Ich bin grad in der Apotheke …

Lustig: Wann immer jemand sein Telefon (lies: Handy / Natel) abnimmt in der Apotheke „muss“ man offenbar sagen, dass man gerade in der Apotheke ist.

Egal wie lang das Gespräch danach ist …

Wieso?

11 Antworten auf „Ich bin grad in der Apotheke …

  1. Der Fluch des Mobiltelefons. Früher wäre niemand auf die Idee gekommen die Frage zu stellen, aber heutzutage kommt sie regelmässig: „Wo bist du?“
    Wenn ich dann im Supermarkt bin, sag ich ich bin im Supermarkt. Bin ich in der Apotheke, sage ich eben das ;-D
    Obwohl es in den meisten Fällen völlig unwichtig für das eigentliche Gespräch ist scheint die mobile Kommunikation immer noch zu faszinieren ^_^

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  2. Das ist eine neue soziale Regel. Sie ergibt auch Sinn, denn sie klärt, in welcher Situation der Telefonierer ist, was die Art des folgenden Telefongesprächs bestimmt. Das funktioniert meistens auch ganz gut, außer vielleicht bei „ICH BIN GERADE IM KINO, DER HAUPTFILM HAT SCHON ANGEFANGEN, WAS GIBT’S?“ vielleicht…

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  3. Denke auch das das nicht mit dem Ort Apotheke zu tun hat.

    Es hat sich einfach so eingebürgert das man, wenn man auf dem Handy anruft, als „Begrüßungsfloskel“ fragt wo die Person grad ist.

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    1. Echt? Nö, geht mich ja nix an.

      Ich frage nur, ob das Gegenüber Zeit für ein Gespräch mit mir hat. Und meist kriegt man dann eben die Antwort „Du, bin in der Apotheke/beim Metzger/auf’n Klo (letzteres ist zuuuuu viel Information!!!)… also, geht schon, was gibt es “ oder eben „… daher… könntest du später nochmals anrufen?“

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  4. FURCHTBAR!!!!! Ich kann die ewigen Floskeln nicht mehr hören „Du, ich bin grad in der S-Bahn – in 15 Minuten bin ich da….

    Wie hat der Besuchte wohl vor Erfindung des Handys gemerkt, dass der Besuch da ist ? Ging doch auch…?!

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  5. ..vielleicht weil es unhöflich ist, zu telefonieren während man gleichzeitig bedient wird und man damit das Gespräch auf das Wesentliche beschränken will, um möglichst schnell wieder aufzulegen. Das erlebe ich aber eher selten.

    Es gibt sogar Kunden, die kommen schon mit dem Handy im Nacken, ein Rezept in der einen Hand und ein schreiendes Kind in der anderen in die Apotheke rein. Wenn ich Glück habe unterbrechen sie das Gespräch für eine Millisekunde um „Hallo“ zu sagen, ansonsten knallen sie mir einfach wortlos das Rezept auf dem HV-Tisch und telefonieren munter weiter.

    Tja gute Manieren sind eben rar..

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