Petra schickt uns dieses Bild:
gerade aus der Bretagne zurückgekehrt hab ich Ihnen ein Bild einer Apotheke in Pont L’Abbé mitgebracht
Hübsch – und gleich mit 2 blinkenden Kreuzen an der Hausecke.
zu lesen einmal täglich
Petra schickt uns dieses Bild:
gerade aus der Bretagne zurückgekehrt hab ich Ihnen ein Bild einer Apotheke in Pont L’Abbé mitgebracht
Hübsch – und gleich mit 2 blinkenden Kreuzen an der Hausecke.
Kunde gibt mir das Rezept und sagt: „Ich komme es dann in einer Stunde abholen.“
Pharmama: „Ok, das ist in Ordnung so.“
Kunde (bleibt stehen): „Also: wann ist es bereit?“
Pharmama: „Sie sagten gerade, sie wollen es in einer Stunde, richtig?“
Kunde: „Ah, ja.“
Geht.
Habe ich da was missverstanden?
Ein Leser des Blogs schickt mir den Link zur Dokumentation eines Vortrags der DPhG (Deutsche Pharm. Gesellschaft) in dem es um das Thema Generika und ihre Anwendung geht. Vor allem auf das Problem des Austauschs zwischen verschiedenen Generika wird eingegangen:
Darin zeigt Prof. Kojda (Inst. f. Pharmakologie und Klinische Pharmakologie, Uni Düsseldorf), dass zwar bei den Generika nachgewiesen ist, dass diese zwar bioäquivalent zum Originalpräparat sind (-20% – Orginialpräparat – +25%)
– wenn man aber 2 Generika hat, die sich jeweils links und rechts der Abweichgrenzen zum Originalpräparat befinden, hat man definitiv 2 Generika mit dem gleichen Wirkstoff, die nicht bioäquivalent sind. Da diese Bioäquivalenzdaten normalerweise nicht veröffentlicht werden, hat er dies am Beispiel Verapamil klar gestellt, zu denen es Untersuchungen von Mutschler et. al gibt.
Fallbeispiel:
Frau G.S., 78 Jahre, betritt die Offizin. Sie kennen die nette alte Dame schon eine Weile. Etwas zögerlich beginnt sie: „Es tut mir leid, aber ich glaube mit meinen Tabletten stimmt etwas nicht. Ich bin immer so müde, habe Kopfschmerzen und manchmal ist mir schwindelig, besonders beim Aufstehen. Haben Sie sich vielleicht mit den Tabletten von vor ein paar Tagen vertan?“
Sie schauen in der Kundenkartei nach und sehen, dass sie ein verordnetes Generikum (Verapamil 80mg Filmtabletten) gegen ein Rabatt-Generikum ausgetauscht haben. Es sieht alles in Ordnung aus.
Nochmal: Das Problem hier liegt im Austausch der Generika. Weil die Generika bestimmte Unterschiede in der Bioverfügbarkeit gegen das Original haben dürfen, können sie untereinander noch grössere haben – und dann sind sie nicht mehr so einfach austauschbar. Wenn die Frau bei Generikum A eine bestimmte Plasmakonzentration hatte – und bei Generikum B eine um 30% höhere, dann ist zu erwarten, dass auch die Wirkung (und die Nebenwirkungen) stärker sein werden. Und dann macht das Blutdruckmedikament einen übermässigen Blutdruckabfall, Schwindel, Empfindungsstörungen etc.
Das heisst hier, dass die Frau entweder zu ihrem alten Medikament zurück sollte, oder aber sie muss auf das neue auch neu eingestellt werden (und eine niedrigere Dosis bekommen).
Die Rabattverträge (und der damit verbundene Wechsel der Generika) betreffen vor allen Dingen ältere multimorbide Menschen und sind gerade für diesen Personenkreis äußerst kritisch, da hier Interaktionen vorhanden sein dürften.
In dem Vortrag sind auch ein paar Folien, die zeigen, was Ärzte, Apotheker und die Krankenkassen tun können, um Patienten vor den möglicherweise negativen Folgen der Rabattverträge zu schützen.
Anscheinend hat auch in Deutschland jeder Apotheker das Recht, aufgrund „pharmazeutischer Bedenken“ das Originalgenerikum herauszugeben und den Rabattvertrag zu verweigern, dies wird aber aufgrund der Angst vor Retaxationen nicht (oder nur selten) getan. Auf jeden Fall ist auf Reaktionen wie die im Fall oben genannte zu achten und mit dem verhandelnden Arzt zu diskutieren.
Wer mehr über Generika lesen möchte kann das in auch in meinen bisherigen Artikeln dazu.
Telefon.
Mann: „Ist es möglich, jemanden mit einem Inhaler zu vergiften?
