Nicht ganz dicht.

Herzige ältere Kundin in der Apotheke sagt ganz schüchtern zu mir:

„Wissen Sie, ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen müsste, aber …. Ich bin nicht mehr ganz dicht …“

und während ich noch am überlegen bin, wie sie das jetzt meint – „nicht ganz dicht“ ist bei uns ein Ausdruck, der auf einen verminderten Geisteszustand hindeutet oder ob sie meint „unten“ …

„und jetzt ist es etwas gereizt … hätten sie mir da etwas dagegen?“

Ah, sie meint damit sie sei inkontinent. :-)

Pharmama: „Aber natürlich!“

6 Kommentare zu „Nicht ganz dicht.

  1. Was für ein Glück, dass sie gegen ihr „nicht ganz dicht“-Problem keine „Creme für untenrum“ = Schuhcreme bestellt hat.

    Diese Umschreibungen bergen immer das Risiko, dass man geradewegs in ein Missverständnis hineinmarschiert.

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  2. erinnert mich an die antwort eines kleinkindes auf die frage, was es denn wohl mal werden wolle: „dichter“ :-D

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  3. Ich kenne „nicht_ganz_dicht“ auch als Beschreibung des Geisteszustandes. Denke aber, dass ich doch eher an Inkontinenz gedacht hätte, da die Dame doch schon etwas älter ist.

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  4. Lieblingsspruch einer meiner Großtanten, wenn es um Alterszipperlein ging: „Hauptsache, oben und unten noch dicht!“ – von daher kannte ich die Bedeutung in bezug auf „unten“ ;-)

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