Junior heute morgen beim Bereitmachen für den Kindergarten:
„Au, warte, ich muss noch diese Cola-Täfi mitnehmen. Einer von der anderen Gruppe hat gesagt ich soll das mal wieder machen!“
Pharmama: „Okay … aber … Nein, warte! Ich dachte, ihr dürft keine Süssigkeiten in den Kindergarten mitnehmen?“
(Das weiss ich, auch weil Junior selber mal protestierend zurückgekommen ist: „Du hättest mir keine Reiswaffeln mit Shoggi einpacken sollen!“ – Upps, habe ich vergessen )
Junior: „Ja … aber weisst Du, das essen wir im Garten, das merken sie nicht!“
… und dann zählt das auch nicht? Ich glaube ich erziehe einen Mini-verbrecher :-)
Pharmama: „Sorry, auch dann geht das nicht.“
protestierend: „Oh, Mann!“
–
Im übrigen möchte ich hier mal anmerken, wie stolz ich auf unseren Junior bin, inzwischen läuft er alleine zurück vom Kindergarten – und hin bringen wir ihn nur noch über die erste Strasse (die etwas unangenehm ist). Und auch das können wir demnächst einstellen.

Zum Nachtrag: Ich bin froh, dass es noch Eltern, wie dich gibt, die ihre Kinder so selbständig sein lässt, denn es gibt auch Eltern, die ihre Kinder bis weit in die Schulzeit hin begleiten oder sie auch für noch so kurze Wege „kutschieren“.
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Und dann gibt es Länder, da ist es trafbar, Kinder zu Selbstständigkeit zu erziehen.
http://www.freerangekids.com/cops-detain-6-year-old-for-walking-around-neighborhood-and-it-gets-worse/
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…bleib hart! Sonst konsumiert er in ein paar Jahren im Garten Zigaretten und noch ganz andere Dinge! ;-)
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Na besser im Garten als in der Wohnung..! *duck´n´cover*
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Na, Süssigkeiten bekommt er schon, allerdings nicht im Kindergarten.
(Es wäre für mich auch schwierig ihm zu erklären, warum er keine Süssigkeiten haben darf, während ich … umm. Eben. )
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Also, doof ist der kleine Mann ja nun keinesfalls!
Mein GG steht heute noch im Garten bzw. in der Garage und versucht, den Kindern gegenüber zu verheimlichen, dass er raucht.
*grins*
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Ich bin sicher, das wissen sie schon. Oder?
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So läuft das später auch bei Alkohol Tabak und den tollen Pillen die bei dir in der Apotheke lagern, optimale Karriere-Chance als Dealer sind deinem Sohn gewiss.
Naja bis dahin ist es zum Glück ein langer Weg, den du vermutlich verhindern kannst ;)
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Umm… solange er mir das so erzählt, habe ich da keine Bedenken.
Und er dealt ja auch nicht mit den Süssigkeiten … glaube ich.
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Bei uns können die Kinder gar nicht alleine in den Kindergarten gehen, da die Türöffner so hoch hängen, dass sie leider vor verschlossenen Türen stehen.
Aber den Rückweg habe ich bei meinen Großen durchgesetzt- eine Erzieherin brachte sie über die Straße und sie sind alleine nach Hause gelaufen. Es waren die einzigen Kinder, die das durften…und auch mussten :) – ich Rabenmutter :)
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Die Türöffner hängen so hoch? seltsam.
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*Lach* Ich habe mich falsch ausgedrückt. Also, nicht die Klinken hängen so hoch (das wäre ja nun wirklich merkwürdig); die Tür geht nur auf, wenn man gleichzeitig ein kleines Knöpfchen drückt und dann geht, bei gleichzeitigem Drücken gegen die Tür, die Tür elektronisch gesteuert auch auf.
Und die Teile hänge so hoch, damit die Kinder von innen nicht nach draußen entfleuchen können.
Aber anders herum (von außen nach innen) ist es ebenso. Und das mit drei (!) Türen. Ein Hochsicherheitsgefängnis ist nichts dagegen.
