Apotheken in aller Welt, 43: Augsburg, Deutschland

Bild und Beschreibung schickt uns Rose:

dann reihe ich mich mal in die Reihe ein.
Leider ist es keine Apotheke mehr, es ist jetzt ein Arzt drin. Das Bild von St. Michael und die Apothekenschrift sind aber noch vorhanden und gefallen mir sehr gut. Ach ja, fast vergessen: das Haus steht in Augsburg.

Sehr schönes Haus, nur schade ist es keine Apotheke mehr. Ob die Schrift wohl aus Denkmalschutzgründen noch dran ist? Und ob der Arzt wohl viele Kunden hat, die noch denken, es gäbe sie noch?

Apotheken in aller Welt, 41: Spiekeroog, Deutschland

Melanie aus Oberbayern schickt uns diese Apothekenfotos:

wir waren kürzlich auf Spiekeroog, da mußte ich an Deinen Blog denken.
Anbei die Bilder der Apotheke die wir dort gesehen haben.

Zugegeben, ich musste erst nachschauen, wo Spiekeroog denn liegt. Hättet Ihr es gewusst?

Ah, eine norddeutsche Insel! – die Apotheke sieht auch recht beschaulich aus :-) kaum von einem normalen Haus dort zu unterscheiden.

Apotheken in aller Welt, 40: Füssen, Deutschland

Ina (Inkognito :-) ) schickt uns dies:

diese Apotheke mit der ungewöhnlich detailreichen Fassade zog während eines Streifzuges durch das sommerliche Füssen den Blick auf sich, auch ohne dass es Bedarf gegeben hätte, hineinzugehen.
Ob das Gefährt im Vordergrund vielleicht das apothekeneigene Lieferfahrzeug ist?

Wow – man schaue sich nur die Details an. Eine wirklich schöne Fassade!

Apotheken in aller Welt. 39: Berlin, Deutschland

Noga vom Alzheimerweblog hat sich nicht nur die Mühe gemacht die Apotheke von aussen und innen zu fotographieren, sondern auch noch etwas Geschichte recherchiert:

in Berlin-Mitte beim Hackeschen Markt Ecke Neue Schönhauser-/ Rosenthalerstraße befindet sich die älteste Apotheke Berlins (Gründungsdatum 1731): die Rothe Apotheke.
Es ist die schönste Apotheke, die ich kenne. Sowohl das Gebäude als auch die Apotheke steht unter Denkmalschutz, wobei das ganze Viertel (Spandauer Vorstadt) nach der Wende ein „europäisches Flächendenkmal“ wurde.

Das Haus wurde 1929 im Stil der Neuen Sachlichkeit renoviert, kam in den folgenden Jahrzehnten sehr herunter und wurde nach der Wende ab 1995 restauriert.

Die Rothe Apotheke spiegelt in besonderer Weise die Zuwanderungs-geschichte Berlins. Entstanden ist sie infolge der Einwanderung von verfolgten Hugenotten aus Frankreich. Auch die Geschichte des letzten Jahrhunderts schlägt sich augenfällig nieder. Die Apotheke wurde arisiert. Der jüdische Eigentümer starb, seine Frau wurde deportiert. Ein Teil der Familie konnte nach England emigrieren. Nach der Wende wurde die Apotheke der in GB lebenden Enkelin rückübertragen. Mehr zur Geschichte der Rothen Apotheke steht hier.

Der Besitzer erlaubte mir, die Fotos zu machen. Allerdings hatte ich dafür nurden sehr kleinen Wartebereich vor dem Verkaufstresen – so etwa 3 Quadratmeter, denn die Rote Apotheke liegt in einer der teuersten Lagen von Berlin, deshalb muß der Platz so gut wie möglich genutzt werden. Eine Frau, die ich kenne, hatte schräg gegenüber einen Blumenladen, den sie 1995 aufgeben mußte, denn 100 DM Monatsmiete pro Quadratmeter konnte sie sich nicht mehr leisten. Inzwischen ist das Niveau für Gewerbemieten natürlich noch um Einiges höher.

In der Apotheke gibt es so viel zu sehen, daß ich stundenlang schauen könnte.

Hier sieht man noch einige Fotos vorwiegend aus der Perspektive der Mitarbeiter. Allerdings ist es im realen Leben nie so hell in der Apotheke. Die wurde extra für diese Fotos ausgeleuchtet.