Apotheken in aller Welt, 41: Spiekeroog, Deutschland

Melanie aus Oberbayern schickt uns diese Apothekenfotos:

wir waren kürzlich auf Spiekeroog, da mußte ich an Deinen Blog denken.
Anbei die Bilder der Apotheke die wir dort gesehen haben.

Zugegeben, ich musste erst nachschauen, wo Spiekeroog denn liegt. Hättet Ihr es gewusst?

Ah, eine norddeutsche Insel! – die Apotheke sieht auch recht beschaulich aus :-) kaum von einem normalen Haus dort zu unterscheiden.

Apotheken in aller Welt, 40: Füssen, Deutschland

Ina (Inkognito :-) ) schickt uns dies:

diese Apotheke mit der ungewöhnlich detailreichen Fassade zog während eines Streifzuges durch das sommerliche Füssen den Blick auf sich, auch ohne dass es Bedarf gegeben hätte, hineinzugehen.
Ob das Gefährt im Vordergrund vielleicht das apothekeneigene Lieferfahrzeug ist?

Wow – man schaue sich nur die Details an. Eine wirklich schöne Fassade!

Apotheken in aller Welt. 39: Berlin, Deutschland

Noga vom Alzheimerweblog hat sich nicht nur die Mühe gemacht die Apotheke von aussen und innen zu fotographieren, sondern auch noch etwas Geschichte recherchiert:

in Berlin-Mitte beim Hackeschen Markt Ecke Neue Schönhauser-/ Rosenthalerstraße befindet sich die älteste Apotheke Berlins (Gründungsdatum 1731): die Rothe Apotheke.
Es ist die schönste Apotheke, die ich kenne. Sowohl das Gebäude als auch die Apotheke steht unter Denkmalschutz, wobei das ganze Viertel (Spandauer Vorstadt) nach der Wende ein „europäisches Flächendenkmal“ wurde.

Das Haus wurde 1929 im Stil der Neuen Sachlichkeit renoviert, kam in den folgenden Jahrzehnten sehr herunter und wurde nach der Wende ab 1995 restauriert.

Die Rothe Apotheke spiegelt in besonderer Weise die Zuwanderungs-geschichte Berlins. Entstanden ist sie infolge der Einwanderung von verfolgten Hugenotten aus Frankreich. Auch die Geschichte des letzten Jahrhunderts schlägt sich augenfällig nieder. Die Apotheke wurde arisiert. Der jüdische Eigentümer starb, seine Frau wurde deportiert. Ein Teil der Familie konnte nach England emigrieren. Nach der Wende wurde die Apotheke der in GB lebenden Enkelin rückübertragen. Mehr zur Geschichte der Rothen Apotheke steht hier.

Der Besitzer erlaubte mir, die Fotos zu machen. Allerdings hatte ich dafür nurden sehr kleinen Wartebereich vor dem Verkaufstresen – so etwa 3 Quadratmeter, denn die Rote Apotheke liegt in einer der teuersten Lagen von Berlin, deshalb muß der Platz so gut wie möglich genutzt werden. Eine Frau, die ich kenne, hatte schräg gegenüber einen Blumenladen, den sie 1995 aufgeben mußte, denn 100 DM Monatsmiete pro Quadratmeter konnte sie sich nicht mehr leisten. Inzwischen ist das Niveau für Gewerbemieten natürlich noch um Einiges höher.

In der Apotheke gibt es so viel zu sehen, daß ich stundenlang schauen könnte.

Hier sieht man noch einige Fotos vorwiegend aus der Perspektive der Mitarbeiter. Allerdings ist es im realen Leben nie so hell in der Apotheke. Die wurde extra für diese Fotos ausgeleuchtet.

Apotheken in aller Welt, 37: Budapest, Ungarn

Ann-Kathrin schickt uns dies aus Budapest:

Endlich kann ich auch mal was zu dem tollen Blog beitragen, nämlich ein Foto von einer Apotheke aus Budapest, wo ich seit einem Monat lebe (und noch einige Zeit bleiben werde).

Es handelt sich um die/eine Apotheke am Ostbahnhof (Keleti pú.). Leider konnte ich sie erst fotografieren, als es schon gedämmert hat, da die Sicht auf die Apotheke, und der Zugang zu der Apotheke sehr begrenzt und eng ist, wie Du gleich siehst.
Für die Fotos musste ich mich kurz auf die Straße stellen, und hier ist eben nicht wie in Deutschland, wo man schön rücksichtsvoll mit Fußgängern ist. Renn oder Stirb, ist die Devise, und stehen bleiben kann man eben erst abends, wenn nicht ganz so viel Verkehr ist.

Da an dem Kreuz, da ist die Apotheke, links ist die Straße, im Hintergrund das große, gelbe Gebäude ist der Ostbahnhof.
Und einen kleinen Blick nach innen durch die geschlossene Tür konnte ich auch knipsen.
„Nyitva“ heißt übrigens „Geöffnet“

Hier ist noch ein Bild von einer weiteren Apotheke, sie ist direkt am Stadtwäldchen, ca 200 Meter vor dem weltberühmten Heldenplatz.

Interessant – und wer hätte gedacht, dass die Apotheken (zumindest von aussen) den hiesigen so ähnlich sehen?

Aber: In Gefahr braucht man sich wegen Fotos für mich schon nicht zu begeben, ok?

Apotheken in aller Welt, 36: Szczecin, Polen

Matthias schreibt und schickt uns dies:

diesmal waren wir für ein Wochenende in Szczecin (Stettin), Polen. Das Wetter war miserabel, so ist dann auch das Foto geworden, aber ich fand es ganz witzig. Die Apotheke passt sich nämlich optisch der danebenliegenden Jakobskathedrale (http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobskathedrale_von_Stettin) an, der größten Kirche Pommerns, und befindet sich zudem in der Farma-Straße. Zumindest fast ;)

„Apteka“ steht auf dem Schild am Haus – und das muss eine wirklich grosse Kirche sein, das Haus mit der Apotheke
scheint grad klein daneben.

Apotheken in aller Welt, 35: Vadstena, Schweden

Von Fjarill habe ich das bekommen:

Als ich im Sommer in Schweden war und die Apotheke des Ortes sah, dachte ich an deine Bilderaktion und knipste ein Bild – allerdings ist es recht unspektakulär, man sieht eben nur das Haus von außen. Ich glaube, wenn ich reingegangen wäre und dort Fotos gemacht hätte, hätte ich mindestens seltsame Blicke der Schweden dort geerntet. ;)
Ach ja, der Ort heißt übrigens Vadstena und liegt direkt am Vättern – total schön da. :)

Auch interessant: Kein Kreuz, Kein „A“, immerhin steht da „Apotek“, was ähnlich genug klingt, dass ich es da probieren würde, wenn ich Medikamente bräuchte.