Was haben Sie denn?

Nein, manchmal müssen wir die Frage nicht mal stellen, ein Blick auf’s Rezept genügt und schon weiss man einiges mehr.

Frau mit Norfloxacin 400mg 1-0-1 6 Stück – das ist eine einfache Blasenentzündung

Clarithromycin, Co-Amoxicillin und Omeprazol in Kombination? – Sie versuchen den Magenkeim loszuwerden, der ihr Magengeschwür verursacht hat. Helikobakter pylori.

Feniallerg Tropfen und  Tannohermal Schüttelmixtur für ein Kind? Klassischer Fall von Windpocken.

Methylergometrin Tropfen und starke Schmerzmittel bei einer … eher jungen sehr schlanken Frau? Wahrscheinlich eine Abtreibung (speziell, wenn man eine Klinik in der Nähe hat).

Imigran Nasenspray und sie sieht wirklich unfit aus? – oh, je, ein akuter Migräneanfall.

Flagyl 500mg 4er Pack  2 Packungen zu 2g aufs Mal – Partnerbehandlung. Hmmm. Trichomonaden? Unbedingt auch dem Partner eine Packung mitbringen

Antibiotikum und Vaginaltabletten gegen Pilzinfektion – die Frau weiss schon, dass sie nach dem Antibiotikum häufig einen Pilz bekommt.

Valaciclovir bei einer jungen Frau: eher Herpes genitalis. Valaciclovir bei einer älteren Frau: eher Gürtelrose.

Das soll jetzt niemanden beunruhigen, dass wir das so wissen. Es ist ja auch gut, wenn uns die Diagnose bekannt ist – als zweite Kontrolle, ob die Medikation auch die richtige ist – und so können wir auch besser dazu beraten. Keine Angst, auch *das* Wissen bleibt bei uns.

46 Kommentare zu „Was haben Sie denn?

  1. Wie häufig nimmt man denn so im Schnitt Antibiotika, dass man mit einer nennenswerten statistischen Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass man hinterher ’nen Pilz kriegt? Ich kann da nicht so mitreden. Ich hab erst einmal Antibiotika gekriegt, als ich in der Grundschule eine Lungenentzündung verschleppt habe.

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    1. Das ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Manche sagen das schon vorher an, andere hatten noch nie ein Problem damit. Frauen, die sehr betroffen sind, kann man eine aufs Alter abgestimmte Intimpflege (Waschlotion und teilweise auch Creme) empfehlen, damit kann man dem Problem zumindest teilweise vorbauen…

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      1. Du bist bestimmt Ingenieur. Eine fachlich (vermutlich) total korrekte Antwort, die aber leider meine Frage nicht im Geringsten beantwortet.

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        1. Nein, ich bin Apotheker. Aber da mir keine Statistiken vorliegen, und da man beim „Statistiken schätzen“ immer um mindestens 90% daneben liegt, kann ich die Frage nicht mit einer Wahrscheinlichkeitsangabe in Zahlenform beantworten. ;-)

          Und selbst wenn ich es könnte – zitiere ich mal „Dr. Percival Cox“ aus „Scrubs“: Statistik betrifft nicht den Einzelnen! Du selbst [J.D] weißt, dass jemand mit einem XY-Karzinom zu 90% stirbt, und hast schon solche Patienten wieder aus dem Krankenhaus gehen sehen….

          Das nächste Problem ist, dass manche Menschen eine generalisierte Pilzinfektion (also eine, die schon durch die Blutbahn kreist) mit sich herumtragen, dies aber selber gar nicht wissen. Diese wird meist genau dann ausbrechen, wenn der Körper aufgrund einer anderen schweren Erkrankung stark geschwächt ist…

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          1. Wenn du meine Frage nicht beantworten kannst, warum lässt du es dann nicht einfach, sondern beantwortest stattdessen eine komplett andere Frage? Weil du es kannst? Ich finde das ziemlich unhöflich!

            Wenn man dich nach der Uhrzeit fragt, antwortest du doch hoffentlich auch nicht mit dem Wetter, weil du gerade keine Uhr dabei hast.

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            1. Wenn meine Antwort keine Hilfe ist, dann tut es mir leid. Wenn eine Frage gestellt wird, auf die es (meines bescheidenen Wissens nach) keine korrekte Antwort gibt, sollte man aber lieber nicht versuchen, das Problem in der Antwort zu umreißen und einzugrenzen – und zu antworten „Verzeihung, die Frage ungünstig gestellt.“ geht wohl auch gar nicht? Auch recht seriös anmutende Seiten wie diese hier http://www.scheidenpilz.com/scheidenpilz/ursachen/antibiotika/Antibiotika-Scheidenpilz-id63761.html äußern sich nicht zu Statistiken, sondern nur, dass mit der Länge der Antibiotikagabe die Wahrscheinlichkeit der Vaginalmykose ansteigt. Das war aber wohl auch nicht die Frage.

