Junior kommt in den Kindergarten

In das erste (freiwillige) Jahr – heisst das.

Und meiner Meinung nach keinen Moment zu früh. Er ist so gerne mit anderen Kindern zusammen – er braucht das –und als Einzelkind kann er das nicht so ausleben.

Trotzdem war es eine ziemliche „Geburt“ – angefangen beim Anmeldeformular, das wir im Dezember bekommen haben.

Kuschelbär war nämlich erst gar nicht dafür, dass er schon „so früh institutionalisiert“ wird – dass Junior schon seit er 5 Monate alt ist, ins Tagi geht, hat er wohl verdrängt.

Ich habe ihm dann dargelegt, dass das nicht nur für Junior, sondern auch für mich gut ist – dann habe ich neben der Arbeit nämlich vielleicht auch ein bisschen mehr Zeit für mich und uns und Hausarbeit …

Bis Januar habe ich ihn dann überzeugt und wir waren an der Infoveranstaltung – wo wir erfahren mussten, dass auch im Kindergarten die Schulferien gelten. Wer ausserhalb Ferien nehmen will, braucht eine Bewilligung und muss sich anmelden und das möglichst früh.

Na toll, im Moment muss ich praktisch noch ausserhalb der Schulferien Ferien nehmen (eine andere Apothekerin hat auch noch Kinder im Schulalter) – also war der nächste Schritt nicht nur endlich die Anmeldung abzuschicken, sondern gleich noch der Ferienantrag. Der wurde auch recht schnell bewilligt – offenbar ist das im ersten Jahr Kindergarten noch nicht das Problem.

Dann hiess es warten, bis der Bescheid kam, in welchen Kindergarten Junior jetzt gehen würde.

Am Infoabend wurde schon gewarnt, dass man zwar Wünsche angeben darf – und soll, diese aber nicht immer gewährt werden können. Sie verteilen die Kinder nach Kapazitäten der Kindergärten und da gibt es manche, die sehr beliebt sind …

Jedenfalls haben wir in der Anmeldung nicht nur einen Wunschkindergarten angegeben, sondern grad deren drei:

Der uns örtlich nächste (einmal über die Strasse fallen und man ist da), derjenige grad bei Juniors Oma und Opa (etwas weiter, aber gut erreichbar über ungefährliche Nebenstrassen) und der Kindergarten direkt neben dem Tagi – der ist so weit, dass Junior nicht alleine wird gehen können, hat aber den Vorteil, dass er im Tagi gelegentlich zu Mittagessen könnte und er ist auch weiterhin einen halben Tag dort.

Endlich im Juni kam der Brief – und die Überraschung (und Frust) waren gross … es war keiner der drei.

Ugh. Der angegebene ist auch noch so gelegen, dass Junior nie allein gehen kann (weit, gefährliche Strassen …).

Ich habe mich dann am selben Tag hingesetzt und einen Rekurs gegen den Entscheid eingelegt. – Dabei kam ich mir vor wie die schlechteste Mutter überhaupt … erst legen wir noch vor Beginn eine Ferienanfrage ein, und dann auch noch Extrawünsche wegen Kiga – das kommt sicher super an bei der Schulleitung.

2 Wochen Bangen später kommt dann ein Telefonanruf: sie sehen es ein, wir müssen nicht einmal an die persönliche Anhörung (die bei Rekursen sonst üblich ist) – Junior kommt in den KiGa beim Tagi.

Super!

Im Juli war Schnuppertag – Junior trägt den selbstgemachten Anhänger mit seinem Namen immer noch herum und erzählt jedem, der es hören mag (und den anderen auch) dass er „Im Sommer in den Kindergarten kommt“!

Und jetzt ist es dann soweit – noch 2 Wochen …

Im Kasperlitheater

Letzthin war ich mit Junior im Kasperlitheater.

Das war toll – die Kinder sitzen alle zusammen vorne, die Eltern hinten.

Während der Vorstellung werden die Kinder mit einbezogen. Wirklich empfehlenswert!

In der gezeigten Geschichte geht Kasper in den Märchenwald, wo er auf das Rotkäppchen und den bösen Wolf trifft. Das Rotkäppchen hat dem Wolf gerade erzählt, dass sie unterwegs ist zur kranken Grossmutter, die alleine lebt.

Nachdem er den Kindern erklärt hat, dass man nicht mit Fremden sprechen darf, fragt Kasper die Kleinen, was der böse Wolf denn jetzt vorhat.

Viele Kinder durcheinander: „Die Grossmutter fressen!“

und dann … ein Kind alleine: „… und das Rotkäppchen zum Dessert!

Waaah! Ich musste mich vom Boden wieder hochrappeln, so habe ich gelacht – ist Kindermund nicht was schönes? 

Wieviel Sonnencreme ist genug?

Passend zu Sommer, Sonne und Ferien ….

Auf den meisten Sonnencremen steht heute: „grosszügig auftragen“.

Nach der letzten Info, die ich habe, bedeutet das: mindestens 30ml für den ganzen Körper.

30ml das sind etwa 3 volle Esslöffel.

Tönt nicht nach viel? Dann überlege mal, wieviel Sonnencreme Du aufträgst, bevor Du an den Strand gehst.

