Belauscht (3)

Zwickau, Apotheke

Kundin: “Haben Sie auch Augenklappen?”
Apothekerin: “Ja haben wir.”
Kundin: “Was kosten die denn?”
Apothekerin: “1 Euro das Stück.”
Kundin: “Ok. Dann nehm ich gleich 2.”
Apothekerin: “Aber dann sehen Sie doch gar nichts mehr!?”

…

Quelle: www.belauscht.de


Spezielle Arten der Anwendung

Es gibt so ein paar Medikamente, bei denen ist die Anwendung nicht ganz so einfach wie „Tablette rausdrücken, Tablette schlucken.“ Von diesen möchte ich ein paar vorstellen.

Der Bricanyl Sirup.
Der Rezeptpflichtige Sirup wird gegen Asthmaartige Atembeschwerden bei Kindern gebraucht. Das Problem hier ist das Öffnen der Flasche. Ich hatte schon eine Mutter, die verzweifelt angerufen hat, weil sie die Flasche nicht aufbekam. Es ist auch wirklich nicht ganz einfach, hat die Flasche doch einen speziellen kindersicheren Verschluss – und wie man sie öffnet ist weder in der Packungsbeilage noch auf der Flasche beschrieben. – Liebe Pharmafirma, ändert das doch bitte!

Man muss vom Deckel unten den Ring abziehen und dann den oberen Teil des Deckels anschauen: er hat einen V-förmigen Marker der muss genau (!) mit der umgekehrten Markierung ^ auf dem unteren Teil übereinstimmen, dann kann man den Deckel nach oben abziehen.

Einfach drehen hilft nichts und wenn die Markierungen nicht aufeinanderliegen, bekommt man den Deckel auch mit ziehen nicht ab.

Medikamente auf Reisen

Grundsätzlich ist zu sagen, was in einem Land erlaubt ist, kann in einem anderen verboten sein.
Früher hatten wir in der Apotheke noch Listen für die Länder, die gibt es inzwischen nicht mehr – wahrscheinlich wechselt es einfach zu schnell.

Personen unter medikamentöser Behandlung sollten auf einer Reise ins Ausland ihre Medikamente mitnehmen und bestimmte Vorsichtsmassnahmen treffen:
– Immer das Rezept mitnehmen … oder eine ärztliche Bescheinigung.
– Den Namen des Medikaments mit der internationalen Bezeichnung (DCI)  festhalten, um Verwechslungen auszuschliessen: Bestimmte Spezialitäten mit gleicher oder ähnlicher Bezeichnung können unterschiedlich zusammengesetzt sein!

Die Bestimmungen im Zielland müssen berücksichtigt werden, insbesondere im Bezug auf psychotrope Wirkstoffe. Bestimmte Substanzen wie z.B. Diazepam gelten als Betäubungsmittel und stehen unter Kontrolle. In manchen Ländern ist für die Einfuhr von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten eine Bewilligung nötig. Aufpassen muss man auch sonst mit starken Schmerzmitteln, Schlafmitteln, Beruhigungsmitteln oder sogar Verhütungsmitteln.

Es gibt auch Länder die sind so streng, dass es in unseren Augen schon fast willkürlich ist.

Zum Beispiel in den Arabischen Emiraten. Wer nach oder auch über Dubai fliegt, sollte sehr vorsichtig sein.
Im Internet findet sich eine Liste der dort verbotenen Medikamente.

Wer mit Medikamenten mit diesen Wirkstoffen angetroffen wird, macht sich des Drogenbesitzes strafbar und das bedeutet 4 Jahre Gefängnis. Man hört in diesem Zusammenhang wahre Horrorgeschichten, wie dem Schweizer, der wegen ein paar Krümeln Mohn vom Mohnbrötchen auf der Kleidung jetzt im Gefängnis sitzt.

Auf dieser Liste findet sich auch z.B. Abilify, das für Schizophrenie genommen wird, Dextromethorphan, ein „einfaches“ frei erhältliches Mittel gegen Husten, Antidepressiva und Parkinsonmittel, Mittel gegen Psychosen, Hormone, Aknemittel wie Roaccutan, das Grippemittel Tamiflu (!) … das fällt zwar nicht unter Drogen, so dass es nicht verboten ist, aber dafür sollte man (zwingend) eine Bescheinigung vom Arzt mitführen, dass man das braucht.

…

Um also ganz sicher zu sein, sollte man vielleicht frühzeitig bei den Botschaften der betreffenden Ländern anfragen. Die Kontaktadressen der ausländischen Vertretungen in der Schweiz können auf der Website des EDA abgerufen werden.

Quicky (11)

Kunde zur Apothekerin: „Könnten Sie sagen, ob ich Mundgeruch habe?“

… und bläst ihr ins Gesicht.

Ahh, es ist schon wahr, dass man Mundgeruch selbst nicht unbedingt bemerkt. Man ist dabei aber nicht vom Geruchsempfinden einer anderen Person abhängig, man kann das auch selbst testen: Plastiksack nehmen der nicht riecht, ihn aufblasen, indem man durch die Nase ein und den Mund ausatmet, Sack zumachen, einige Minuten warten (ev. nach draussen gehen), Luft im Sack an der eigenen Nase vorbeileiten, dann riecht man das auch selbst. Oder man leckt sich mit der Zunge über den sauberen Handrücken, lässt das trocknen und riecht dann da dran. Oder man geht zum Zahnarzt – die haben auch Halimeter, elektronische Mundgeruch-testgeräte.

über Raubtiere in Foren und Online-Gemeinschaften …

… auf dem Blog von Lakritz und Schokolade findet sich ein Aufruf der Bloggerin in Foren und Gemeinschaften die Augen offenzuhalten. Offensichtlich gibt es immer wieder Leute, die versuchen dort ihre Pro-Pädophilen Einstellungen anzubringen und im speziellen sich dafür einzusetzen Sex mit Kindern zu erlauben und den Besitz von Kinderpornografie zu legalisieren.

Meine Meinung dazu habe ich hier schon angebracht: Pädophil = Kinder-„liebend“? Der glatte Hohn!

Wer einmal bei jemandem mitbekommen hat, welche psychologischen Auswirkungen so ein sexueller Missbrauch hat und wieviel Leid die Opfer der Pädophilie (und, nein, das sind nicht die Erwachsenen) ihr Leben lang mit sich tragen, der versteht, warum solche Fehlinformation mit dem Ziel der Legalisierung nicht zugelassen werden dürfen.

Ungewöhnliche Werbung

Erkannt um was es geht? Die Werbung ist für Listerine Mundwasser – gegen Mundgeruch.

Auf der Seite hier findet sich eine Sammlung ungewöhnlicher Werbung – da hat es ein paar wirklich lustige Sachen drunter.

Nur … könnte mir jemand erklären für was der heftig tätowierte Mann mit der seltsamen Handstellung und der Bildunterschrift „Join us“ wirbt?