Wie geht gute Führung in der Apotheke?

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Jede Apotheke hat ihren Chef. Ob man den jetzt Verwalter, Betriebsleiter oder wie auch immer nennt, ist egal. Der Chef – und immer häufiger auch die Chefin – mag alleine oder in Kombination mit einem anderen Chef arbeiten oder vielleicht auch in Kombination mit einem Chef der Drogerie: Inzwischen gibt es immer mehr Teilzeitarbeit und Doppelgeschäfte.  Und je mehr Teilzeit, desto mehr Mitarbeiter müssen gemanagt werden.

Mitarbeiter managen ist Chefarbeit – und der sollte seinen Job möglichst gut machen, damit nicht nur die Kasse stimmt, sondern auch die Mitarbeiter zufrieden sind. Zufriedene Mitarbeiter wirken sich nicht nur direkt auf das Geschäftsklima aus, sondern auch auf die Kundenzufriedenheit, die wiederum Grundvoraussetzung für ein weiteres Bestehen ist.

Es ist tatsächlich so, dass es nicht unbedingt an den Mitarbeitern, sondern häufig auch am Chef liegt, wenn es in der Apotheke oder anderen Unternehmen nicht so rund läuft.

Aber: Was macht eigentlich einen guten Chef aus?

Als Verwalterin einer Apotheke durfte ich im Rahmen der Weiterbildung schon an diversen Kursen in diese Richtung teilnehmen. Das fällt einerseits unter Management-Kompetenzen und andererseits unter Persönliche Kompetenzen. Dabei lernt man, dass es nicht eine einzige «richtige» Art gibt, Chef zu sein, aber es gibt verschiedene Führungstypen.

Der autoritäre Stil: «Ich Chef, Du nix» – oder anders gesagt: Du machst einfach, was ich sage – Typ.

Der Laissez-faire Stil: «Macht mal was» – Typ, der viel Freiraum lässt. Das kann bei selbständigen, hochqualifizierten Mitarbeitern tatsächlich eine gute Option sein, aber nicht jederzeit.

Der Kooperative Chef: «Gemeinsam sind wir stark» ist sein Motto und er fördert die Stärken der Mitarbeiter indem er sie gezielt lenkt und auf Feedback hört.

Jeder dieser Führungsstile kann Situationen haben, in dem er angebracht ist. Im akuten Vollstress sind die Mitarbeiter dankbar um klare, deutliche Anweisungen; wenn es gut läuft, kann man es durchaus auch länger so laufen lassen – aber wichtig ist trotzdem, dass man auch auf die Inputs von «unten» hört.

Ich gebe es zu, dass ich oft der «laissez faire» Chef bin und auch dankbarerweise sein kann. Meine Mitarbeiter sind sorgfältig ausgesucht, eingearbeitet und machen selbständig Weiterbildungen für sich und für die Apotheke – da braucht es von meiner Seite nicht viel Führung, damit das jetzt so gut weiter läuft. Tatsächlich ist es bei den Apothekern, die getrimmt sind, selbständig Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen so, dass sie auf zu viel Einflussnahme von aussen eher negativ reagieren.

Besser hier ist es, Ziele zu definieren und Möglichkeiten zu geben, diese zu erreichen.

Was ist wichtig für einen guten Chef in der Apotheke? Viel, was auch für andere Sparten gilt.

Klare Zielvorgaben und Werte – Für uns hier ist das einerseits eine medizinisch und menschlich korrekte Patientenbetreuung und Sorgfalt.

Mitarbeiter fördern und unterstützen. Nicht nur durch Weiterbildungen (möglichst in die Richtung, die gebraucht wird), sondern auch durch persönliches Feedback. Motivation ist auch, dass man gute Arbeit anerkennt – durch Worte etc.

Sich selber kennen und managen: Seine eigenen Grenzen kennen und ausweiten durch Weiterbildungen. Anerkennen, dass es Mitarbeiter gibt, die besser in etwas sind. Wo immer möglich selber mit gutem Vorbild (Selbstdisziplin) vorangehen.