Ich schätze mal, die wenigsten machen das.
Ansonsten würde ich viel mehr Sonnencreme verkaufen.

Man rechne das mal nach: eine Familie von 3 Köpfen wie unsere bräuchte in den 2 Wochen Ferien am Strand pro Tag 3×30 = 90 ml

Gut, wenn wir sagen, dass Junior nur 1/3 braucht … 75ml pro Tag

75ml x 12 (Anreise und Rückreise lassen wir jetzt mal) = 900ml

In einer (grossen) Tube Sonnencreme hat es ca. 200ml, das heisst ich müsste mindestens 4-5 Tuben mitnehmen! – Oder alternativ dort kaufen.

– mindestens, denn wenn man lange im Wasser ist, muss man sich danach nochmals eincremen –ja, auch wenn auf der Tube steht „Wasserfest““ und „hält den ganzen Tag““.

Wow.

Anderen zu Leid leben – Fortsetzung

Und das ist mir passiert – Tatsächlich sogar mit dem Blog hier.

Relativ am Anfang habe ich ein Bild gepostet, das zeigt, wie mein Sofa aus der alten Wohnung kam – nämlich mit der Drehleiter der Feuerwehr. Sowohl mein Mann als auch ich sind zu dem Zeitpunkt bei der Feuerwehr gewesen und das war nach einer Fahrübung eine Sache von 10 Minuten. Ansonsten hätte ich nur für das Sofa – das nie mehr zur Tür rausgekommen wäre – einen Lift mieten müssen.

Item. 4 Jahre später: ich poste das Bild, nachdem ich alle rückverfolgbaren Merkmale entfernt habe. Aber …. wer uns kennt, erkennt auch den Transporter.

Und als mein Mann noch mal 2 Jahre später mit jemandem aneckt schickt sie (ja, ich weiss, wer das war) das Bild und Link anonym per mail an das Feuerwehrkommando.

Na danke vielmals.

Der Kommandant der Feuerwehr war sichtlich nicht erfreut – was er meinen Mann auch eine Zeitlang deutlich merken liess, interessanterweise aber ohne ihm zu sagen, was denn genau das Problem ist. Das haben wir dann von jemand anderem erfahren.

Folgen hatte es für uns keine.

Was die Person angeht, die das gemacht hat: die ist wieder sowas von superfreundlich … aber bei uns untendurch.

Eine Zeitlang habe ich mir überlegt, ob ich es ihr mit gleicher Münze zurückzahlen soll: sie hat die Angewohnheit den Computer im Magazin für ihre Privatsachen zu nutzen, während Übungen auf Facebook zu surfen und zu posten – und derartiges mehr.

Aber irgendwie … so bin ich nicht. So Sachen fallen sowieso immer auf einen zurück. Ich brauche nur zu warten und zuzusehen.

Und das machen unsere Nachbarn im Moment auch.

Die Steigerung von Hotel Mama – Lieferservice Mama

Es ist Morgen.

Lehrling der Drogerie zu mir: „Darf ich rasch nach Hause anrufen? Es ist dringend.“

Pharmama: „Natürlich, aber … was ist denn das Problem?“

Lehrling: „Ich habe heute morgen mein Handy zuhause liegengelassen. Meine Mutter soll es mir bringen.“

Pharmama: (leicht baff)… „Also, wenn das wirklich so wichtig ist für dich … mach das.“

 

Mama macht’s? Der Lehrling wohnt nicht gerade in der nächsten Strasse, das ist ein Weg von mindestens 20 Minuten in eine Richtung.
Gut, zu meiner Zeit gab es noch keine Handy – aber ich weiss was meine Mutter gesagt hätte, wenn ich mit so einem Anliegen gekommen wäre. Etwas in der Art:

„Kein Problem, das Telefon läuft nicht weg, das ist noch da, wenn du heute abend kommst.“

No way, dass sie mir das gebracht hätte. Und das finde ich auch ok.

Ich hatte ja lange Zeit kein Handy – hauptsächlich weil ich der Meinung bin, man muss nicht immer sofort erreichbar sein. Aufgrund meiner Arbeit sieht das heute etwas anders aus, aber … wenn ich zum Beispiel Ferien habe, bin ich auch nicht sofort erreichbar – und bisher hat das immer auch ohne das funktioniert.

Ein Tag ohne Handy – ginge das für Euch? Oder würdet ihr Euch „ohne“ nackt fühlen?

Max muss mit

Das rechts ist Max: (hier zu sehen in unseren letzten Ferien)

Max ist Juniors liebstes Stofftier. Es ist zwar nicht so, dass er Max überallhin mitnimmt (ins Mukiturnen oder ins Tagi muss er nicht), aber wenn er schlafen geht, muss Max dabei sein. Darum kommt Max auch in die Ferien mit.

Junior hat Max auch selbst seinen Namen gegeben. Ein guter Name für einen Stoffhund, finde ich :-)

Mein erstes Stofftier – ich hatte es nicht so mit Puppen – war ein Affe und sein Name war Hieronymus. Ich habe keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin und meine Mutter behauptet fest, ich habe ihm den Namen wirklich selbst gegeben. Hieronymus. Nu denn.

Was war denn Euer erstes/liebstes Stofftier (oder von mir aus auch Puppe) und – wie hiess es?