Kunde kommt am Abend in die Drogerie gestürmt:
„Haben Sie von diesen Wärmebeuteln, die Sie klicken können und die dann warm werden?
Bei uns ist der Strom ausgefallen und ich versuche meine Echsen am Leben zu erhalten … „
Kunde kommt am Abend in die Drogerie gestürmt:
„Haben Sie von diesen Wärmebeuteln, die Sie klicken können und die dann warm werden?
Bei uns ist der Strom ausgefallen und ich versuche meine Echsen am Leben zu erhalten … „
Nur Sekunden vor Ladenschluss kommt eine Frau herein mit einer Medikamentenschachtel. Ein rezeptpflichtiges Blutdruckmedikament – Laut Dosierungsetikette bezogen vor 2 Jahren und in einer anderen Apotheke.
„Die sind mir ausgegangen. Was können Sie für mich tun?“
…
Was würdest Du machen?
Such einen aus.
Nicht sicher, wer mein „Lieblings“-Kunde gestern war – 3 Minuten, bevor wir schliessen.
Bewerber Nr 1: der Typ, der mich anrief um mir zu erklären, dass er nur 10 bis 15 Minuten entfernt ist und ich JA NICHT schliesse, bevor er sein Medikament abgeholt hat. Das Rezept hat er dabei – Ich habe ihn dann in die Bahnhofapotheke geschickt, die länger offen hat.
Oder Bewerber Nr. 2, der mich am Telefon mit Nr. 1 sieht und wild gestikuliert, weil ich jetzt noch seinem Arzt anrufen soll um ein Rezept für ihn zu bestellen.
3 Minuten vor Schluss spät abends.
Der hat zu. Das kann ich ihnen garantieren. Gehen Sie in den Notfall ins Spital, wenn es so eilig ist.
Der Mitt-Sechziger in der Apotheke soll Migräne Kranit mitbringen.
Pharmama: „Ja – die gibt es nicht mehr, die wurden zurückgezogen.“
Mann: „Oh – kommen die wieder?“
Pharmama: „Sieht nicht so aus. Darf ich ihnen Ersatz anbieten?“
Mann: „Moment –ich muss fragen.“
Er zückt sein Natel (auch ältere Personen besitzen heute so etwas) und telefoniert.
Ich komme nicht umhin einen Teil mitzubekommen.
„Ja, hallo – ich bins. Die Migräne Kranit, die gibt es nicht mehr …
…Nein, sie werden nicht mehr hergestellt …
… Ja, sie wurden zurückgezogen, sie haben keine mehr ….
… sie sind ausser Handel. Nein, nicht mehr auf dem Markt … es gibt sie nicht mehr …
… Nein, sie machen sie nicht mehr …
… auch später nicht, nein. Was soll ich …?“
Er kommt zurück, zuckt die Schultern und sagt: „Sie meint, ich soll es noch woanders versuchen.“
Sie können, aber ich glaube, viel Erfolg haben werden sie nicht.
Die ältere Kundin (sicher 60) kommt herein, sagt mir „Grüetzi“ und streckt mir dann die Zunge heraus.
(!)
Ähhh—Was? Bei etwas näherem Hinsehen:
Pharmama: „Oh, Sie haben eine Aphte?“
Kundin (grinsend): „Nennt sich das so? Ich dachte, das war die schnellste Möglichkeit, Ihnen mein Problem zu erklären. Haben Sie mir da etwas dagegen?“
…
Frech. Aber ich mag meine Kunden so :-)
Der Kunde verlangt (und bekommt) Nasenspray.
Ich (wie immer): „Bitte denken Sie daran, dass Sie den abschwellenden Nasenspray nicht länger als eine Woche am Stück anwenden, da sich die Nase sonst daran gewöhnt.“
Kunde: „Zu spät.“
…