              Um beim Beispiel zu bleiben: Wenn ich nur eine Sonnenuhr dabei habe, werde ich bei bedecktem Himmel tatsächlich „Entschuldigung, Wolken!“ sagen, so ich nach der Uhrzeit gefragt werde… Finde ich persönlich ja höflicher, als den Fragesteller komplett zu ignorieren, aber die Menschen sind unterschiedlich.

              Für meine unsachgemäße Antwort bitte ich um Entschuldigung. Damit verabschiede ich mich aus der Diskussion. Na dann, ein schönes Studi(um) noch… ;-)

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          2. Mh, es stimmt wohl doch. Jeder Blog hat seinen eigenen Troll. Ist ja wie bei heise.de hier…

            Wolken sind übrigens kein Wetter und Handgelenks-Sonnenuhren sind wegen der Kalibrierung bekanntermaßen eine Erfindung für Asterix und Obelix… Wenn wir schon beim rumpupsen sind…

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            1. Schau mal hier zum Thema „Sonnenuhr für unterwegs“: http://www.dooyoo.de/uhren/glashuette-sonnenuhr/1312700/ Die Teile sind für ihre Einfachheit erstaunlich genau – nur auf Sommerzeit kann man sie nicht so ohne weiteres umstellen.
              Und wenn Wolken kein Wetter sind – dass eben Regen (das sollte Wetter sein) – da scheint meist parallel die Sonne auch nicht, und die Sonnenuhr geht nicht.

              Und ich bitte Pharmama inständig, mich zu sperren, so ich hier rumtrolle. *kicher* So wurde ich echt noch nie genannt, vor allem, wo ich auch noch um Entschuldigung bitte. *kicher* Das feier ich jetzt mit einem Bier!

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          3. @studi: Gedankenknick ist ganz sicher kein Troll – und eigentlich bin ich der Meinung, er hat anständig und so ausführlich un korrekt wie möglich geantwortet.
            Ich hätte dir auch keine Studien und schätzen würde ich mich nicht trauen … hängt das doch von zu vielen Faktoren ab: Alter der einbezogenen Frauen, Wohngegend, Verschreibungsverhalten des Arztes …
            es gibt immer Frauen, die häufiger Antibiotika bekommen – und andere seltener.

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          4. Ausführlich am Thema vorbei ist halt trotzdem keine richtige Antwort. Ein einfaches „ich weiß es nicht“ wäre sehr viel präziser und korrekter gewesen. Gerne ergänzt um ein „da sind mir keine Studien bekannt und schätzen trau ich mich nicht, weil das von zu vielen Faktoren abhängt“. Aber auf eine Frage mit „Wieviele AB?“ mit „Manche fragen gleich nach nem Pilzmittel, manche brauchen auch was zur Vorsorge“ zu antworten, ist schon etwas daneben.

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          5. @studi:
            Entschuldige bitte, aber gedankenknicks Antwort war weder am Thema vorbei noch unkorrekt. DU bist leider sehr unhöflich, offenbar nicht vom Fach (sonst würdest du nicht so antworten, aber halt, dann würdest du ja auch nicht so etwas fragen) und leider unbelehrbar. Schade, so einen Ton hab ich in diesem Blog noch nicht vernommen, und ich lese schon seit Jahren mit :-( Hoffentlich war das eine einmalige Erscheinung …
            Kollegiale Grüße an alle Pharmazeuten da draußen.

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          6. F60.30, jede Wette…Gedankenknick, lass Dich nicht von irgendwelchen absurden Vorwürfen ärgern! Deine Aussagen sind stets fundiert, mit feinem Humor gewürzt und sehr aufschlussreich.
            Und das sage ich nicht, weil ich auch Ingenieure verstehe und schätze!
            Und zwar gerade für ihre sehr sachbezogene und genaue Ausdrucksweise.
            *lach*

            Mit Statistiken habe ich auch meine ganz persönlichen Erfahrungen gemacht. Wenn man denkt, etwas ist mit 1 zu 200000 sehr selten, sollte man sich trotzdem nicht in Sicherheit wiegen. Einer muss die 1 sein, und das war in dem Fall ich. Ging leider nicht um einen Millionengewinn, sondern um die Gesundheit.

