Oh, Junior!

Um das gleich vornewegzunehmen, uns geht’s gut hier in Khao Lak. Wir leiden zwar immer noch arg unter Jetlag und schlafen viel zu viel, aber wir genießen das warme Wetter, den Pool, das Meer und nicht zu vergessen das feine thailändische Essen.
Apropos Essen. Junior macht einen auf selbständig und bestellt gleich selbst. Zumindest versucht er es. Zum Glück verstehen ihn die Thailänder aber nicht, so dass er trotz insistieren (Glace! Das da! *zeig*!) doch keine Glace zum Abendessen bekommt…. Zumindest nicht als Hauptgericht.
Dafür holt er wenn er ausgetrunken hat selbst Nachschub. Das heisst, er schnappt sich das Glas und läuft damit zur Theke, wo er es hinstellt und erwartungsvoll guckt und sagt „noch eins!“ -und das klappt!
Von mir hat er das nicht – ich war zu schüchtern für so etwas. :)
Jedenfalls amüsiert uns das und lässt uns sein sonst alles andere als untadelige Verhalten am Tisch verdrängen … Ernsthaft: weiß jemand eine gute Methode, dass er am Tisch sitzenbleibt solange wir Essen? Nach jeweils ein paar Bissen springt er auf und will etwas anderes machen.
Hmpf. Zum Essen zwingen will ich ihn nicht … so fein es auch ist. Aber sitzenbleiben … Nur für eine Viertelstunde … Bitte?

15 Kommentare zu „Oh, Junior!

  1. bei uns hilft das iphone: entweder einen Film gucken (auf dem Rechner umgewandelt und im ipod gespeichert. oder ein Spiel. LG und viel Spaß! Bin neidisch, hier schneit es schon wieder, bei -9 Grad.

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  2. lustig, dass euch das jetzt im urlaub stört. wie klappts denn zu hause? und wenn da, was macht ihr da anders. und wenn nicht: willkommen in der „wie ich kindern beibringe am tisch sitzenzubleiben“-erziehung

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    1. Es klappt zuhause leider genauso … schlecht.
      Das iPhone will ich dafür nicht einsetzen, das brauche ich für andere Situationen (Flugzeug…). Daheim haben wir 2 Stühle, wenn er nicht sitzenbleibt, kommt er nach der 2. Warnung in den , wo wir ihn festmachen können. Auch das keine Option in den Ferien.
      Konkrete Vorschläge irgendwer?

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  3. Vorschlag: Entspannen und Loslassen.

    Begründung: Es streßt alle Beteiligten nur unnötig im Urlaub – ausgerechnet an dem Ort, an dem so viele neue Reize verarbeitet werden müssen – etwas dem Kind beizubringen, dass es zuhause auch noch nicht ohne Hilfsmittel machen konnte. Das kindliche Gehirn ist da ja eh schon voll gefordert, also nicht noch zusätzliche Infos, die in so einer aufregenden Zeit kaum mehr durchdringen.

    Am besten auf jede Minute positiv bestätigend reagieren, in der es Junior schafft ruhig sitzen zu bleiben. So merkt er, dass das Freude bringt.
    Und nur konsequent dabei bleiben, dass er nichts zu essen bekommt, wenn er herum geht. Denn schließlich ist das ja auch u.U. wirklich gefährlich, wenn er das z.B. mit einem Eisstiel im Mund macht und dabei hinfällt.
    Steht er zu oft auf, dann ißt er halt weniger, das dürfte auch kein großes Problem sein. Einfach für später eine kleine Brotzeit einpacken, wenn er unterwegs dann Hunger bekommt. Aber auch da die Regel: Essen nur im Sitzen – egal wie lange.

    iPhone und Co wären ja auch wieder nur Hilfsmittel. Wichtig ist es Konsequenz durchzuhalten, aber das offizielle Lernprogramm bitte erst zuhause starten, im gewohnten Rahmen.
    Ist man im Urlaub nicht konsequent genug, dann wäre es wichtig das zu betonen, dass das nun nur eine Urlaubsausnahme ist, denn im Urlaub sei alles anders.