Auf die Mitarbeiter hören, was ihnen auffällt. Dazu gehört auch Kritik dankbar anzunehmen und wo Sinnvoll, Änderungen anzubringen zur stetigen Verbesserung auch des Geschäftes.

Von Pharmapro gibt es nun ein Tool (lies: Werkzeug), das geeignet ist, einen besseren (zumindest organisierteren) Chef aus einem zu machen: PharmaproHR

pharmaproHR-pic

HR ist die Abkürzung für Human Ressources – neudeutsch für die Leute, die die Arbeitskraft eines Unternehmens ausmachen.

Mit dem Tool kann man:

  • Eine Liste der Mitarbeitenden anlegen, mit zahlreichen Informationen: Name, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, AHV-Nummer …
  • Diplome und Zertifikate lassen sich auch hochladen (und einfach wieder holen, wenn man eine Inspektion diese verlangt)
  • Per email einfach Erinnerungen schicken lassen über bevorstehende Geburtstage und Firmenjubiläen von Mitarbeitern (jetzt da noch jeweils ein persönlicher Brief verfassen und das ist perfekt)
  • Die Anzahl Teilzeit-Mitarbeitende im Unternehmen visualisieren (und anhand der Info die Planung verbessern)
  • Die Daten werden in der Schweiz (in Bern) gespeichert – der Zugang ist beschränkt auf den Benutzer.

Pharmapro ist bekannt für die Stellenanzeigen im Gesundheitsbereich. Es ist der Ort, wo Apotheken neue Mitarbeiter suchen – oder Mitarbeiter neue Apotheken. PharmaproHR ist kostenlos für Kunden, die dort schon ein Abonnement haben – Standard, Business oder unlimited.

So stehts um die Deutschen Apotheken – lest die Apothekerblogs!

„Wir sollten alle viel mehr bloggen“ meinte letzthin ein Deutscher Apotheker auf Facebook. Recht hat er! – das ist nämlich eine gute Möglichkeit ein bisschen mehr Leute auf die Situation der Apotheken in Deutschland aufmerksam zu machen. Die stellt sich zunehmend als prekär heraus … und die meisten Leute wissen davon nichts, respektive haben keine Ahnung, was das in Zukunft für Auswirkungen haben wird. Direkt auf die Patienten in Deutschland.

So ein Blog ist eine gute Möglichkeit, das zu tun und vielleicht ein paar zu erreichen. Wenn ich hier aus der Schweiz darüber blogge, ist das (gezwungenermassen) immer mit einem gewissen Abstand, aus der (naja fast) neutralen Beobachterposition.

Hier ist ein Blog von einem betroffenen Apotheker. Er bloggt als Der Landapotheker über Aktuelles – vor allem eben: die Gegenwärtige Situation und die Zukunft der deutschen Apotheke. Schaut mal vorbei!

landapotheke

Gedankenknick scheint den Aufruf übrigens auch gehört zu haben und hat (nach längerer Zeit) wieder einen Blogpost veröffentlicht unter Gedankenknicks Fussnoten.

gedankenknick

Und nicht vergessen sollte ich Ohne Apotheker fehlt Dir was – die regelmässig in Erinnerung rufen, was die Apotheke denn so leistet. Besonders lesenswert der letzte Blogpost: Von Apotheker und Wurstverkauf.

MrPille2

Im übrigen: Die gute Nachricht, dass das RX-Versandverbot tatsächlich auf der „To-Do-Liste“ der Politik steht, sollte nicht dazu verleiten, da nachzulassen. DocMo und Co hat viel Geld für Werbung und Beeinflussung zu Verfügung, die die kleinen Apotheken nicht haben – und die Zeit arbeitet für sie. Es ist immer schwer, etwas, das eingeführt wurde wieder rückgängig zu machen und je länger es das gibt … Also, liebe Deutschen Apotheker: bloggt, lobbyiert, setzt Euch für Eure Patienten ein und für Eure Leistung. Und liebe Leser (Patienten oder nicht): informiert Euch, was da läuft und lasst Euch nicht zu sehr von der „Karotte“ der persönlichen Ersparnis davon ablenken, dass ihr da für Grosskonzerne im Ausland, die nicht wirklich nur Euer Bestes im Auge haben „vor den Karren gespannt“ werdet.

