Metall – los?

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Ein häufiger vorkommender Fall: der Patient mit Rezept zahlt selber – er bekommt sein Rezept zurück (gestempelt und mit dem Preis drauf) und er bekommt seine Quittung.

Stanely Bostitch Stapler

Stanely Bostitch Stapler (Photo credit: Wikipedia)

Bisher habe ich die Quittung gleich mit Bostitch ans Rezept geheftet  -für meine deutschen Leser: das ist ein Tacker, für meine Österreichischen: ihr nennt das glaub eine Klammermaschiene?. Das braucht wenig Material und so geht die Quittung am wenigsten verloren, denn immerhin braucht der Kunde die für die Abrechnung mit der Krankenkasse.

Jetzt sagt mir eine Kundin, sie bekommt von der Kasse, wenn sie die Rezepte so einschickt, immer einen bösen Brief retour, dass man an die Rezepte kein Metall anbringen soll, das störe ihren Ablauf.

Büroklammern

Büroklammern (Photo credit: Gunnar Ries)

Kein Metall? Dann fallen auch Büroklammern weg. Klebestreifen ist super-unpraktisch und ganz ohne … ist die Gefahr recht gross, dass man die Quittung verliert.

(Vielleicht ist das aber auch der Sinn der Sache?)

Jedenfalls, Frage an meine Mit-Apotheker, Pharmaassistenten und auch an die betroffenen Krankenkassen-Kunden:

Was macht ihr?

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24 comments on “Metall – los?

    • McCloud sagt:

      Ich hatte so ein Teil mal als Werbegeschenk bekommen. Vom Prinzip her nicht schlecht, aber wenn man beim Lösen der beiden Blätter nicht aufpasst, zerreißt man unabsichtlich beide Blätter.

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  1. pialarissa sagt:

    Gar nichts, wir geben die Rezepte + Kopien immer so mit oder, auf Wunsch, in einer rezepthuelle.

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  2. Lily sagt:

    Ha! Den Brief kenne ich, den krieg ich von meiner KV auch immer (PKV in DE).
    Das liegt daran, dass sie die Dinger in so einem Hochleistungs-Scanner verarbeiten, und dann nur noch mit den Dateien arbeiten. Da stört es den optimierten Ablauf, wenn wer die Briefe mit den Anlagen erst noch auseinanderrupfen muss. Rezepthülle ist da eine gute Alternative. Ersatzweise ein Briefumschlag, oder einen dieser Klebezettel über die Papierkante falten.
    Wobei es bei mir nicht die Quittung ist, die mitgegeben wird, sondern eine Kopie mit dem Entnahmestempel darauf. Macht ihr sowas in CH nicht? Also einen Quittungsdruck von der Registrierkasse drauf, und einen Apothekenstempel mit dem Handzeichen des/der Apothekers/Apothekerin? Spart Papier. Obwohl manche Rezepte nicht unbedingt besser lesbar sind, wenn da auch noch wer drauf rumstempelt.

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  3. Nordlicht78 sagt:

    Ich kann mir auch nur denken, das liegt am Scannen – das stört mich nämlich im Labor auch, wenn da an die Ü-Scheine was drangetackert ist! Mir würde allerdings auch schon ne Büroklammer statt des Tackers reichen, die kriegt man ja schnell ab. Aber gut, bei mir sind das auch zwei, drei Scheine am Tag, nicht die Mengen wie bei einer Krankenkasse vermutlich…

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  4. sabine sagt:

    Das habe ich auch schon gehört, das mit dem Metall.. so ein Stuss. Aber schlussendendlich ist es ja die Verantwortung des Versichterten, alle seinen Unterlagen beisammen zu halten. WIr bieten an, es zusammenzuheften,, man kann die Klammern zu Hause ja wiederentfernen aber da geht es unterwegs nicht verloren.

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  5. NK sagt:

    Off-Topic: „(Photo credit: Wikipedia)“ reicht nicht aus. Ich sage ja auch nicht: „Quelle: WordPress.com“, wenn ich dein Blog zitiere 😉
    Für Creative Commons muss daher der oder die Urheberin genannt werden und die Lizenz, zB durch Link auf die Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
    Das ist so der kleine Tribut, den man für die kostenlose Nutzung von CC-Inhalten zahlt. 🙂

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  6. Tina sagt:

    Wir dürfen auch nichts mit Metall Klammern oder heften, da flippt die Krankenversicherung aus. Wenn auf dem Rezept, der Stempel der Apo ist und der Betrag vermerkt ist, benötige ich aber auch keine Quittung! Wenn ich mal eine zufügen muss, dann wird diese mir mit einem Klebestift auf das Rezept geklebt!

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    • hajo sagt:

      Tina, das mit dem Klebestift wäre auch meine Lösung
      .. allerdings bitte Rücken- an Rücken kleben, sonst wird’s unleserlich 😀

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  7. Moinsen sagt:

    Wie oben schon erwähnt, will in Deutschland keiner die Quittung haben (hatte ich zumindest noch nicht, außer das wird beim Amt oder einer BG eingereicht / direkt abgerechnet).
    In Deutschland kommen aufs Privatrezept die Pharmazentralnummer, die das Medikament eindeutig ausweist (gibts die PZN eigtl. auch in der Schweiz? In Ö glaubich schon…), der Faktor (wieviele Packungen), der Preis und die Apo-IK (weist aus, welche Apotheke abgegeben hat).
    Dann bekommen die meisten Privatkunden noch eine Kopie für Ihre eigenen Unterlagen, die Lehrer und so brauchen sogar zwei, wegen der Beihilfe.
    Auf das Original+Kopie kommen jeweils ein ORIGINAL-Stempel und eine ORIGINAL-Unterschrift, vorzugsweise in blau oder lila (schwarz könnte aussehen wie Kopie, rot kann kaum ein Maschinchen lesen, grün wurde auch schon mal bemängelt, allerdings bei einem Kassenrezept, so dass manchmal im Getümmel eben doch der grüne Stift herhalten muss).
    Das wars! Der nette oder nachfragende Privatkunde bekommt eine Rezepthülle aus Plaste mit Apo-Logo drauf, fertig.

