Der Effekt der WM auf die südafrikanischen Apotheken

Die Vuvuzela-Euphorie der Fußball-Fans beschert den Herstellern von Ohrstöpseln in Südafrika einen unerwarteten Boom: In den meisten Drogerien und Apotheken waren laut „Argus Weekend“ vom Samstag die „Vuvuzela-Stopper“ so gut wie ausverkauft.
„Wir hätten gestern 300 Paar Ohrstöpsel verkaufen können“, berichtete Anita Sarembock von einer der großen Apotheken in der berühmten Long Street in Kapstadt. Ihr Geschäft habe jetzt weitere 1000 Paar bestellt. Inzwischen gibt es die „Vuvuzela-Stopper“ aus Schaumstoff in den bunten Farben Südafrikas. Die Verpackung verspricht: „Hochwirksame Geräuschminderung“. Wäre auch nötig für die derzeit in Südafrika allgegenwärtigen Vuvuzelas.

Quelle: dpa

Ohrstöpsel … im Moment brauchen wir davon nicht gerade viel, aber wenn diese Vuvuzelas auch zu uns kommen, dann muss ich mein Lager aufstocken vor den Fussballspielen. Wer glaubt das kommt nicht, schaue sich das mal an.

In dem Sinn: Hopp Schwiiz !!

Voll zu.

Also, wenn sie stocksternhagelsturzvollgedröhnt mit …. irgendetwas zu mir in die Apotheke wanken, dann kann ich ihnen einfach nicht glauben, dass sie den Salmiakgeist nur „zum ablaugen“ wollen … da frage ich nicht einmal nach, dann gibt es einfach keins.
Nein.

Pharmama: „Habe ich keine mehr da, sorry.“

Absoluter Notfall

Es ist abends, 6 Uhr 45, kurz vor Ladenschluss.
Telefon.
Eine Frau – im Hintergrund andauerndes Kindergebrüll.
Ich höre zu, was sie zu klagen hat. Im folgenden meine Seite des Gespräches:

„Ja, das ist schon tragisch, was ihnen als alleinerziehende Mutter da so spät abends passiert ist – dass der Sohn den Flaschentrinkaufsatz kaputtgebissen hat und sie jetzt keinen mehr haben. Aber: Nein, ich kann jetzt niemanden vorbeischicken einen bringen.“
…
„Warum? – es ist kurz vor Ladenschluss, wir sind nur noch zu zweit, und sie haben gesagt, sie wohnen wo? 3, 4 Quartiere weiter. Ah, ja.“
…
„Da gibt es aber auch Apotheken und Drogerien und andere Geschäfte, oder?“
…
„Nein, sorry. Auch wenn ihr Kind jetzt schon im Pyjama ist und sie nicht aus dem Haus können und keinen haben, den sie schicken könnten. Das muss jetzt leider warten bis morgen.“
…
„Was? Verdursten? Nein – das glaube ich eher nicht. Haben sie es schon mit einer Tasse versucht?“
…
„Doch, ich bin auch selbst Mutter und ich verstehe, dass das unangenehm ist. Daran lässt sich im Moment aber nichts ändern. Tut mir leid.
Gute Nacht!“

…

Sollte ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben?

Voltaren wird 25 Jahre alt

… aber wisst ihr eigentlich, woher der Name „Voltaren“ kommt?

Ganz einfach: dem Ciba-Geigy Mitarbeiter in Basel fiel nichts gescheites ein, wie man die Medikamente mit Diclofenac nennen sollte …   also kombinierte er den Platz vor der Firma – den Voltaplatz mit Renus (eigentlich Rhenus) – dem lateinischen Namen für den Rhein, der ja auch durch Basel fliesst.

Und seither geht seine Namenskreation um die Welt.

Beratung per Telefon

Jedesmal, wenn ich diesen Witz höre, muss ich daran denken, warum ich die Gesundheitsberatung per Telefon nicht so ideal finde …

Zwei Jäger gehen auf die Jagd und wandern durch den Wald. Plötzlich greift sich der eine an die Kehle und stürzt zu Boden. Der andere Jäger gerät in Panik und ruft den Notarzt an: „Ich glaube mein Freund ist tot, was jetzt?“
Der Arzt sagt: „Beruhigen Sie sich! Zunächst einmal müssen Sie sichergehen, dass Ihr Freund wirklich tot ist.“
Kurze Pause, dann ein Schuss.
Dann kommt er wieder ans Telefon. „OK, erledigt, und was jetzt?”

Missverständnis (6)

Die Patientin kommt retour, nachdem sie ein paar Stunden vorher Diflucan auf Rezept bekommen hat. Das ist tatsächlich eine Packung mit nur 1 Kapsel darin, die man zur Behandlung unkomplizierter Pilzinfektionen nimmt.

Sie kommt also und fängt an zu toben, dass sie ihr Geld zurück will (es war auf Rezept), dass das Produkt fehlerhaft sei, etc.
Also fragt sie die Apothekerin was genau das Problem war.
Sagt die Patientin: „Jedesmal, wenn ich die Diflucan Kapsel in die Vagina einführe, kommt sie gleich anschliessend wieder raus. Ich will mein Geld zurück!“
Apothekerin (versucht ein seriöses Gesicht zu machen) erklärt ihr, dass die Kapsel oral eingenommen, das heisst geschluckt wird, und nicht als Vaginaltablette angewendet.

Frau wird dunkelrot und geht wieder  -nachdem sie noch eine Packung bekommen hat.

Noch mehr Missverständnisse.