            Die meisten Menschen sind schlichtweg nicht in der Lage, eine Statistik richtig zu interpretieren. Man muss sie also gar nicht fälschen, sondern den Leuten, wenn man ihre Meinungsbildung steuern will, nur gezielt zu den gewünschten Intepreationen lenken. Umso vehementer werden sie sich dann auf diese Statistiken berufen.
            Was bringt es letztendlich, ob es 25%, 30 oder 40% Betroffene sind beim Thema Pilzinfektion nach AB Einnahme?

            Wichtig ist, was mit einem selbst passiert, wenn man AB einnimmt. Und normalerweise hat man da eine recht gute Selbsteinschätzung und weiß, worauf man sich einstellen muss – oder eben nicht.

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        2. Studi, du bist hier neu, und gedankenknick gehört zum Inventar – also fahr mal drei Stufen runter. Wer hier trollt, bist eher du.
          Auf deine Frage hast du die bestmögliche Antwort gekriegt, noch dazu von einem Fachmann, was willst du mehr?

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          1. @Wolfram & @Cora, danke für die Rückenstärkung, aber lasst mal. Ich hab mich gut amüsiert, und wenn ich nochmal Troll bin, troll ich mich und kipp den Whisky in den hohlen Zahn statt übers offene Bein. ;-)

            Voll Off-Topic: Eine solche Sonnenuhr, nur billiger gemacht, hatte ich als Kind Tatsache selber. Aber eines frage ich mich immer noch: Wenn „Wolken“ kein Wetter sind, wieso haben die im Wetterbericht den halben letzen Winter von „bewölkt“ gesprochen? :-D

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      1. „MultiGyn ActiGel“ ist eines von verschiedenen Mitteln, welches zur Vorbeugung gedacht ist – also muss man das schon mit der Antibiotika-Therapie beginnend anwenden (wie ich es weiter oben mit passender Intimpflege schon ansprach, und dafür Haue bezogen habe).

        Das Antimykotikum ist in dem Augenblick spannend, wenn der Pilz schon da ist, um ihn wirklich wegzubehandeln.

        Beides hat seine Berechtigung – jeweils zur rechten Zeit.

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    2. Huch, das ging daneben ^^

      Manche nehmen AB ja wie Bonbons. Manchmal sind die Ärzte da aber nicht dran unschuldig. Ich hatte mal einen Hausarzt, der mir zu allem möglichen Gedöns unheimlich gern AB verschreiben wollte. Dummerweise habe ich das damals nicht hinterfragt. Tja, heute bin ich allergisch gegen Penicillin und vertrage die bisher getesteten Ausweichmittelchen auch nicht. Insofern gibts AB wirklich nur noch im höchsten Notfall.

      Ich glaube, schon nach dem ersten Mal AB-Behandlung mit anschließender Pilzinfektion verlangt man automatisch nach einem Pilzmittel. Hatte ich zum Glück nie.

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    3. Das kommt darauf an. Wenn Sie erst einmal Antibiotika bekommen haben, sollten Sie sich freuen – ich halte das per se erstmal für selten.
      Ich muss häufiger Antibiotika nehmen, wegen diverser Krankheiten, die immer mal wieder auftreten.
      Und auch wenn ich nicht von so einem Pilz betroffen bin: Wenn man das ein- oder zweimal nach einer Antibiotikanahme hatte, dann weiß man sowas.

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    4. Nicht jede(r) kann nur eine Lungenentzündung in der Grundschule vorweisen. Manch eine(r) bekommt Blasenentzündungen, Eileiterentzündungen, hat OPs nach denen Antibiose angebracht ist und und und.

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      1. und nicht zu vergessen meine Mittelohrentzündungen … keine Ahnung, wie oft ich die hatte. Sehr oft würde ich sagen.
        Nach dem Entfernen der Mandeln war zumindest damit Ruhe – und danach habe ich bis Ende 20 keine Antibiotika mehr gebraucht.

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    5. Die Häufigkeit der Einnahme von Antibiotika ist verschieden. Manche haben Glück wie du (auch wenn eine Lungenentzündung ja kein Zuckerschlecken ist), andere bekommen häufiger welche verordnet.

