Heute morgen sehe ich bei Junior das:
Ein Ausschlag. Und zwar nicht nur an den Armen, sondern auch an den Beinen, am Rumpf, wenig am Rücken und im Gesicht.
Ah. Ich denke, ich weiss jetzt, was Junior hat.
„Das 3-Tage-Fieber oder auch exanthema subitum kommt bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum Ende des 2. Lebensjahres sehr häufig vor. Die Kinder fiebern hoch, oft zwischen 39 und 40 Grad, auch darüber. Der Allgemeinzustand ist aber meist wenig beeinträchtigt und das hohe Fieber ist mit Fiebermitteln gut zu beherrschen. Husten und Schnupfen sind untypisch, ganz im Vordergrund steht das hohe Fieber. Nach drei manchmal auch vier Tagen entfiebert das Kind. Bei der Entfieberung tritt typischerweise dann ein Hautausschlag auf, der eng aneinanderstehende flächig und leicht erhabene Flecken, die teils ineinanderlaufen, zeigt. Dieser Ausschlag kann etwas jucken und die Kinder sind noch etwas quengelig, aber das Fieber bleibt verschwunden. Das exanthema subitum (3-Tage-Fieber) hat keine ganz klar definierte Inkubationszeit. Man spricht von 3-7 Tagen, manchmal sind es aber auch bis zu 17 Tagen. Die Ansteckungsgefahr ist nicht sehr groß, trotzdem kann die Infektion in Familien – sehr selten- gehäuft auftreten. Sie hinterlässt wahrscheinlich eine lebenslange Immunität.“
Dass er daneben noch über Kopfschmerzen geklagt hat, kann gut sein, ich hatte ja letzte Woche auch ein paarmal ziemlich üble. Fieber hat er seit etwa vorgestern keins mehr. Ich dachte ich habe gestern Abend auch schon den Anfang des Ausschlags gesehen. Das wäre dann Juniors erste „richtige“ Kinderkrankheit.


Unsere Tochter hatte auch 3-Tage-Fieber. Erfahren haben wir das erst, als wir wegen dem Ausschlag zum Kinderarzt sind. Sollte sie vorher gefiebert haben, dann nicht so hoch, dass es uns aufgefallen ist (zeichnet uns das jetzt als schlechte Eltern aus?).
Anfang vom Kindergarten bekam sie Läuse und am Tag darauf Windpocken. Finde ich alles in allem recht harmlos im Vergleich dazu, dass sie seit 1 1/2 Jahren chronisch krank ist. Diabetes Typ 1.
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Hallo Rose! Ich hatte einen Schulfreund, der auch seit Kindesalter Diabetes I hatte und sich Insulin spritzen musste. Und damals gab es noch nicht diese tollen Pens von heute. Man kann auch mit Diabetes 1 gut leben, man muss sich einfach in gewissen Dingen anpassen. Besagter Freund ist heute auch 36, verheiratet und hat 2 Kinder. Ich denke nicht, dass er sein Leben als „eingeschränkt“ betrachten würde, chronisch krank hin oder her.
Ja, auf die Läuse freue ich mich auch (-nicht). Ich selber hatte aus irgendwelchen Gründen nie welche. Und Windpocken … wäre ich irgendwo noch froh, wenn er sie nicht allzu spät bekommt.
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ja. sieht ganz nach exanthema subitum aus. gute diagnose. nur so als bescheidene kinderarztmeinung.
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Merci. :-)
Masern konnte es ja nicht sein, das ist er geimpft. Scharlach macht kleinere feinere Pünktchen und Ringelröteln mehr so zusammenhängende Girlanden, Windpocken macht einzelne „Pickelchen“ … bleibt nicht mehr viel übrig, was es sein könnte.
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Nun..habe dazu gerade eine Frage
Ich bin seit Geburt an gegen ziemlich vieles geipmft. Ich hatte weder „Mumpf“ noch „Rötelen“. Meine Mutter meinte, wenn ich das später bekomme kann es unglücklich ausgehen. Was ist daran drann? Und wieso wurde ich dann gegen das geipmft?
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ch hatte Mumpf samt allen Komplikationen und seither ziemlich Probleme mit den Ohren, gegen Röteln bin ich auch geimpft (zum Glück).
Wieso impft man?
Da gibt es verschiedene Antworten, ja nach Krankheit gegen die geimpft wird.
Man impft gegen Masern, weil das einen Krankheit ist, bei der man, wenn man Komplikationen bekommt, nachher lebenslang geschädigt sein kann -körperlich und geistig.
Man impft gegen Windpocken, wenn man es bis zu einem gewissen Alter nicht gehabt hat, weil man, wenn man es als Erwachsener bekommt, es schlimmer hat, als als Kind.
Man impft gegen Röteln um die Kinder im Mutterleib gegen die Folgen zu schützen: geistige Zurückgebliebenheit und Missgestalt. Darum impft man nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer, die Röteln selbst nicht so schlimm haben, aber die Krankheit weitergeben.
Ich bin sehr fürs impfen. Junior ist auch gegen die üblichen Sachen geimpft. (Noch) nicht gegen Windpocken, denn die sind in seinem Alter nicht so schlimm und ich hoffe noch, dass er sie bekommt.
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