Guten Morgen

Erste Kundin am Tag: „Wo sind meine Augentropfen?“

Pharmama: „Guten Morgen! Und Sie sind …?“

11 Kommentare zu „Guten Morgen

  1. *kicher*
    Alter, was haben die Eltern solcher Leute eigentlich ihren Kindern vermittelt?
    Ein mindest Maß an Höflichkeit wäre schon was, und ist nicht soooo schwer, oder bricht den Leuten dann wirklich gleich ein Zacken aus der Krone?
    Bzw. wissen die Leute eigentlich, dass sie unverschämt sind?

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  2. unglaublich!

    aber ganz ehrlich, mir ist das in der schweiz öfter aufgefallen…

    ich habe mal ein projekt an der eth zürich gemacht und 3 wochen in einem (kleinen!) studentenheim gewohnt. da hat mich keiner gegrüßt, wenn ich morgens in den frühstücksraum gekommen bin. und wenn ich gegrüßt habe, dann haben mich die leute angeschaut, als käme ich von einem anderen stern. die heimleiterin, die ich lediglich vom „grüß gott“ und „auf wiedersehen“ kannte, hat dann bei meiner abreise gesagt: „schade, dass sie schon ausziehen. sie waren immer so höflich!“…

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    1. Was mir sowohl in der Industrie als auch in der öffentlichen Apotheke aufgefallen ist:
      Wenn die Putzfrauen das Zimmer/die Apotheke zum Durchwischen betreten, gibt es Kollegen, die die Damen grüßen und es gibt Kollegen, die die Damen nicht grüßen.

      Meiner Erfahrung nach sagt es sehr viel über den Charakter einer Person aus, wie er Menschen behandelt, die in der Gehaltsstufe unter ihm stehen.

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  3. Mal ganz abgesehen von ihrer Unhöflichkeit … ich bräuchte ihren Namen (wenn die Augentropfen vom Dauerrezept sind) oder die Namen der Augentropfen selber – denn Gedankenlesen kann ich nicht und alle Medikamente von allen Kunden auswendig … auch nicht.

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    1. „Aber..aber…Sie kennen mich doch! ich komme doch voll oft, total regelmäßig mindestens einmal im Jahr her! Sie müssen mich kennen! Mich und meine komplette Lebensgeschichte!“

      ;-)

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      1. ….genau! Ich komme doch immer im Dezember, um mir meinen Kalender abzuholen. Würden sie mir den eigentlich auch anliefern?

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  4. In solchen Fällen reagiere ich gerne mit „Einen wunderschönen guten Morgen!“ und warte dann demonstrativ auf die Reaktion.
    @Steven: Da stimme ich zu. Nebenbei profitieren ja alle von ein bisschen Freundlichkeit – an meiner letzten Arbeitsstelle wurde der Putzplan auch mal nach Bedarf umgekrempelt. Sowas klappt nur bei einem guten Betriebsklima.

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  5. Und schlussendlich sollten wir immer daran denken, was für einen Job Putzfrauen, Müllmänner, Klofrauen/männer und Co. eigentlich leisten.
    Denn das sind alles keine Wunschjobs, aber sie sind enorm wichtig!
    Denn wenn die Jobs nicht mehr gemacht würden, dann täten wir alle ziemlich belämmert dreingucken.
    Aber vielleicht würden manche Menschen, dann auch etwsa weniger Kram einfach auf die Straße fallen lassen oder ihre schmutzigen Tassen stehen lassen oder sich in öffentlichen Toiletten nicht mehr wie die letzten Schweine aufführen (mal ehrlich, wie gehen die zuhause aufs Klo? ;) )

    Man sollte auf keinen Job runter sehen. Man sollte lieber dankbar sein und das auch einfach mal nett zeigen! Kostet wenig Kraft, gibt aber einem anderen Menschen vielleicht einiges davon :-)

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