Noch braucht das ein Rezept

Grössere Umstellungen kommen spätestens mit dem Anfang nächsten Jahres auf uns zu in der Apotheke. Mit dem neuen Heilmittelgesetz wird die bisher gebräuchliche Einteilung der Medikamente in Listen verändert – Zur Erinnerung: bisher war es so, dass es gab: Liste A und B: rezeptpflichtig, Liste C – in Apotheken erhältlich, Liste D – auch in Drogerien erhältlich.

Die Liste C wird faktisch aufgehoben: ein Grossteil der Medikamente wird in Liste D fallen, ein Teil aber Liste B werden. Und die Liste B wird dann so geändert, dass das Medikament dann nur von einer Apothekerin abegegeben werden darf – nach Beratung.

Was genau worunter fällt ist noch überhaupt nicht klar. Was sicher ist, dass der gewöhnliche Detailhandel sehr darauf spienzelt, dass aus der Liste D möglichst viel noch weiter „fällt“, nämlich in die Liste E- und damit überall erhältlich ist, auch im Kaufhaus. Das ist zwar überhaupt nicht im Sinne des Gesundheitswesens und auch nicht im HMG Entwurf beschrieben … aber Migros und Co. haben Bundesrat Berset durch stetiges Lobbyieren immerhin schon dazu gebracht, darüber öffentlich nachzudenken.

Aber zurück zu den Listen, speziell der Liste B. Obwohl das noch nicht so ist, dürfen wir Apotheken in der Schweiz in definierten Ausnahmefällen jetzt schon rezeptpflichtige Medikamente ohne Rezept abgeben. Das betrifft meistens Dauermedikamente, wo gerade kein aktuelles Rezept vorhanden ist (aber oft später noch besorgt wird) und – gemäss erworbenen Kompetenzen und vorheriger Abklärung auch wenige Notfallmedikamente wie zum Beispiel Antibiotika bei Blasenentzündung.

Trotzdem scheint da bei manchen (wenigen) Ärzten jetzt ein falscher Eindruck entstanden zu sein. Anders kann ich mir dieses Erlebnis nicht erklären:

Eine schwangere Frau (38. Woche, also wirklich sehr schwanger) kommt in die Apotheke, nachdem sie vorher im Spital war. Sie ist mit starken Unterleibsschmerzen in die Klinik gegangen – dort hat sich aber herausgestellt, dass das keine Wehen sind, sondern eine akute Blasenentzündung.

Und dann hat der Arzt sie anscheinend in die Apotheke geschickt mit der Aussage: „Die Apothekerin weiss schon, was zu tun ist. Sagen Sie Ihr nur, dass das Mittel mit U anfängt und Sie zwei mal täglich welche nehmen müssen.“

Uh – nein. So funktioniert das nicht.

Ich denke, er meint Uvamin. Das ist ein Antibiotikum mit Nitrofurantoin als Wirkstoff, das man 2-3 x täglich nehmen muss, es wird bei Blasenentzündungen eingesetzt.

Aber …

Das ist ist rezeptpflichtig. Und ich brauche immer noch wirklich ein Rezept dazu, nicht einfach so eine mündliche Aussage aus zweiter Hand.

Ich kann bei einfachen (!), unkomplizierten (!) Blasenentzündungen bei Frauen eine detaillierte Abklärung machen und dann ein Antibiotikum ohne Rezept geben.

Aber da sie schwanger ist – und auch noch am Ende der Schwangerschaft – ist das ein Ausschlusskriterium für eine solche Abgabe. Sowohl weil es eine „Red-Flag“ ist, also auch, weil das Medikament nicht unbedingt das beste Antibiotikum dafür ist (in der Packungsbeilage steht sogar, es ist Ende Schwangerschaft Kontrainduziert).

Das wäre glatte Überschreitung meiner Kompetenzen. Da hilft es auch nicht, dass ich es „mündlich“ habe.

Ich erkläre ihr das – worauf ich ein „Sie sind echt unkooperativ!“ zurück bekomme.

