Immer noch billiger …

Dialog heute in der Apotheke:

Mitleserin: „Guten Tag, ich hätte gerne wieder die Pille, hier ist das Rezept.“
Apothekerin: „Macht 69.00 Franken.“
Mitleserin: „Ui, die wird auch immer teurer.“
Apothekerin: „Naja, es ist immerhin günstiger als ein Kind.“

Recht hat sie ;-)

Ehrlich: das war nicht ich … hätte es aber sein können.

Das ist eine Geschichte, die ich von einer Mitleserin geschickt bekommen habe. Aber sie hat recht. Ein Kind kommt teurer … wenn ich nur an die Ganze Ausrüstung für das erste Jahr denke! Und die Kleider und und und. Und nicht zu vergessen das Spielzeug – zum Glück gibt es Geburtstage …

15 Kommentare zu „Immer noch billiger …

  1. Oh yeah, alleine die Erstausstattung, locker 1000-X € (je nach dem ob man sich mit gebrauchten, normalen Sachen abfindet oder obs vom Designer sein soll)
    Die laufenden Kosten wenn das Kind da ist. Windeln, ggf Nahrung, Kleidung, später Schuhe, noch mehr Kleidung für den Kindergarten.

    Geburtstag und Weihnachten ist prima, aber dummerweise nur 2 Mal im Jahr zusammen.

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    1. außerdem gibts da noch die unbelehrbaren Schenkenden, denen egal ist, was das Kind gebrauchen kann und die schenken, was ihnen gefällt oder über den Weg läuft.
      (ich glaube ich bin Geschenkegeschädigt)

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      1. Es gibt noch eine Steigerung: „Mein Enkel kriegt eine Spielkonsole weil 80 % der Kinder in seinem Alter auch eine haben und ich nicht will, dass er ausgeschlossen wird!“
        Als meine Schwiegermutter vor Weihnachten ankuendigte, dass mein Sohn keine Videospiele mehr von ihr kriegen wird konnte ich es gerade noch knapp vermeiden, „Kann ich mich darauf verlassen?“ zu fragen.

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      2. Eine Konsole?
        Dürfen sich meine Kinder gerne mal selbst zusammensparen, wenn sie meinen sowas zu brauchen. Dann sollen sie wenigstens auch wissen, wie lange man dafür sparen muss.
        Aber ich finde Konsolen generell doof. Vor allem, wenn jeder eine hat. Als ich klein war^^ hatten 2 meiner besten Freundinnen eine. Wir haben bei schlechtem Wetter gemeinsam daran gespielt, machte so viel mehr Spaß als wenn jeder alleine in seinem Zimmerchen zockt.

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      1. Ostern gibts Schokolade, Namenstag feiern nur die Katholen. Und da gabs bei uns eigentlich auch nie Geschenke. Vielleicht Kuchenessen, dazu mal 2 Mark.

        Pharmama: das muss aber sehr ausgefallen sein, eigentlich findet man zu so ziemlich jedem Namen einen Patron. Manch neuer Name muss noch einsortiert werden aber es findet sich eigentlich immer einer. Im Zweifel mal den Pfarrer fragen, der ist da bestimmt hilfreich.

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    1. keine Ahnung. In der Schweiz ist es jedenfalls nicht so hoch – und wenn man Selbständig ist, kann man von Glück reden, wenn man überhaupt etwas bekommt, wie ich feststellen durfte.

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    2. In Deutschland sind das derzeit 164€. (ab Januar 184€) Das reicht schon im ersten Lebensjahr NICHT mehr aus um die laufenden Kosten zu decken. Wenn die Beikost mit 4-6 Monaten dazu kommt, kommt man drüber.
      Wenn das Kind aus dem Windelalter raus ist, geht es dafür in den Kindergarten und der ist nicht billig. Irgendwann kommt die „kostenlose“ Schule, die Materialien kommen aber noch teurer und sind mehr als einmal jährlich zu kaufen.
      Das Kindergeld ist nett und ich würde nicht drauf verzichten wollen aber es reicht auch nur etwa die ersten 6 Monate, um die laufenenden Kosten zu decken.

      Kinder sind teuer. Ich würde dennoch nicht drauf verzichten wollen.

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  2. Schöne Geschichte!
    Aber leider auch wahr … für viele junge Frauen ist es heut zu Tage gar nicht so leicht sich ausreichend zu schützen. Das wiederum finde ich gar nicht lustig sondern sehr ernst.

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    1. leichter als noch vor 40 Jahren, sollte man meinen.
      Kondome gibts an jeder Ecke zu kaufen und die schützen auch noch vor diversen Krankheiten, nicht nur vor der Schwangerschaft.
      Nein sagen ist auch ein guter Schutz, aber DAS können besonders junge Frauen und Mädchen nicht gut nach meiner Erfahrung

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      1. richtig, Blogolade:
        vor vielen Jahren sah ich mal in einem Presseerzeugnis (ich weiss nicht mehr, was es war) eine Karrikatur mit zwei Frauen im Gespräch und in der Sprechblase der einen stand:
        „Manchmal sage ich einfach nein oder esse ‚anstatt‘ einen Apfel.“ :-)

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  3. Meine Güte, was muss ich hier lesen.

    „Immerhin billiger als ein Kind“

    Aber auch:
    „…gar nicht so leicht sich ausreichend zu schützen“

    Kinder sind doch keine Krankheit! Was ist aus den guten alten Zeiten geworden, wo Kinder noch ein Segen waren und man stolz auf sie sein konnte. Heute wird das alles gegengerechnet und ja, leider ist es auch so, dass das Umfeld Kinderkriegen schwierig macht. Wenn heutzutage nicht beide Erwachsene berufstätig sind, reicht das Geld kaum, ganz zu schweigen von den Ansprüchen der Arbeitgeber. Immer hoch mobil sein, jederzeit verfügbar, belastbar.
    So führt das eine zum anderen und über die aktuelle Demographie muss man sich nicht wundern.

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