Die ältere Frau muss statt ihren Fosamax (1 x die Woche) neu das Bonviva 1 x im Monat nehmen.
Ich erkläre ihr die neue Anwendung, da sagt sie:
“Dann muss ich das jetzt mit 4 Glas Wasser nehmen??“
Hehe. Irgendwie süss.
Die Erklärung: Bisphosphonate (gegen Osteoporose, zu denen die beiden Medikamente gehören) sind sehr schlecht Magenverträglich und dürfen auf gar keinen Fall in der Speiseröhre kleben bleiben. Darum gibt es dort auch Hinweis-Karten mit der korrekten Anwendung:
Bisphosphonate sollten morgens nüchtern mindestens 30 Minuten vor weiterer Nahrungsaufnahme oder anderen Medikamenten mit einem vollen Glas Leitungswasser eingenommen werden. Danach darf man sich 30 Minuten nicht hinlegen.
Und 1 Glas beim Fosmax 1 x die Woche, macht bei 1 x pro Monat Einnahme (=4 Wochen) logischerweise auch 4 Gläser. Oder?

Ein guter Ansatz gegen Dehydratation… ;)
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Solange die vier Gläser Wasser im Monat nicht das einzige sind…
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die Frau denkt streng logisch: wenn sie jetzt nur einmal im Monat eine Tablette nehmen muss, muss doch die Wirkstoffkonzentration höher sein und somit der Wasserbedarf auch
oder liege ich da sooooo fanlsch? :-)
Im Übrigen in ich bei derart langen Zeiten zwischen den Einnahmen etwas skeptisch, dass sie dann auch regelmässig erfolgen.
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wenn die Wirkstoffkonzentration höher sein muss dann doch besser weniger Wasser nehmen sonst wird das doch zu sehr verdünnt ;-)
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diese Art weiblicher Logik ( :-D ) hat was, aber mit weniger Wasser klebt das Ganze halt zu sehr an der Magenwand :-(
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Das machen doch Viele, zur eigentlich wirksamen Tablette noch die „gute Homöopathie“ hinterherschlucken. Die 4 Gläser sind Hahnemann-Bloody-Mary!
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