Und … aufgeräumt!

Letzhin. Mein Kuschelbär nachdem er wiederholt über Spielzeug gestolpert ist, sagt zu Junior: „Du musst dein Zimmer aufräumen. Ruf mich, wenn Du fertig bist!“

Als er etwas später in das Zimmer kommt, ist er bass erstaunt: Der Boden Spielzeugfrei, alles ist weg.

Das ging ja schnell. Wahrscheinlich hat er einfach alles in den Schrank geworfen – denkt mein Kuschelbär.

Ein Blick in den Schrank, zum schauen, wie er es verräumt hat, stellt ihn allerdings vor die nächste Frage: Wo sind die ganzen Sachen, Junior? Hier sind sie nicht.“

Die Eltern unter meinen Lesern ahnen es wahrscheinlich schon …

Junior geht auf alle Viere und beginnt die Spielsachen wieder unter dem Bett hervorzuziehen ….

Aus den Augen, aus dem Sinn ist das Motto im Moment.

Wenn Junior aus seinem Zimmer (oder Küche, Bad …) ruft: „Du siehst das nicht, Mama!“

Dann … könnt ihr sicher sein, dass ich nachschauen gehe, weil er dann garantiert etwas macht, wovon ich ihm gesagt habe, er soll das nicht.

12 Kommentare zu „Und … aufgeräumt!

  1. Ich hatte auch den Haupt-Stauraum unter dem Bett *g* – wenn Kinder ein Buch/CD/Game aus der Bibliothek vermissen rate ich den Eltern immer, an folgenden Orten zu suchen:
    Unter dem Bett
    hinter dem Nachtkästchen
    Zwischen Bett und Nachtkästchen
    Zwischen Bett und Wand
    Zwischen Nachtkästchen und Wand
    Unter der Matratze
    Es ist erstaunlich, wie oft die Sachen zurückgebracht werden mit der Frage „Woher wussten Sie, wo das war?“ Na, ich war auch mal Kind *g*

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  2. Wo man als (V)Erwachsener später alles Verstecke finden kann für Schnapsflaschen ist übrigens auch sagenhaft. Und die Erklärungen, wenns doch auffliegt, erst recht. :-D

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  3. So kreativ wird hier zum Glück noch nicht aufgeräumt (eher gar nicht. *hmpf* ) aber die Ansagen kenne ich gut:
    „Mama, guck mal Compluter“ „Mama, geh mal nach dem Essen gucken“ Mama, mach mal die Augen zu“ „Mama, geh mal in die Küche“
    und so weiter. „Naaaain, ich mache keinen Unfug“

    :D

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  4. ich habe als kind immer alles in den schrank gestopft. meine eltern waren manchmal ganz schön erstaunt, wie schnell das zimmer aufgeräumt war – bis sie die schranktür aufzogen ;)

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  5. Meiner kommt immernoch ab und zu freudestrahlend und kichernd „ich hab Blöööödsinn gemacht!“. Auch ein Grund, sofort nachgucken zu gehen, ist, wenn die Kinder verdächtig leise sind. Meistens verteilen sie dann den Inhalt diverser Cremetuben auf sich und Möbeln, klettern im Gebälk herum oder futtern die Backschublade leer.

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  6. Hier gab es mal die Variante: „Mama, wir haben schon fertig aufgeräumt. Wir haben einfach alles in eine große Kiste getan. dann geht das auch schneller, wenn wir wieder eine Unordnung brauchen.“

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  7. ach, liebe Pharmama, wie spricht schon die gute alte Tante Volksmund? „Aus den Augen, aus dem Sinn!“ Kinder scheinen diese Lebensweisheit (wie auch andere) viel besser zu verstehen
    .. und kommen damit auch durch’s Leben. :-D
    Ich weiss, ich bin Grossvater und als solcher sehe ich das mit gaaaanz anderen Augen ;-)

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  8. Ohja, das kenne ich auch… Wobei meine Tochter (9 Jahre) leider auch heute noch unter „aufräumen“ versteht: eine Schneise in das Wirrwarr auf dem Fußboden pflügen. Sprich, die Spielzeuge, Klamotten, …, alles an die Seite schieben – fertig mit Aufräumen. Hauptsache, man kommt wieder bis zum Bett und zum Fenster, ohne sich die Füße zu brechen.
    Mein Sohn (5) ist da etwas genauer. Der drapiert alles, was vorher auf dem Boden lag, irgendwo auf seinen Schränken, Kommoden, seinem Tisch… Unters Bett schieben geht nicht so recht, weil es ein Hochbett ist und er darunter auch Spielfläche hat. Aber als bis vor einiger Zeit noch eine große Kommode in seinem Zimmer stand, hat er alles, was er nicht verräumen konnte, in den Spalt zwischen Seitenwand der Kommode und der Außenwand gestapelt. Den Vorhangschal vom Fenster schön davor gezuppelt – fertig *gg* Der kleine Tisch ist manchmal höher beladen, als der junge Mann selbst groß ist (aktuell 1,12 m) und ich muss aufpassen, dass mir nichts entgegenkommt, wenn ich daran vorbeilaufe.
    Achja und kurz vor Weihnachten meinte er auf den Kommentar meines Mannes, dass zwischen Weihnachten und Neujahr Kindergartenferien sind und auch auch die Erzieherinnen dann mal frei haben: „Wieso? Die könnten doch in der Zeit prima das Spielzeug aufräumen, wenn wir Kinder nicht da sind!“ ;)

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