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Aus Amerika:

Ein Teenager kommt mit der Freundin in die Apotheke und fragt nach Kondomen.

Er sagt: „Wenn sie keine Extra grossen Kondome haben, dann kann ich sie nicht nehmen.“

Für die Apothekerin tönt das, als ob er entweder kein Kondom benutzen will, oder aufschneidet.

Die Apothekerin nimmt ein normales Kondom aus der Packung, stellt ihr Bein auf die Theke und zieht es über Fuss und Unterschenkel – ein Trick den sie gelernt hat, um den Gips, den sie ein paar Wochen vorher hatte trockenzuhalten.

Sie sagt: „Wenn ich meinen Fuss und Knöchel da hinein bekomme, dann bin ich sicher, sie schaffen das mit ihrem Penis auch.“

Dann wendet sie sich an die Freundin und sagt: „Und falls er das NICHT kann, dann würde ich davon absehen mit ihm Sex zu haben. Die wenigsten würden das wollen, wenn es wirklich derart riesig ist !“

Der Junge sah etwas schockiert aus, kaufte aber die Kondome.


Bildquelle – (sicher nicht so flexibles Kondom mit lateinischer Anleitung von 1813)

Dazu möchte ich eigentlich nicht viel mehr sagen, ausser: Ja, ich weiss, Penisse kommen in verschiedenen Grössen, die meisten Kondome sind genormt und es mag Leute geben, die damit Probleme haben. Aber ich glaube inzwischen hat wohl jeder mal versucht sie über Hand und Unterarm zu ziehen – was relativ problemlos geht, auch mit den normal Grossen … also? Ansonsten gibt es noch die Kondomeria und andere einschlägige Geschäfte… da dürften auch Kondommuffel etwas „passendes“* finden.

*absichtlich doppeldeutig

Internetzo

 

Okay -es handelt sich dabei um (Kondom-)Werbung. Aber die ist mal gut gemacht:

Tänzer machen nach, wie Tiere Sexualpartner umwerben … findest Du heraus, welche es sind? (Auflösung ganz am Schluss).

Helga! Was kosten denn die Kondome?? (Sampler)

Es ist mir aufgefallen, wie häufig Kondome in meinem Blog erwähnt werden. Und das, obwohl die Apotheke (und Drogerie) wohl nicht mehr Hauptzielort für Einkäufe derselben sind. Die ganzen Pille-danach-Posts hier mal ausgenommen, darin geht es ja häufig auch um Kondome. Kaputte oder abgerutschte vor allem … habe ich schon eine nette Sammlung:

Das fing schon 2008 an mit Fragen zu Kondomen

und zeigt sich auch im Post Professionalität in der Apotheke

in Überlaut zeigt sich, dass der Titel nicht nur ein eventuelles Problem der Verkäufer ist.

Und in Bedienungsnotstand, dass auch das Fachpersonal seine Grenzen hat.

Von Plastiksäcken und Winterkondomen 

Sex sells – sagte sich Donna und verkaufte zu einer Packung Schwammtampons noch …

Auch Kondome, aber nicht nur: Eher unangenehme Begegnungen mit Körperflüssigkeiten in der Apotheke

Überhaupt: Bitte nicht anprobieren!

und bei den Ärzten zur Frage: Was ist schon Allgemeinwissen?

In dem Zusammenhang auch: Gelernt ist gelernt (2)

Aber Kondome gehören heute praktisch zum Circle of Life

Aber ob der Kondomkauf für ein gutes Mutter-Sohn-Verhältnis spricht?

Zum Glück gibt es Kondome – als alternatives Verhütungsmittel, auch bei Wenn ich eine Frau wäre …

In Nachgefragt wundert sich ein Arzt über die fehlende Verhütung.

klassisches Missverständnis (oder?) von mir in die ganze Nach lang!

und leider nochmal in Gibt’s die auch in kleiner?

Und von der Pharmaassistentin in Hoppla. Mein Fehler!

Verhütungs-Dilemma: Nein, war schon klar.

Es ist wichtig, dass man einfach an Kondome kommt. Aber Kondommuster: Wohin damit?

Telefonnummer gratis zu jeder Packung Kondome in Glückstag?

Ausnahmsweise – klar? Können wir hier die Pille ohne Rezept abgeben – aber ich kann auch auf die Alternative verweisen, wenn das keine Ausnahme bleibt.

professionelles Zwischenspiel: Zikavirus: Von Mückenschutz und Kondomen

Es gibt Leute, die machen sich auch heute noch einen Spass daraus die netten Apotheken-Mitarbeiterinnen zu ihrer persönlichen Befriedigung (nicht der Neugier) über Kondome und alles was damit zusammenhängt auszuquetschen. Bei diesem Seltsamen Telefonanruf hatte ich arg den Verdacht, war aber nicht sicher, bis … Also doch!

Die gibts heute noch (siehe gestern: kurze Gegenfrage )

Kurze Gegenfrage

Vife Kollegin in der Apotheke am Telefon, nachdem sie wieder einen Anruf von einem Herrn erhalten hat, der wohl nicht wirklich nur nach Kondomen und derer Anwendung fragt um fachliche Information zu erhalten. Zu viel (detaillierte) Information zum Geschlechtsorgan und -Verhalten, das wir wirklich nicht für die Beratung brauchen.

„Weiss ihre Freundin das?“

„Oh.“ sagt sie: „Er hat aufgehängt.“

Über-laut

Man hört immer wieder, dass es manchen Kunden (immer noch) peinlich ist, Kondome zu kaufen. Das sollte nicht so sein. Für uns Verkäufer ist das etwas alltäglich normales – und wenn man in der Apotheke / Drogerie das kaufen geht sowieso. Da plagt man keine Kunden mit peinlichen Rufen durch den Laden oder ähnliches.

Umgekehrt sollte es aber auch so sein.

Wer redet von der geplagten Verkäuferin (in dem Fall die junge Drogistin), wenn von den beiden jungen Männern, die zusammen in die Drogerie kommen, wovon der eine durchweg am Telefonieren ist und der andere eine Kondompackung schnappt und dann ein laufendes Verkaufsgespräch mit der (über-)lauten Frage unterbricht: „Gehen die auch für Analverkehr?!“

Ja. (Ich bin sicher das wussten sie schon.)

Benutzen sie Gleitmittel, die Kasse ist da drüben.

Und Tschüss.

Die ganze Nacht lang

Ein Nicht-nativ-Deutsch sprechender männlicher Kunde fragt nach : „Kondome?“.

Ich zeige ihm, wo wir sie haben.

Er: „Welche gut?“

Ich zeige ihm die ganz normalen (Latex, mit Reservoir und Gleitmittel) und frage ihn: „Welche Grösse?“

– gemeint habe ich natürlich die 3er oder die 6er Packung.

Er: „16 oder 17 Zentimeter“

Pharmama: „Oh, nein, ich meinte, wie viele“

Er (mit einem Lächeln): „Die ganze Nacht lang!

Also … bekommt er von mir die Grosse Packung.

mehr über Kondome auf meinem Blog findest Du … hier.