Mein Hund stinkt

Kunde: „Kann ich Febreze auch für meinen Hund brauchen?“
Drogistin: „Warum?“
Kunde: „Er riecht ganz furchtbar.“
Drogistin: „Also ich würde das nicht machen. Febreze ist eine Chemikalie und das würde ich nicht auf einem Tier anwenden. Aber es gibt sicher ein paar Hundeshampoos, die den Geruch auch wegbekommen. Und für Mundgeruch können sie die Tausendein Blattgrün Tabletten probieren.“
Kunde: „Aber Febreze sagt sie ‚beseitigen Gerüche‘. Was, wenn ich es verdünnt anwende?“
Drogistin: „Ich würde das wirklich nicht tun.“
Kunde: „Also ich probier es aus. Wiedersehen!“

Drogistin frustriert zu mir: „Warum fragt der mich eigentlich um meine Meinung, wenn er dann doch macht, was er will?“

P.S. Für das Hundekörbchen, Decken, Teppiche, Autositze etc. geht Febreze gut, aber bitte nicht für den Hund selbst.

Anmessen, bitte.

Auf Rezept:

Conveen Kondomurinale

Ohne Angabe der Grösse.
… der Arzt findet, wir könnten das anmessen …

Zur Info: Kondomurinale sind ein Inkontinenzprodukt für den Mann. Dabei wird vorne an den Penis das Kondomurinal angebracht, das mit einem Schlauch an einem Urinbeutel angeschlossen werden kann – praktisch ein externes Katheder.

Telefon bei der Firma, wie man das messen soll: den Umfang.


Seine Frau hat sich dann einverstanden erklärt das zu machen.

Danke.

Was war noch die Frage?

Telefon

Kundin: „Sind sie die Apothekerin?“
Pharmama: „Ja.“
Kundin: „Ja, ich habe da eine Frage. Das ist nämlich so. Vor 2 Wochen, da war ich beim Arzt, der mir aus dem Knie – das war ja schon lange nicht gut – mit einer Spritze 7 ml Wasser gezogen hat…“
Pharmama: „Ja?“
Kundin: „Und dann hat er mir eine Spritze ins gleiche Knie gemacht, gegen die Entzündung.“
Pharmama: „Ja.“
Kundin: „Jedenfalls hätte ich am Dienstag einen Termin gehabt zum das nochmal anschauen …“
Pharmama: „…“ (man merkt schon, ich muss nicht viel sagen)
Kundin: „Aber da habe ich mich nicht wohl gefühlt und bin darum nicht gegangen.“
Pharmama: „…“
Kundin: „Jetzt haben sie mir angerufen wegen einem neuen Termin, den haben sie mir für Donnerstag gegeben…“
Pharmama: „Ok?“
Kundin: „Ja, aber Donnerstag soll es schneien!“
Pharmama: „Ja … und?“
Kundin: „Und ich bin doch mit Krücken unterwegs, da geht das auch nicht!“
Pharmama: „Hmmm.“
Kundin: „Jetzt habe ich angerufen wegen einem neuen Termin …“
Pharmama: „…“
Kundin: „Und sie haben gesagt, ich kann am Montag vorbeikommen.“
Pharmama: „Ok.“
Kundin: „War das ok so?“
Pharmama: „Was?“ (ich denke: Was genau will sie jetzt von mir?)
Kundin: „Dass ich den Termin verschoben habe?“
Pharmama: „Aha. Ja … wie fühlt sich ihr Knie denn an?“
Kundin: „Es schmerzt noch.“
Pharmama: Ist es besser geworden oder schlimmer?“
Kundin: „Besser, glaube ich.“
Pharmama: „Dann denke ich schon, dass es ok war, den Termin zu verschieben.“
Kundin: „Oh, Danke vielmals!“

Hängt auf.

Belauscht (3)

Zwickau, Apotheke

Kundin: “Haben Sie auch Augenklappen?”
Apothekerin: “Ja haben wir.”
Kundin: “Was kosten die denn?”
Apothekerin: “1 Euro das Stück.”
Kundin: “Ok. Dann nehm ich gleich 2.”
Apothekerin: “Aber dann sehen Sie doch gar nichts mehr!?”

Quelle: www.belauscht.de


Quicky (11)

Kunde zur Apothekerin: „Könnten Sie sagen, ob ich Mundgeruch habe?“

… und bläst ihr ins Gesicht.

Ahh, es ist schon wahr, dass man Mundgeruch selbst nicht unbedingt bemerkt. Man ist dabei aber nicht vom Geruchsempfinden einer anderen Person abhängig, man kann das auch selbst testen: Plastiksack nehmen der nicht riecht, ihn aufblasen, indem man durch die Nase ein und den Mund ausatmet, Sack zumachen, einige Minuten warten (ev. nach draussen gehen), Luft im Sack an der eigenen Nase vorbeileiten, dann riecht man das auch selbst. Oder man leckt sich mit der Zunge über den sauberen Handrücken, lässt das trocknen und riecht dann da dran. Oder man geht zum Zahnarzt – die haben auch Halimeter, elektronische Mundgeruch-testgeräte.

Heute kein „Täfi“

Nein, liebe Mama von dem Jungen, der schon gestern die Hälfte der Hustenbonbon-Muster aus der Schale mitgenommen hat und auf mein Traubenzucker nicht mal den Mund für ein „Danke“ aufbekommen hat – und zwar nicht aus Schüchternheit und nicht, dass sie ihn darauf hingewiesen hätten – heute gibt’s halt kein „Täfi“.