    Achja: da die Ärzte in D (NOCH!!!) Ihre Privatrezeptvorlagen frei wählen dürfen, druckt man das ganze Gesumse bei nicht druckerkonformen Privatrezepten auf die Rückseite, um dem Patienten das Gelaber von wegen „Maschine konnte nicht lesen – Absetzung“ zu ersparen. Heißt dann aber auch: doppelseitig kopieren, doppelseitig stempeln, doppelsitig abzeichnen…
    Mann muss ich meine Kunden liebhaben…! :-p

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  8. anna sagt:

    Ihr könntet euch ein Kinder-Nähmaschinchen neben die Kasse stellen und die Papiere zusammennähen — vermutlich würden dann die Formbriefe dahingehend geändert, dass weder Metall noch Faden angebracht werden dürfen. Aber es hätte einen enorm hohen Niedlichkeitsfaktor!

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  9. McCloud sagt:

    Man kann viele Tacker auf der unteren Seite so umstellen, dass die Klammerung auf der Rückseite nicht nach innen, sondern nach außen erfolgt. Dazu muss man das runde Teil auf der Unterseite des Tackers einfach nur um 180 Grad drehen, bevor man tackert.
    Dann kann der Patient den Metallstift daheim ganz einfach ohne Hilfswerkzeug wieder herausziehen.

    Alternativ gibt es da doch noch diese schwarzen Mehrwegklammern („Foldback Klammer“: http://de.wikipedia.org/wiki/Foldback-Klammer), mit denen man mehrere Blätter verbinden und wieder lösen kann. Das kann man ja auch anstatt Taschentüchern als hilfreiche Zugabe mitgeben. Das sieht auf jeden Fall edel aus.

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  10. Katrin sagt:

    Ich denke es geht darum, dass das „Papier“ bei der KK maschinell verarbeitet wird (Scanner). Alles mit Metall muss daher extra von Hand bearbeitet werden und ist somit teurer.
    Ich habe mehrere Jahre in einer Apotheke gearbeitet, wo wir die Quittungen standardmässig mit Klebstreifen an den Rezepten befestigten. Das klappte ganz gut!
    Quittung einfach mit Oberkante bündig aufs Rezept legen und mit einem Klebstreifen über die obere Kante fixieren.

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  11. Sanja sagt:

    Wir können die Quittung direkt auf die Rückseite des Rezeptes drucken,finde ich persönlich noch gut da die Quittung nicht verloren gehen kann.
    Bei Missbrauch kann der Kunde nicht behaupten er habe noch nichts auf das Rezept bezogen.
    Natürlich wird dies nur bei Barverkäufen so geregelt.
    Liebe Grüsse

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  12. Mia sagt:

    Es gibt auch Tacker die ohne Heftklammer funktionieren – einfach mal Google fragen – das wäre in dem Fall die perfekte Alternative!

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  13. Gudrun sagt:

    Wie schon geschrieben: Es liegt daran, dass alles gescannt wird. Ich (andere Branche) erhielt beruflich schon einen Anruf seitens einer Behörde, wir sollten doch bitte, die Unterlagen – und das können gut und gerne auch mal hundert Seiten sein plus Anschreiben plus diverse andere Nachweise – weder tackern noch lochen und auf Heftstreifen befestigen. Einfach lose in den Umschlag geben und gut. Alles Andere würde den maschinellen Ablauf stören und unnötige (Hand-)Arbeit verursachen.
    Übrigens auch die Formulare für eine meiner Versicherungen dürfen nichtmal gelocht sein…

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  14. Wild Flower sagt:

    Ja, vermutlich liegt es am Scannen. Einer meiner vieler Studentenjobs war Büromädchen in einer Versicherung. Eine zweite Studentin war dort angestellt, um Akten vom Vorjahr scanfertig zu machen, d.h. alle Klammern zu entfernen und alles, was kleiner als A4 war, auf A4 umzukopieren. Die Mitarbeiter hatten am Arbeitsplatz nur ihre Akten vom laufenden Jahr stehen, der Rest lag digital auf einem Server.

    Ich lese immer gern die unterschiedlichen Ausdrücke, die in der Schweiz, Österreich und Deutschland für gleiche Dinge benutzt werden. Wieder was gelernt, danke!

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  15. Überall werden Menschen wegrationalisiert… warum nicht mal ein wenig Sand ins Getriebe streuen und weiterhin tackern?

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  16. Ich kenne das von meiner Reisekostenabrechnung fürs Geschäft…
    DIN A4 Blatt nehmen, mit Klebestift draufkleben (Quittungen mit der passenden Reisenummer beschriften, damit abgefallene Quittungen noch zugeordnet werden können) und Kopie für mich machen, falls die Quittung in der Rundablage landet… 😉

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