Eine Frau kommt in die Apotheke mit dem Ärzteausweis eines Freundes, der im Moment krank bei ihr zuhause liegt. Der Arzt hat ihr einen Zettel mitgegeben mit 2 Medikamenten, die sie ihm besorgen soll.
Einen Moment habe ich wohl etwas seltsam geschaut und (-misstrauisches ich) Schlaf- und Beruhigungsmittel oder so etwas erwartet … aber nein. Auf dem Zettel steht
Spasmo cibalgin Supp und Torecan supp.
Ah ja.
Oder besser: Ah, Schlecht.
Beides gibt es nicht mehr. Die Spasmo cibalgin seit sicher 7 Jahren, die Torecan Zäpfchen seit letztem Jahr.
Ich kann sie ersetzen, nicht durch das genau gleiche, aber durch solche mit ähnlicher Wirkung: Buscopan Supp und Itinerol Supp. (Supp ist übrigens eine Abkürzung für Suppositorien, also eben Zäpfchen).
Ich könnte aber auch fragen, ob sie beim Torecan die Tabletten will – die gibt es noch, oder statt den Buscopan Paspertin Zäpfchen….
Die Frau gibt mir darauf die Telefonnummer von ihnen zuhause – ihr Mann ist auch noch da, der wird abnehmen.
Das tut er auch. Als ich ihn frage, ob ich den Arzt wohl kurz ans Telefon bekommen kann, versucht er es – aber die andauernden (und lauten!) Kotzgeräusche im Hintergrund zeigen schnell, dass er nicht zu sprechen ist.
Ich gebe dann halt den von mir selbst ausgesuchten Ersatz mit. Auch wenn die beide nicht rezeptpflichtig sind, sollten sie helfen.
Dass der Arzt das nicht wusste, dass es die Medikamente nicht mehr gibt, wundert mich nicht. Als Psychiater hat er nicht so viel mit den somatischen Sachen zu tun.
Ich hoffe, die Medikamente haben ihm dann geholfen.

Paspertin kenn ich. Hab ich auch schon mal genommen. *g*
Bei Tochterkind hat sich eine Verpackungseinheit auch geändert. Laut meiner Apotheke ist diese Art (3 Einheiten in einer Verpackung) aus dem Handel genommen worden. Gibt jetzt nur noch 5. Das werde ich dann bei Gelegenheit auch unserem Kinderarzt mitteilen.
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Torecan Tabletten – die sind ein echtes Wundermittel. Musste mein Mann mir auch mal mitbringen, zum Glück kannte mich der Arzt und hat mich übers Telefon „ferndiagnostiziert“ *g* – ich hätte es unmöglich ohne mehrere Unglücke unterwegs in die Praxis geschafft.
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Paspertin finde ich im Rettungsdienst doof. Hat so eine blöde Nebenwirkung „hintenrum“ ;)
Bei uns wird jetzt Vomex eingesetzt, dass das wohl nicht so hat…?
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„Krank bei ihr zuhause liegt“ ist ein hübscher Euphemismus für „kotzend über ihrer Kloschüssel hängt“. Hoffen wir, dass die Medikamente schnell geholfen haben — und die übrigen Mitbewohner bis dahin eine weitere Toilette zur Verfügung haben…
(Ich wollte eigentlich immer mal eine Doppeltoilette für akute Brechdurchfallanfälle patentieren lassen. In krankheitsfreien Zeiten könnte man ja ein Schachbrett zwischen den beiden Schüsseln montieren — für gesellige Sitzungen.)
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Das erinnert mich an das letzte Mal, als Junior den Norovirus mit nach Hause gebracht hat … da war ich *so* froh, haben wir das Lavabo *direkt* neben der Toilette – eben wegen dem. Oben und unten gleichzeitig ist einfach ganz schlecht.
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Ein Putzeimer statt Waschbecken (= Lavabo; Übersetzungsdienst für die Nichtschweizer ;-)) tut’s auch; dann muss man sich auch nicht so verrenken.
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Ich habe schon mal ein Bild aus einem Haushalt gesehen, in dem es 2 Toiletten im gleichen Badezimmer gibt. Wirklich Toiletten, nicht Toi + Bidet… ca. im 90 Grad-Winkel „nebeneinander“. Seeehr gewöhnungsbedürftig.
Mein letztes Mal „oben und unten gleichzeitig“ war übrigens in Lappland in einer Hütte mit Plumpsklo draussen. Zum Glück auch lauter Wald drumrum, der war praktischer.
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Wieso geht man denn bei Übelkeit zum Psychiater?!
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Umm. der Arzt (=der Psychiater) selbst war krank.
Kapiert?
P.S. Im Moment habe ich enorm Mühe mit der Darstellung aller WordPress-Seiten. Andere auch?
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