Ich konnte ihr nur noch unsere Visitenkarte in die Hand drücken und ihr raten, entweder nochmal in der Klinik vorbeizuschauen oder ihre Frauenärztin anzurufen, damit einer von denen ein Rezept faxt.

Ahja – bis zum Problem der Verfügbarkeit vom Uvamin sind wir noch nicht einmal gekommen. In der Schweiz ist das (und es ist nur eines der zwei Präparate mit dem Wirkstoff die es hier gibt) nämlich seit Monaten nicht lieferbar … und ich müsste es ersetzen.

Jedenfalls – für wen das TLDR (too long didn’t read) war, hier die Kurzfassung: Liebe Ärzte, bis auf weiteres ist es in der Schweiz immer noch so, dass rezeptpflichtige Medikamente in der Apotheke auch wirklich ein Rezept brauchen. Bitte stellt es aus, wenn ihr jemanden schon wegen einem gesundheitlichen Problem anschaut.

Nicht hilfreiche Helplines

Diese Packung Tenormin 25mg ist momentan so in Österreich im Handel:

tenorminteilbar

Keine Sache, oder? Ausser, dass seit einem Wechsel die Tabletten nicht mehr teilbar sind.

Da ist aber deutlich eine teilbare Tablette (mit Bruchrille) auf der Packung.

Das ist schon verschiedenen Apothekern aufgefallen und man hat bei der Firma angefragt. Die Reaktionen sind … speziell.

Das sei keine teilbare Tablette auf der Packung, sondern ein „Logo“. Alternativ: Man warte auf die Zulassung, damit man die Verpackung ändern kann.

Bis dann sind aber verschiedene Chargen im Umlauf, die optisch nicht zu unterscheiden sind. Die Firma hat einfach die unteilbaren (neuen) Tabletten in die alten Schachteln gepackt.

Sehr schön auch der Kommentar auf fb dazu von einer Kollegin, die bei der Helpline der Firma anrief um zu fragen, was der Patient, der nur eine halbe Tablette nehmen soll denn jetzt am besten macht? Anstatt Info zu geben, wie man am besten vorgeht, wird da jegliche Verantwortung abgeschoben: Sie wollen die Initialen des Patienten, wissen, welcher Arzt das verschrieben hat und das (wo?) melden, weil der Patient das geteilt nimmt und das so nicht zugelassen ist. Teilen ist/war hier nämlich nur zur erleichterten Einnahme okay, aber nicht zur Halbierung der Dosierung ….

Das erinnert mich stark an die Mitarbeiterin der Firma, bei der wir angerufen haben um nachzufragen, was die Kundin, die ihrem Familienmitglied ein in dem Land nicht erhältliches Medikament mitbringen wollte am besten tun soll. Das Problem war, dass das Medikament bis zur Anwendung gekühlt gelagert werden muss. Wir wollten anfragen, wie man das am besten handhabt (Kühlbox? versendet die Firma das vielleicht direkt?), ob das Medikament für ein paar Stunden eventuell Temperaturen über 8 Grad (vielleicht bis 20 Grad) verträgt und ob sie da Erfahrung oder Tests haben betreffend Haltbarkeit danach. Auch da kam dann alles … nur keine Antwort zu unseren Fragen. Letztendlich wurde uns noch angegeben, dass wir als Apotheke auch nach dem Verkauf des Medikamentes verantwortlich dafür seien, dass das Medikament richtig gekühlt beim Patienten (in dem Fall ein paar hundert Kilometer entfernt und im Ausland) ankommt! Danke dafür (nicht). Aber wir wissen immer noch nicht, wie das gehen soll …

Jegliche Verantwortung wird da geschickt abgelenkt. Hattet ihr auch schon solche Erfahrungen?

Nota bene: das hatten wir auch schon anders. Ich frage mich nur, ob das ein neuer Trend ist?

Seltsames vor Ladenschluss …

Seltsames passiert oft kurz vor Ladenschluss – jeder Apotheker kann dir da Sachen erzählen…

Einmal, etwa 30 Minuten, bevor wir schliessen, ruft ein Teenager in der Apotheke an und will mit dem Apotheker reden – in dem Fall der Apothekerin.