      Durch anatomische Unterschiede wie Lage und Länge der Harnröhre bekommen viele Frauen beispielsweise öfter oder sogar regelmäßig eine Blasenentzündung, bei der dann auch ein Antibiotikum genommen wird.
      Aus meiner persönlichen Erfahrung als Patient und Bestätigung vom Arzt sind viermal pro Jahr durchaus nicht unnormal oder besorgniserregend bei Frauen. Dazu kommen noch diverse andere Erkrankungen und die prophylaktische Gabe eines Antibiotikums z.B. vor einer Zahnextraktion.
      Wer dann Pech hat und empfindlich darauf reagiert, hat dann auch regelmäßig Begleitbeschwerden wie Scheidenpilz oder Durchfall.

      Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten! :)

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      1. Das Menschen unterschiedlich oft AB brauchen und ich mit einem bisher einmaligen Experiment da auch echt Glück hatte, ist mir bewusst. Aber nur weil ich einmal nach einem Medikament irgendwas Sekundäres bekomme(solange es nicht lebensbedrohlich ist), würde ICH da nicht großartig vorsorglich immer gleich irgendwas mit kaufen. Erst wenn es halt mehrmals vorgekommen ist. Einmal und auch zweimal kann ja durchaus Zufall sein.

        Ich hatte bisher zweimal eine Blasenentzündung. AB habe ich allerdings nicht bekommen, ich sollte nur viiiiel trinken und nach ner Woche nochmal kommen, um zu gucken, ob sich da was festgesetzt hat. Vier Mal im Jahr möchte ich das allerdings nicht mitmachen müssen…

        Prophylaktisch würde ich auch keine AB haben wollen. Man muss die Resistenzen ja nicht noch mit Ansage züchten.

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        1. Ich spreche jetzt mal nicht fachlich, als Apothekerin, sondern rein aus meiner persönlichen Erfahrung.
          Blasenentzündungen habe ich leider schon recht häufig gehabt, allerdings seitdem ich mich echt penibel warm anziehe,hält sich das in Grenzen.
          Wenn ich eine hatte, dann habe ich es auch mit 3,5 Litern trinken NICHT wegbekommen.
          Es ging NUR mit Antibiotikum weg.(Lustig, wenn man dann beim Urologen noch Urin angeben soll,Ich habe da, glaube ich, sämtliche Spektren des „anorganischen Sonnenuntergangs“ durch. Und wenn es dunkelorange bis rot kommt, hilft auch viel trinken nicht mehr.)
          Und nach Antibiotikaeinnahme, egal ob nun wegen Blasenentzündung, Bronchitis oder was auch immer, ich bekomme 100% auch einen Pilz, da kann ich auch die Uhr nach stellen.
          ,
          Dafür hatte ich noch nie Durchfalll, was normalerweise so ca 30 % der Leute, bei den dafür einschlägig bekannten Antibiotika, bekommen.

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          1. Ich bin ganz froh, dass es bei mir mit viel trinken wegging. Allerdings scheine ich eh einen höheren Wasserumsatz zu haben als du, denn ich trinke an einem durchschnittlichen gesunden Tag bereits etwa 3,5 Liter. Vielleicht konnte der Körper mit dem Wasser, das ich dann noch zusätzlich getrunken habe, ja einfach mehr anfangen als bei dir? Ist ja auch egal, ich wollte ja lediglich damit sagen, dass ich mit AB halt bisher einfach Glück gehabt habe und mir dadurch die Erfahrung fehlt. Und selbst wenn das nicht so bleiben sollte, würde ich halt nicht, wenn ich beim nächsten Mal einen Pilz oder so davontrage, beim übernächsten Mal direkt was gegen den Pilz mitverlangen. das irritierte mich halt sehr.

            Aber das scheint ja eher eine persönliche Macke von mir zu sein, dass ich nicht schon erwarte, dass mich eine Medizin mit etwas anderem krank macht. Ich wäre ehrlich gesagt im Fall der Fälle nicht mal auf den Gedanken kommen, dass der Pilz von dem AB kommt. Oder eher gesagt mit dem AB. Oder steht das in der Packungsbeilage?

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          2. Meine Gesundheitslehre-Lehrerin hat das mal sehr schön erklärt.
            Im Körper herrscht ein Gleichgewicht von Pilzen und Bakterien, also auf der Haut. Die sind normal und gehören da hin.
            Wenn eines von beiden Überhand gewinnt, ist das aber nicht mehr gut. Und da durch AB die Pilze Überhand gewinnen, hat man dann halt nen Pilz, der behandelt werden muss.
            Ich glaube, anders herum ging das auch, eben durch antimykotische Mittel.

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    6. Meine Statistik letztes Jahr: 16x Antibiotika, 5x Pilzmittel. „Nur“ 5x, weil verständlicherweise gelegentlich nicht genug Zeit zwischen den verschiedenen Mitteln lag, um was sinnvolles gegen den „Pilz danach“ zu unternehmen.