Wissen sie, mir wurde das verschrieben gegen das Asthma, mit dem ich mich angesteckt habe, als ich versuchte einem Hund eine Herz-Lungen-Massage zu geben …“
…
Äh, WO anfangen? Vielleicht mit einem Psychologen?
Unten alt (Verfalldatum 1996), oben neu.
Zumindest sehen sie sich noch so ähnlich, dass ein Wiedererkennen gut möglich ist.
Darüber habe ich vor etwa einem Jahr schon einmal geschrieben.
Inzwischen wächst Junior natürlich, wird älter und seine Interessen ändern sich (manchmal täglich), dementsprechend habe ich vor den letzten Ferien ein paar neue Applikationen gesucht, die ihn während Flug und schwierigen Zeiten beschäftigt halten.
Diese hier sind ziemlich gut:
Balloonimals: Ballonfarbe auswählen, Ballon durch blasen in das Mikrophon aufblasen, iPhone schütteln um die Ballonfiguren zu machen und auf die Figuren tipppen, dann machen sie Geräusche und bewegen sich. Echt süss gemacht. Aufpassen muss man ein bisschen, dass das Mikrophon im Enthusiasmus nicht nass wird und das iPhone beim schütteln nicht durch die Gegend fliegt … Das Spiel geht auch für den iPod. Da funktioniert das aufblasen allerdings via Tippen auf den Bildschirm (es hat ja kein Mikrophon) ($)
DizzyBeeFree: noch eine gratis-Version. 4 Levels, 3 einfach und eine etwas schwerer – auch das durchaus ausreichend für den Anfang. Man hilft der dicken Biene durch bewegen des iPhones (sie geht wie eine Kugel der Schwerkraft nach) Blumen zu sammeln, eingefrorene Freunde zu befreien und den bösen Kugeln auszuweichen … letzteres ist etwas schwierig, aber man hat ja genug Leben … Auch das hält Junior lange beschäftigt.
Doodle Jump: Durch kippen des iPhones steuert man den springenden …was ist das? ein Dudelsack? Von Plateau zu Plateau aufwärts. Unterwegs begegnet man Plateaus die brechen, die explodieren, Ausserirdischen, Löchern … und man kann höher springen durch Trampolins, Federn, Raketenpacks …. es hat eine einfache, wie handgezeichnete Grafik, einfache Bedienung …. und Junior ist besser als ich inzwischen. ($)
Glow Magic: Ein einfaches Zeichenprogram, dessen herausragendste Eigenschaft ist, dass die Linien (Herze, Kugeln…) aussehen wie Neonröhren, die leuchten. „Das sieht cool aus!“ Sagt Junior-
Labyrinth: Wer kennt nicht die Holzrahmen mit den Stahlkugeln, die man an den Löchern vorbei durch ein Labyrinth ans Ziel balancieren musste? Labyrinth ist genau das, einfach auf dem iPhone. Es funktioniert durch kippen des waagrecht gehaltenen iPhones. Level gibt es enorm viele (v.a. in der Kaufversion). Auch das kann Junior schon erstaunlich gut. ($)
Scoops: Mit der Glacewaffel fängt man die herabfallenden Glacekugeln in bunten Farben ein. Aber Achtung: die Tomaten und die Zwiebeln, die dazwischen herunterkommen sollte man besser weiterfallen lassen, denn nach der 3. Zwiebel oder Tomate ist fertig. In der Gratisvariante kann man noch aussuchen ob man mit Glace oder mit Hamburgern (und Zutaten) spielen will – lustigerweise fängt Junior bei den Hamburgern aus Prinzip nur die Salatblätter ….
Spickeys Bounce: Mit einer Stachelgespickten Kugel, die man herumspringen lassen kann geht es darum die Schmetterlinge aus den Gläsern zu befreien. Man hat aber nur eine bestimmte Anzahl Sprünge pro Level. Manchmal nicht ganz einfach – aber Junior mag die Geräuschkulisse …
Topple: Man staple bunte Formen -wie im Tetris, nur einfach übereinander und möglichst hoch. Wenn man etwas sehr schräg stapelt, dann kippt der Turm … Zu meinem Frust muss ich sagen, dass Junior besser ist als ich – was vor allem daran liegt, dass er die Figuren sehr schnell stapelt. Ich denke einfach zu viel dabei…
Manche dieser Spiele sind gratis, andere zum kaufen (aber unter 5 Franken) – wobei an Weihnachten und auch sonst gibt es immer wieder Aktionen, bei denen man sie gratis bekommt. Labyrinth habe ich zum Beispiel so bekommen – wobei auch die Gratisversion schon genug Levels hat.
Falls jemand noch andere gute Applikationen kennt: nur her damit! Die nächsten Ferien kommen bestimmt.