Verständigungsschwierigkeiten

Kunde mit amerikanischem Akzent: „Wo bekomme ich E-Coli her?“

Pharmama: „Sorry, was?“

Kunde: „E-Coli. Zum lutschen.“

Pharmama: „! …Sie meinen Ricola?“

Kunde: „Ja, E-Cola!“

Puh.

Ich habe mir schon gedacht, dass er nicht wirklich Darmkeime kaufen will …

12 Kommentare zu „Verständigungsschwierigkeiten

  1. oh hehe, die amis :D
    Ich saß ihm Flieger mal neben einer Amerikanerin, die mir von den Reisemöglichkeiten in Europa vorgeschwärmt hat. Sie erzählte mit strahlenden Augen, sie sei total bequem mit dem Eis-Train (bitte entsprechenden Akzent vorstellen) zum Flughafen gekommen. Es hat ein bisschen gedauert – sie kam mit dem I-C-E…

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  2. Ist doch aber auch gemein bei den Schweizern – da endet doch gern vieles auf „i“ (bzw. auf amerikanisch-phonetisch „e“) oder „li“. Nur ausgerechnet beim „Wer hat´s erfunden? Ricola!“ endet das Wort nun auf A (als auf amerikanisch-phonetisch ä). Ich bin ja nun kein Sprachwissenschaftler, aber wenn ich das Wort „Ricola“ phonetisch im amerikanischen umsetzen sollte, würde da wahrscheinlich sowas wie [(r)eikolä] rauskommen. Und das würde ich – wenn ich so im Betrieb darauf angesprochen werde – wohl auch nicht (mal selber) verstehen.
    —-
    Die Schweizer haben Deutschland sowieso schon unterwandert. Wenn man aus der Deutschen Hauptstadt, Berlin, das „li“ streicht, erhält man – na? – genau, Bern! Die Hauptstadt der Schweiz. Kann das wirklich zufall sein? :-D

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    1. Und … ist dir schon aufgefallen, dass die beiden Städte auch praktisch den gleichen Bär in der Flagge haben?

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  3. E Coli? Ist doch klar! Finger gespitzt, beherzt zugegriffen und… nee, nee, igittibäh!

    Na ja. Andererseits sind gesunde Fäkaltransplantate ja schon lange ein bewährtes Mittel gegen therapieresistente Durchfälle (bei Pferden langjährig per Magenlavage, glaube ich, bei Menschen mit C.difficile seit Kürzerem per Studie endlich auch, aber dann per aufbereiteten Stuhlmaterials, wenn ich mich nicht irre…)

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  4. In Deutschland gibt es E. Coli in Arzneimittelform zur Stärkung des Immunsystems. Gibt es das nicht in der Schweiz?

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    1. Da muß ich doch glatt mal protestieren, Mutaflor und Mutaflor mite, Kapseln mit lebenden E. Coli zum Wiederaufbau der Darmflora, gibt es auch in der Schweiz.
      Mit Grüßen aus dem Herstellerlabor ;-)

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  5. Seht es so – früher hat man Bandwurmlarven auch als Schlankheitsmittel verkauft – warum dann nicht auch… *grusel*

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  6. Bei „Ricola“ höre ich automatisch das Männlein aus der Werbung in meinem Kopf… „Wärr chat’s ärrfunden?“

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  7. Meine Oma verlangte in der Apotheke übrigens mal „Hustenbazillen“ = Hustenpastillen ;-)

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