Er hört sich nervös an, gleichzeitig aber auch etwas … aufgeregt / belustigt. Er erzählt mir von einem Jucken in seinem Intimbereich, speziell um seine Hoden herum – beschrieben mit einer Menge Details, was … nicht gerade typisch ist– weder für Patienten im allgemeinen, noch weniger für einen Jugendlichen. Und ja, … im Hintergrund höre ich einen anderen Jugendlichen pubertär kichern.

‚Das ist ein Scherzanruf!’ Geht mir durch den Kopf.

Aber … was, wenn ich da danebenliege? Ich bin in meinem Leben auch schon ein, zwei Mal falsch gelegen. Im Zweifel für den Patienten.

Also berate ich ihn über die Wichtigkeit guter Hygiene und dass wir auch Sachen haben, die wir ohne Rezept verkaufen können.

Der Junge erklärt mir, es sei wirklich rot und es jucke und seine Grossmutter würde das Produkt abholen kommen. Wir sollen es auf die Seite legen.

‚Seine Grossmutter?!?’

Im Hintergrund höre ich noch mehr kichern. Anscheinend ist es wirklich lustig, die Apothekerin am Telefon zu haben.

Nun gut – auch ich kann ein bisschen Spass haben, denke ich. Also … erzähle ich dem Jugendlichen, dass es seeehr wichtig ist, die Medikamente korrekt anzuwenden und dass er – falls er Probleme hat die Stellen zu erreichen, einen wirklich guten Freund fragen soll, das einreiben für ihn zu erledigen. Und innerlich kichernd erzähle ich ihm – immer noch mit neutraler Stimme, dass es wichtig ist, ein gutes Auge auf die betroffene Stelle zu halten, dass also am besten dieser gute Freund die Hoden von Nahem (!) täglich darauf kontrollieren soll, ob die Rötung und Gereiztheit auch zurückgehen – und falls nicht, solle er einen Arzt aufsuchen.

Mehr Gelächter im Hintergrund. Der Junge, jetzt selber lachend, hängt auf.

Fünfzehn Minuten später kommt eine ältere Frau herein und fragt nach den Medikamenten, die ich ihrem Enkel empfohlen habe.

Oh.

OH!

Ich hoffe, das funktioniert auch nachher noch mit seinem engen Freund …

Das muss weh tun – die Schmerzskala

Gerne im Spital gebraucht wird die sogenannte Schmerzskala. Wenn ein Patient mit Schmerzen irgendwelcher Art kommt, wird er gebeten seinen Schmerz zu beschreiben: Stechend? Krampfartig? Elektrisierend? Ausserdem soll er auf einer Skala von 1 bis 10 dessen Stärke beurteilen … Wobei häufig da häufig nicht erklärt wird, was das jetzt genau bedeutet.

So auch bei meinem Mann beim letzten Spitalaufenthalt. Er hat auf die Frage mit einer bestimmten „Zehn!“ geantwortet … was bei mir dann Augenrollen und eine Erklärung zu Folge hatte. Für ihn und die Ärztin.

schmerzskala

Mein Mann ist wirklich kein kein Weichei und – Ja, er hatte starke Schmerzen, allerdings wäre eine 10: Schmerzen, bei denen man lieber tot oder bewusstlos wäre / oder die Schmerzen sind so stark, dass man weil man schreit sowieso nicht so antworten kann.

Danach schraubte mein Mann die Schmerzangabe auf eine 7-8 zurück. Ich weiss, dass er starke Schmerzen hatte – aber er hat vorher selbst gesagt, dass das noch nicht an die Nierenkolik herankam. Und ich bin ziemlich sicher, dass die Leute im Spital einen als Patient nicht wirklich ernst nehmen können, wenn man da mit 10 antwortet und noch in der Lage ist selbständig zu sitzen – Oder?

Hier hat sich jemand an einer „verbesserten“ Schmerzskala versucht: :-)

painscale

Was waren denn Eure stärksten Schmerzen bisher? Und weshalb? Ich bin über eine 7-8 wegen Migräneanfall noch nicht herausgekommen. Zum Glück.