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  2. Das hatte ich einmal, als ich mit komischen Bauchschmerzen zur Notfallpraxis ging und dort der erste und bisher einzige Harnwegsinfekt meines Lebens diagnostiziert wurde.

    Das Rezept für Antibiotika hab ich direkt in der nächsten Apotheke mehr oder weniger kommentarlos eingelöst, wo von der freundlichen Apothekerin der Rat kam, auf jeden Fall viel zu trinken!

    Ich war erst verwirrt, hab dann aber vermutet, dass es sich bei dem Antibiotikum um eines handelt, das öfter mal bei Blasenentzündungen verschrieben wird.

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  3. Och joa..Ich finde es gar nicht so verkehrt, dass Apotheker bereits durch Blick auf das Rezept auf das Leiden schließen kann. So kann er gleich ein paar nützliche Tipps geben, sollte es denn welche geben. ^^

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  4. Ist ja nicht nur das verordnete Medikament, was einem Hinweise gibt. Auf dem Rezept findet sich durchaus noch ein wenig Zusatzhinweis. Ein Antibiotikum vom Lungenspezialisten wird meist für eine andere Erkrankung eingesetzt als eines vom Urologen. So mal als dummes Beispiel…

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        1. Ja. Auf jeden Fall!
          Das fand ich am Studium so spannend! Immer diese kleinen kniffeligen Rätsel, die es zu lösen galt.
          Ist in der Praxis nicht anders.
          Manchmal ist es aber auch, merkwürdig…..
          Ich denke da mal an meine Kundin,die die xte Packung Magnesium kaufte. Ich erwähnte noch so nebenbei, das Sie aber nicht zu viel davon nehmen sollte, bzw das Sie bei Übermässiger Einnahme Durchfall bekommen könnte.
          Die Gute fiel aus allen Wolken, da Sie seit einem halben Jahr von Facharzt zu Facharzt rannte, und auch bei diversen Darmspiegelungen kein Arzt rausfand, warum Sie Durchfall hatte.
          Das Gesicht war… unbezahlbar……

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      1. Problemlos. Es kam in den Sommerferien, war zum Großteil im Gesicht (lt. Arzt aber keine Gesichtsrose…ich kenn mich da nicht aus) und verschwand pünktlich 3 Tage bevor die Schule wieder los ging. Ich glaube, ich bekam Aciclovir als Tabletten und Salbe. Und noch andere Tabletten an die ich mich nicht erinnern kann.

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        1. Das 3. Medikament sollte ein Schmerzmittel gewesen sein. Novaminsulfon oder Ibuprofen sollten zur „Standard-Medikation“ einer Gürtelrose gehören, um eine Verankerung im „Schmerzgedächtnis“, also eine Sensibilisierung des Gehirns für Schmerzen an der betroffenen Stelle (letzthin für „Phantomschmerzen“) vorzubeugen. Ist aber nur eine Vermutung.

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  5. Manchmal kombinieren Apotheker aber auch schlecht: Mein Vater ist mal mit einem von einem Zahnarzt für ihn ausgestellten Rezept über ein knochengängiges Antibiotikum (nur der Wirkstoffname war angegeben) beinahe mit Vaginalzäpfchen versorgt worden. Es ist der Apothekerin dann aber noch aufgefallen, als sie mit der Schachtel in der Hand vor ihm stand…

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  6. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, die Apothekerin könnte anhand meines Rezeptes NICHT wissen, an was ich leide ;)

    Ich finde das okay. Nur in der kurzen Zeit, als ich ein Antidepressivum hatte, war das extrem lästig. Auf so wahnsinnig mitleidige Blicke kann ich echt verzichten…

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    1. Kenn ich… Sobald ich mein Rezept für das Antidepressiva abgegeben habe, wurde bisher jede/r Apotheker/in extrem freundlich, mitleidig und hat sich tausendmal entschuldigt, wenn sie die Tabletten erst bestellen mussten.

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      1. kann ich jetzt nicht bestätigen. wenn ich meine antidepressiva- oder sonstigen psychopillen-rezepte in der apotheke vorlege, werde ich nicht anders angeschaut oder behandelt, als wenn ich hingehe und ’ne schachtel kopfschmerztabletten möchte.

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    2. Hmmm, ist mir nicht aufgefallen, dass ich Leute mit Antidepressiva mitleidig anschauen würde. Und dass es nicht toll ist, wenn man etwas erst besorgen muss gilt eigentlich auch für alle.

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