    Wünsche weiterhin schöne Tage. :-)

    Viele Grüße, Tatzelwurm

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    1. Bei 10cm Neuschnee hier in Frankfurt, beneide ich Euch schon ein wenig… Geniesst den Urlaub!

      Tatzelwurm hat genau meine Meinung vertreten. Wenn Junior zuhause auch nicht am Tisch sitzt, dann würde ich nicht versuchen es ihm im Urlaub beizubringen.

      Wenn Ihr mal in Ruhe essen wollt, dann esst doch in „Schichten“. Einer isst und einer schaut nach Junior… Das klappt ganz gut. Ist natürlich nicht der Traum vom Essensgenuss im Urlaub, aber macht die Sache stressfreier.

      Ich wünsche Euch noch viel Vergnügen und geniesst es!
      Prossecojule

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  4. Hallo,

    ich weiß nicht wie alt Junior ist, aber so ab dem 2. Geburtstag haben wir in solchen Situationen Buntstifte und Papier dabei gehabt. Später dann auch kleine Spiele, die in die Handtasche passen (Bandolino, etc.)

    Man kann Servietten falten, mit Bierdeckeln spielen, etc. Wenn es nur um eine Viertelstunde geht, kann man die mit solchen Sachen sicher füllen. Außerdem haben wir nach Möglichkeit ein Restaurant mit Auslaufmöglichkeit für Kinder ausgesucht (Spielecke oder Spielplatz). Da man sich das im Urlaub schlecht vorher aussuchen kann, fuhren wir meistens an die Nordsee, da kann man in 80 % der Fälle von kinderfreundlichen Restaurants ausgehen.

    Zuhause würde ich dann mit Konsequenz vorgehen. D.h. wer aufsteht ist satt und bekommt dann auch erstmal nichts mehr. Wenn dann am Nachmittag Hunger angemeldet wird, gibt es Obst. Das dauert seine Zeit, aber es wird schon. Im Urlaub würde ich mich aber nicht damit stressen.

    Viele Grüße,

    leasmama

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  5. Ich würde es auch so machen: Ihm klarmachen, das das Verhalten jetzt nur deshalb hingenommen wird, weil gerade Urlaub ist und sich niemand stressen will. Und ansonsten klarmachen, das wer vom Tisch aufsteht, fertig gegessen hat und erstmal nichts mehr bekommt. Dabei dann auch konsequent sein (höchstens mal ein kleines Stück Obst zwischendurch, für den allerschlimmsten Hunger), dann klappt das auch schnell.

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  6. Hm, damit haben wir mit unseren beiden Jungs (3 und 5) eigentlich nie Probleme – weder daheim noch im Urlaub noch im Restaurant.
    Es wird sitzengeblieben, bis alle fertig sind. Auch als der Kleine noch 2 war, blieb er (meistens) sitzen.

    Im Restaurant wuerde ich ansonsten mal nach Malzeug fragen – oder selbst was mitnehmen. Oder 1-2 Autos oder Tiere, ein kleiens (Pixi)Buch …?

    Schoenen Urlaub noch!

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    1. Ah, für die Dauer der Ferien haben wir es tatsächlich aufgegeben. Heisst: soll er doch herumrennen, solange er in der Nähe bleibt (und genug gegessen hat). Aber jetzt, wo wir zuhause sind ist damit wieder Schluss.

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      1. Nachtrag: Inzwischen klappt das. Es ist wirklich besser, das erst Zuhause anzugehen – in der gewohnten Umgebung, da ist es auch viel einfacher konsequent zu bleiben.

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  7. Bei uns heißt es auch: wer aufsteht, ist fertig! Da es den unsrigen auch schwerfällt, kann auch noch ne Warnung erfolgen: „Ach, du bist fertig?“

    Es hindert die Kinder nur leider nicht daran, trotzdem IM Stuhl zu hibbeln.

    Salat

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