Auf die Stirn geschrieben …

Auf der Website „the smoking gun“ kann man – als Zeitvertreib- versuchen, Verhafteten ihre Berufe zuzuordnen. Man sieht jeweils das Foto, das bei der Verhaftung gemacht wurde und unten die Berufsbezeichnung, die man in die Felder ziehen kann.

So wie das hier:

Yup, da ist auch ein „pharmacist“ darunter. Wer mag das wohl sein?

Wer sich auch daran versuchen will, kann das hier.

Ich hab’s getroffen, aber ansonsten bin ich grotteschlecht in dem.

Ich denke, wenn man daraus etwas lernen will, dann das:  Nein, man sieht es den Leuten nicht an. Den Beruf nicht, warum sie etwas klauen, oder mit was sie so auf andere Leute losgehen …

17 Kommentare zu „Auf die Stirn geschrieben …

  1. Übrigens, der Versuch, Personen nach dem Gesicht und anderen Verhaltensweisen, Eigenschaften und auch Verbrechen „vorauszusagen“ können, wurde auch unter dem Titel Physiognomik (http://de.wikipedia.org/wiki/Physiognomik) v.a. Ende des 19 Jh. wissenschaftlich betrieben. Später wurde entwickelte sich daraus Biometrie, und man hat sogar zum Beispiel anhand von „langen Fingern“ versucht, einen „Langfinger“ oder solche, die einen Schleichgang haben, einen Einbrecher erkennen zu können. Natürlich wurde während dem Nationalsozialismus versucht, Religionen und „minderwerte Arten“ erkennen zu können. Natürlich haben all diese absurden Ideen nie zum erwünschten Erfolg geführt – zum Glück nicht.

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    1. In der 11. Klasse hatte unser damaliger Biolehrer Dias an die Wand geworfen, und wir sollten die Nationalitäten der Personen erkennen. da war die rothaarige Irin, ein Spanier usw. Eine interessante Diskussion in der Klasse.

      Zum Schluss schaltete der Lehrer den Projektor aus und klärte uns auf: Alle Bilder stammten aus einem der vorherigen Abijahrgänge bei ihm. Ergänzt mit dem Vermerk, dass bereits die Nazis versucht hatten, am Gesicht die Herkunft zu erklären…

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      1. Ich habe festgestellt, daß es aber tatsächlich gewisse Prototypen gibt, was sicherlich auf nur einen kleinen Prozentsatz der Nationalitäten zutrifft. Z. B. diese vor Gesundheit und Elan strotzenden „all-American-girls and boys“-Typen, oder die kräftigen Gebisse von einigen Holländerinnen. Aber: Vorsicht, Verwechslungsgefahr mit Engländerinnen! Unser Nachbar könnte als spanischer Grande durchgehen. Ich finde so etwas eigentlich ziemlich spaßig, aber manche halten diese harmlose Zuordnung bereits für Rassismus….

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  2. Jau, den/die Pharmazeuten/in hatte ich auch.
    Das Entscheidungskriterium war: „Das ist 100% die Person, die am meissten brav aussieht!“ Und ich lag damit richtig.

    Irgendwie kennt man doch seine Kollegen/Kolleginnen. :-)
    Wobei ich auch fast auf den Friseur/die Friseurin getippt hätte…

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