein „PH“ enthalten!“

Man versuchte ihr zu erklären, dass es sich bei dem pH nicht um einen Inhaltsstoff, sondern um eine Angabe der Säure handelt – im Sinn von: je näher dem normalen Haut-pH von 5.5, desto milder für Haut und Haar. Das war aber hoffnungslos – sie wollte einfach nicht verstehen, also suchte man nach einem Produkt, wo nichts mit pH drauf steht. Einen pH hat es natürlich trotzdem …

Gar nicht so einfach, wie man denkt. Da gibt es pH-neutrales Shampoo, pH 5.5, pH Hautneutral, pH 5, etc. Man glaubt es kaum, wo das alles draufsteht.

„pH“ – das ist die Abkürzung für den lateinischen Begriff „potentia hydrogenii“ und heißt übersetzt „Wasserstoffionen-stärke“.

Der pH-Wert dient dazu, Säuren und Laugen voneinander zu unterscheiden und ihre Stärke zu kennzeichnen. Denn alles, was Wasser enthält, hat auch einen pH-Wert, der mittels elektrischer Meßgeräte oder aber den sogenannten Indikatoren, wie z. B. Lackmus festgestellt wird. Die Skala reicht dabei von pH 0 bis pH 14, wobei der Mittelwert von pH 7 als neutral bezeichnet wird. Wasser hat diesen Neutralwert von pH 7. Alkalische Seifenlösungen, sprich Laugen, haben einen pH-Wert größer als 7. Demgegenüber rangieren saure Lösungen, so beispielsweise Essigsäure, Milchsäure und Kohlensäure, auf dieser Skala zwischen 0 und 7.

Unsere Haut hat einen leicht sauren pH von 5.5 – und braucht das auch, als zusätzlichen Schutz vor Bakterien. Den sogenannten Säureschutzmantel sollte man nicht kaputt machen durch sehr basische oder auslaugende Produkte.

Und woran ist ihr letzter Sklave gestorben?

Kundin in der Apotheke:

„Haben sie mir eine Liste aller Medikamente die es gibt?“

Uh, nein. Aber sie können ja damit anfangen, indem sie in eine Buchhandlung gehen und dort nach dem „Kompendium“ fragen – da sind zumindest die in der Schweiz zugelassenen drin. Für Deutschland wäre das wohl die „rote Liste“, für die anderen Länder müssten sie anfragen …