Bei der Dossiereröffnung:
Pharmama: „Haben sie chronische Krankheiten wie zum Beispiel hohen Blutdruck?“
Kundin: „Nein.“
Pharmama: „Nehmen sie irgendwelche Medikamente regelmässig ein?“
Kundin: „Ja, Beloc Zok.“
Pharmama: „Und wegen was nehmen sie das Beloc Zok?“
Kundin: „Gegen meinen hohen Blutdruck.“
…
Pharmama: „Ich dachte sie haben gesagt, sie haben keinen hohen Blutdruck?“
Kundin: „Habe ich auch nicht, wenn ich das Beloc Zok nehme.“

hihi, da merkt man mal wieder, dass man manchmal nicht zuviel fragen kann ;)
LikeLike
Kenn ich! Steigerung: „Ich verstehe üüüüberhaupt nicht, warum ich diese Tabletten nehmen soll. Immer wenn Sie meinen Blutdruck messen, ist der doch ganz niedrig!“ (Immerhin wurde hier der Zusammenhang noch nicht mal im Ansatz erkannt.) :)
LikeLike
Oder: „Ich nehme die Tabletten nicht mehr. Es hat ja funktioniert und der Blutdruck ist wieder runtergegangen.“
Wollen wir mal messen?
Überraschung: Jetzt ist er wieder oben.
Darum nennt man das ja auch chronische Krankheit: das muss man dauernd nehmen.
LikeLike
1:0 für Kunde. Dieser Kunde war dir einfach über, lach.
Musste der nicht selber lachen danach?
LikeLike
Sie meinte das durchaus ernst – und das ist wieder für mich lustig.
… jedenfalls, nachdem das Rätsel gelöst wurde.
LikeLike
*kicher* klasse!
ich möchte auch am MO die kundin, die mir auf die frage „trinken Sie denn auch genug“ antwortet, dass sie überhaupt keinen alkohol mag….
diese stilblüten machen den apothekerberuf schon zimelich einmalig! :D
LikeLike
Hihi, der wäre einen eigenen Blogpost wert!
LikeLike
Diese Situation – Hypertoniepatient meint keine Hypertonie zu haben, weil ihn ja die Medis davon befreien – ist schon ein echter Klassiker. Und muss deswegen umso mehr bei der Anamnese im Hinterkopf behalten werden. Mal ganz davon abgesehen, dass Metoprolol und andere Betablocker nicht nur bei Hypertonie indiziert sein können, d.h. dass die Verneinung einer Hypertonie die Einnahme eines Betablockers nicht ausschließt.
LikeLike