Ich habe meine Kinder auch schon in den Kiga geschickt – alleine. Aber nur mit Anruf, ob das Kindelein denn auch reingekommen ist. Und einmal stand der Zwerg wirklich noch vor der Tür. Deswegen bringe ich jetzt wieder selber, auch wenn das der Selbstständigkeit wirklich im Wege steht.
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Finde ich cool, dass Du Deinem Kleinen gegenüber so hart geblieben bist. In dem Alter sollten Kinder Regeln noch strikt befolgen. Und Eltern müssen das vorleben.
Was den Zusammenhang zwischen dem Toffi einerseits und Rauchen, Alkohol und Drogen andererseits angeht, den oben ein paar Leute anführen, bin ich der Meinung, dass das wirklich noch ein sehr weiter Weg ist.
Schließlich ist es ja auch cool von Deinem Kleinen, dass er einen Weg findet, wie man das System mal ein wenig beugen kann. Ist ja im Erwachsenenalter auch nicht immer ganz verkehrt, wenn man Regeln nicht immer stur zu 100 % befolgt. :-)
Sein eigentlicher Fehler war ja, dass er noch so ehrlich war, dass er das seiner Mama erzählt hat, oder? :-)
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… und gerade das finde ich ist kein Fehler :-)
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Du hast Recht, ein ehrliches Kind ist Gold wert.
Aber ich denke da an meine eigene Jugend zurück. Irgendwann erzählt man halt nicht mehr alles seinen Eltern, gerade wenn man mal etwas angestellt hat. Bei mir waren das aber alles recht harmlose Sachen.
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Irgendwann fangen die Kinder an, kreativ zu werden, finden die im Schrank versteckten Süßigkeiten, wissen, wie man den Fernseher bedient und haben irgendwann auch kein Problem mehr damit, dass (damals) sorgfältig versteckte Scart-Kabel zu finden, und auch wieder anzuschließen. Das haben wir lange verheimlichen können, dass wir das auch bereits spitz bekommen hatten.
Sind dennoch brave Kinder geworden.
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Der kleine Held macht eben seinen Weg … in jeder Hinsicht! ;o)
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Wenn das MiniMi einst in den Kindergarten gehen wird, darf es das leider nicht alleine tun – selbst wenn es der werden sollte, zu dem sie hier nur über die Wiese muss. Da wäre der Kindergarten verantwortlich, wenn das Kind nicht ankommt, und deswegen bestehen die Erzieher darauf, dass die Kinder von den Eltern abgeliefert werden. Traurige Zustände. Selbstständigkeit dank Paragraphenreitertum effektiv verhindert.
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Wahrscheinlich ist schon mal ein Kindergarten erfolgreich verklagt worden? Angeblich reden die Eltern ja heutzutage auch lieber mit einem Anwalt als mit dem Klassenlehrer…
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Man darf nicht vergessen, dass Kindergarten in der Schweiz erstens etwas später anfängt als in Deutschland (je nach Kanton mit 4 oder mit 5 Jahren) und zweitens, dass er Bestandteil des Schulsystems und Pflicht in den meisten Kantonen ist.
Wo Pharmama lebt, ist er – glaube ich – 2 Jahre vor der Einschulung (mit 7), also sind die Kinder schon deutlich älter als deutsche KiGa-Anfänger.
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Er ist 6 – alt genug, würde ich sagen. Ich bin auch immer alleine gelaufen in den Kindergarten … und der war weiter weg – hatte aber nicht eine so eklige Strasse auf dem Weg.
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Hallo Pharmama,
frag doch mal deinen Sohn ob DIE ANDEREN denn auch mal Süßigkeiten mitbringen und er nun „dran“ wäre oder ob nur „er“ das soll (und dann bestraft oder gemaßregelt wird)
LG Annette
PS: Täfi=Bonbon ?
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Ja, Täfi = Bonbon
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Och,
der wird bestimmt irgendwann Anwalt, so wie er das schon auslegt ;)
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…die logische Folge wäre Chef von Pfizer oder Roche! Immer eine kleine Steigerung im selben Bereich: Oma Drogistin, Mama Apothekerin, Sohn …..!
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