Lapidar

Der Kunde verlangt (und bekommt) Nasenspray.

Ich (wie immer): „Bitte denken Sie daran, dass Sie den abschwellenden Nasenspray nicht länger als eine Woche am Stück anwenden, da sich die Nase sonst daran gewöhnt.“

Kunde: „Zu spät.“

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14 Antworten auf „Lapidar

  1. Mundatmung?
    Sorry, ich hab noch nie in meinem Leben Nasenspray gebraucht, und habe eine Erkältung auch nie als etwas potentiell lebensbedrohliches gesehen. Was habt ihr alle für Nasen, dass die über eine Woche komplett dicht machen ohne Medikamente?

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    1. Seit ich sechzehn bin, habe ich bei fast jeder Erkältung eine Nebenhöhlenentzündung, manchmal gut aushaltbar, manchmal bis hin zu tagelangen heftigen Kopfschmerzen, Sehstörungen, starkem Hustenreiz etc. Nasenspray soll da ja angeblich vorbeugend wirken. Vor allem verwende ich es aber, wenn die Nase so zu ist, dass stundenlang kein Lufthauch hinein- und herausgeht, wenn die Nasendusche längst nicht mehr hilft und wenn man richtig zu spüren glaubt, wie im Kopf der Druck steigt. Das ist ein elendes Gefühl, und es kann schon mal zwei Wochen dauern, bis es ganz weg ist.

      Dafür habe ich praktisch nie Fieber, nie Gliederschmerzen und nur ganz selten ein MD-Virus, und wenn meine Familie nicht wäre, würde ich mich ernsthaft fragen, wozu man Mittel gegen Sodbrennen oder Rückenschmerzen braucht. Jeder hat halt so seine Baustellen…

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    2. Seltsame Nasen, wahrscheinlich. Und welche, die entweder immer ein bisschen verstopft oder am Laufen sind. Und dann gibt’s auch Menschen, die das mit der Mundatmung irgendwie nicht so auf die Reihe kriegen – meine Tochter ist so ein Exemplar, vor allem nachts – sie geht auch während einer Erkältung automatisch zur Nasenatmung über, bekommt dann natürlich nur schlecht Luft, schnarcht und keucht wie eine Dampfmaschine und wacht davon auf, und das wiederholt sich -zig mal pro Nacht. Da sind solche Sprays für kurze Zeit ein echter Segen.

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    3. Mit der Mundatmung ist das so eine Sache – ich bin es so gewohnt (immer) durch die Nase zu atmen, dass eine Umstellung da enorm schwierig ist. Und unangenehm: da trocknet die Mundschleimhaut aus, und das hilft der Erkältungsproblematik in meinen Augen auch nicht.
      Allerdings bin ich auch nur selten erkältet (Holz anfass) und brauche dann auch nur sporadisch Nasenspray. Hauptsächlich zum schlafen, weil … ja, Erstickungsgefühle vor dem Einschlafen und ein wahnsinnig trockener Mund morgens auch nicht so meine Sache sind.

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  2. Gut dass du es gesagt hast.
    Ich habe aber einmal gelesen, dass viele, welche die Nasensprays „missbrauchen“ eigentlich wegen einer un-oder schlecht behandelten Allergie darauf kamen.
    Da hilft es die Allergie zu behandeln und danach den Spray langsam immer mehr mit Wasser zu verdünnen.
    Dann soll man runterkommen. Tönt logisch.
    Denn, wer nimmt einfach so zu lange Nasenspray? Ich hasse den so und nehme den nur höchst selten.

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      1. Hm, habe es nur gelesen. Aufschrauben, Inhalt in Messbecher füllen, 10% ausleeren, mit Wasser auffüllen, wieder in Spray füllen.
        Beim nächsten Spray 20% Wasser usw…ein HNO Arzt weiss, kennt das sicher auch.

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