Einsendung von Suzanne:
Binningen liegt gleich bei Basel. Die Apotheke war geschlossen, da Sonntag … da kann der Herr auf der Treppe noch länger warten …
He – das ist die St. Margarethen Apotheke, die habe ich auf Facebook schon gesehen.
zu lesen einmal täglich
Einsendung von Suzanne:
Binningen liegt gleich bei Basel. Die Apotheke war geschlossen, da Sonntag … da kann der Herr auf der Treppe noch länger warten …
He – das ist die St. Margarethen Apotheke, die habe ich auf Facebook schon gesehen.
„Die Kinderkekse hatten ein Haar drin! Das ist nicht akzeptabel!“
mit der Ankündigung kommt der wirklich empörte Papa in die Apotheke.
Pharmama: „Oh, Nein, das geht so wirklich nicht. Ich tausche ihnen das Produkt gerne um.“
Der empörte Papa: „Ich habe es nicht mehr. – Ich habe es natürlich weggeworfen, nachdem ich das Haar gesehen habe!“
Pharmama: „Umm – das ist aber blöd.“
Der empörte Papa: „Wieso?“
Pharmama: „Weil ich das der Firma melden muss, am besten mit der Chargennummer vom Produkt … und für den Umtausch bräuchte ich die Packung eigentlich auch …“
…
Ich habe dann nicht weiter diskutiert und ihm das Produkt ausgetauscht. In dem einen Fall sogar ohne die Originalpackung und ohne Kassabon: meine Kollegin hat sich noch an den Verkauf erinnert und das war auch im Computer drin. Aber wäre es einiges teurer gewesen, hätte ich darauf bestehen müssen. Es gibt leider Leute, die so etwas reklamieren, obwohl nichts ist, nur um eine neue Packung gratis zu bekommen. Tatsächlich hatte ich bei mir in der Schulklasse so ein paar Spezialisten, die das mit … Kirschstäbli waren das glaube ich, erfolgreich probiert haben. An denen war auch nichts falsch – Hauptsache Gratis-Packung.
Aber zurück zum Haar in der Kekspackung. Nein, das sollte nicht passieren. Wir hatten schon einmal einen Post (das gehört da nicht rein) wo wir derartiges diskutiert haben, aber vielleicht gibt es Neuigkeiten: Was habt ihr schon gefunden, was wo nicht rein-gehörte?
Als astronomisch Interessierte Person weiss ich natürlich, dass am 20 März (diesen Freitag!) am Morgen (zwischen 9.25 Uhr und 11.45 Uhr) eine partielle Sonnenfinsternis in der Schweiz (und Deutschland) sichtbar sein wird. So wie es aussieht gibt es auch schönes Wetter.
Man sollte es aber vermeiden mit blossen Augen in die Sonne zu schauen. Nur – wo bekomme ich jetzt die geeigneten Brillen dafür her?
Laut BAG und der Presse gibt’s die Brillen „in Apotheken, Drogerien und bei Optikern“.
Schön.
Davon weiss ich nichts. Jetzt … ich könnte die Dinger bestellen. Unser System zeigt eine (einzige) Möglichkeit an. Nur sind sie momentan nicht lieferbar …. ich bekomme sie frühestens am 30. März …
Aber vielleicht haben andere Apotheken / Drogerien vorgesorgt? Wer hat Brillen für die Sonnenfinsternis an Lager … der darf das hier gerne angeben!
Wenn man jemanden betreffend Schlafproblemen berät und ihm ein (pflanzliches) Schlafmittel verkauft hat … wünscht man ihm dann nicht besser statt einen „Schönen Tag!“ … eine „Gute Nacht!“ ?
:-)
Ich würde den European Song Contest viel eher schauen, wenn er bei uns so entzückend übersetzt würde:
Tommy Krångh übersetzt für einen schwedischen Sender das Lied von Sänger Magnus Carlsson. Das Lied ist okay … aber der Übersetzer in die Zeichensprache ist der Hit!
Da wünschte ich mir, mehr davon lesen zu können. Ich habe tatsächlich einmal angefangen, mir das ABC in Gebärdensprache (ASL) beizubringen, weil ich das damals für eine universelle Kommunikationsmethode hielt, musste aber bald feststellen, dass das nicht so ist. Es gibt fast so viele Gebärdensprachen wie Sprachen – samt Dialekten. Aber toll aussehen tut das. Vor allem mit soviel Enthusiasmus vorgeführt, wie oben!
Das alte Frauchen (nicht abwertend gemeint, die war echt herzig) zeigt mir ihren Hals, an dem sich offenbar ein Kropf bildet. Jodmangel – wahrscheinlich, eventuell aber auch etwas anderes.
Pharmama: „Ich denke, das ist die Schilddrüse. Vielleicht ein Kropf wegen Jodmangel, aber Sie sollten damit zum Arzt gehen, damit der sich das genau ansieht.“
Altes Frauchen: „Das will ich nicht. Geben Sie mir halt etwas mit Jod drin, wenn ich einen Mangel habe.“
Pharmama: „Es könnte auch etwas anderes sein. Von einer einfachen Entzündung bis zum Geschwür. Also, ich möchte, dass Sie mit diesem Problem zu einem Arzt gehen.“
Altes Frauchen: „Ich bin nicht mehr zu einem Arzt gegangen, seit mein Mann vor 10 Jahren von einem Arzt so mies behandelt wurde, dass der wahrscheinlich meinen Mann auf dem Gewissen hat“.
Pharmama: „Das tut mir leid zu hören … Aber trotz ihrer schlechten Erfahrung: damit brauchen Sie einen Arzt. Suchen Sie einen neuen und gehen Sie zu ihm. Ich helfe Ihnen auch dabei, denn ich … möchte nicht Sie auf dem Gewissen haben.“
Da draussen gibt es sicher das eine oder andere schwarze Schaf unter den Ärzten. Letztlich sind das auch nur Menschen. Aber: da draussen gibt es auch ganz wunderbare Ärzte, die sich wirklich kümmern. Man sollte nach einer schlechten Erfahrung nicht einfach alle aufgeben. Manchmal muss man auch im Hinterkopf behalten: der Arzt kann noch so gut sein. Manchmal ist die Infektion oder der Krebs oder was es ist einfach nicht zu bekämpfen. Manchmal lässt sich nichts mehr machen. Manchmal ist es wirklich so, dass es wichtig ist früh genug zu reagieren, wenn man etwas hat.
Auch darum schicke ich die Leute zum Arzt.
Und vielleicht ist das gar nicht schlecht, auch wenn es nichts sein sollte – dann hat sie doch wieder jemanden, falls mal akut etwas sein sollte. Auch ich hab‘ einen Hausarzt. Der sieht mich zwar so alle 5 Jahre Mal, aber: ich habe einen Hausarzt :-)