Herzige ältere Kundin in der Apotheke sagt ganz schüchtern zu mir:
„Wissen Sie, ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen müsste, aber …. Ich bin nicht mehr ganz dicht …“
und während ich noch am überlegen bin, wie sie das jetzt meint – „nicht ganz dicht“ ist bei uns ein Ausdruck, der auf einen verminderten Geisteszustand hindeutet oder ob sie meint „unten“ …
… „und jetzt ist es etwas gereizt … hätten sie mir da etwas dagegen?“
Ah, sie meint damit sie sei inkontinent. :-)
Pharmama: „Aber natürlich!“

Was für ein Glück, dass sie gegen ihr „nicht ganz dicht“-Problem keine „Creme für untenrum“ = Schuhcreme bestellt hat.
Diese Umschreibungen bergen immer das Risiko, dass man geradewegs in ein Missverständnis hineinmarschiert.
LikeLike
Ja – da hilft dann oft nur Nachfragen, bis man eine klare Antwort hat.
LikeLike
erinnert mich an die antwort eines kleinkindes auf die frage, was es denn wohl mal werden wolle: „dichter“ :-D
LikeLike
Ich kenne „nicht_ganz_dicht“ auch als Beschreibung des Geisteszustandes. Denke aber, dass ich doch eher an Inkontinenz gedacht hätte, da die Dame doch schon etwas älter ist.
LikeLike
Lieblingsspruch einer meiner Großtanten, wenn es um Alterszipperlein ging: „Hauptsache, oben und unten noch dicht!“ – von daher kannte ich die Bedeutung in bezug auf „unten“ ;-)
LikeLike
Pfiuh! Ich konnte auch mit Woerterbuchhilfe nichts damit anfangen… Meine Deutschkenntnisse sind doch nicht so ganz verrostet…
LikeLike