In der Apotheke fragt die Kundin: „Was passiert wenn man, zum Beispiel, versehentlich die Medikamente im Backofen für eine halbe Stunde gegrillt hat?“
Apothekerin: „Ist ihnen das passiert?“
Kundin: „Nun, nicht ganz …. aber ich hatte die Medikamente für meinen Hund im Ofen – meine Kinder müssen sie da rein gemacht haben -und ich habe es nicht gemerkt, als ich den Ofen vorgewärmt habe…“
…
Upps. Also ich würde sie nicht mehr benutzen … mit dem geschmolzenen Plastik dran … und je nachdem sind auch die Wirkstoffe hitzeempfindlich.
Schlagwort: Tiere
Und alles für die Katz‘
Artikel von 2009: Inzwischen dürfte es bekannt sein, dass man Tiermedikamente auch in der Apotheke kaufen kann – zumindest die Liste C und abwärts. Es gibt sogar Apotheken, die sich auf Tiermedizin spezialisiert haben.
In gewohnter Apothekermanier bemüht man sich natürlich auch hier um die korrekte Anwendung und Dosierung.
Manchmal kommt es dabei aber auch zu Missverständnissen.
Kunde: „Hallo, ich brauche Fenistil, es ist für eine Katze.“
Apotheker: „Ok, wie viel wiegt die Katze denn?“
Er holt die Unterlagen heraus, um die Dosierung für die Katze zu berechnen.
Kunde: „Äh, ich weiss nicht …. vielleicht 5 kg? Warum müssen sie das wissen?“
Apotheker: „Damit ich die korrekte Dosierung berechnen kann. … Also … geben sie der Katze so und soviel –“
Kunde (unterbricht): „Entschuldigung … aber warum sollte ich der Katze die Medizin geben?“
Apotheker: „…um die allergische Reaktion der Katze zu stoppen?“
Kunde: „Aber …. ich bin es der allergisch ist auf die Katze …“
….
Übrigens: man sollte nicht einfach Medikamente, die für den Menschen bestimmt sind dem Haustier geben. Die haben nämlich einen anderen Stoffwechsel als wir und was wir gut vertragen kann für sie schädlich bis tödlich sein: darum immer beim Tierarzt nachfragen!
Folgt mir auf Safari! Blog im Ferienmodus

Wir gehen auf Safari … wollt ihr mir dabei folgen?
Es geht nach Südafrika, in die Limpopo Region: Mpumalunga, Krüger und mehr. Diesmal mit dabei (ausser Junior und Kuschelbär): meine Eltern. Oh – ich freue mich so, dass das klappt!
Für (fast live) Reiseupdates, hier klicken: https://www.polarsteps.com/PriskaHarmama/1028752-limpopo-rundreise-sudafrika
Tierbesuch in der Apotheke
Kommt ein Koala in eine Australische Apotheke …
Der wurde wohl vom Vaporub-Geruch angezogen …
Was gibt es typischeres für Australien als ein Koala? Ah, ja, Känguruhs hatten wir auch schon,
und Enten in einer amerikanischen Apotheke (echte).
Die nahmen es noch gemütlich, das Reh (?) hier hatte es eilig aus der Rite Aid Pharmacy herauszukommen:
Eigentlich schade kann ich das Überwachungsvideo von uns, wie Donna eine verirrte Taube wieder aus der Apotheke scheucht nicht bringen …
Krätze in der Schweiz – und Behandlungsprobleme
Krätze – sagt Euch etwas? Wissenschaftliche Bezeichnung Scabies. Eine durch kleine Hautmilben verursachte Krankheit, die sich in juckenden, geröteten, später auch schuppenden Stellen meist zwischen den Fingern, Zehen, Knöcheln, Achselhöhlen und Ellbögen äussert. Man bekommt sie hauptsächlich direkt von infizierten Personen durch direkten (und längeren) Hautkontakt, oder (seltener) auch durch infizierte Wäsche (Kleidung oder Bettzeug in Hotels mit schlechter Hygiene).
Ich sehe das in der Apotheke gelegentlich. Nicht wirklich häufig, aber anscheinend ist es wieder im kommen. Und das sind schlechte Nachrichten, denn … ich habe hier in der Schweiz kein einziges (!) Mittel mehr, mit dem ich das behandeln kann.
Früher gab’s das noch (siehe Post hier: krätzig) – Aber inzwischen ist das Jacutin und das Eurax ausser Handel und das einzige Mittel mit Permethrin (Loxazol) ist ein Shampoo, nicht eine Creme oder Körperlotion, zu niedrig dosiert und auch nicht für die Behandlung der Krätze zugelassen. Prioderm (Malathion) ist ebenfalls ein Shampoo – und auch nicht zur Behandlung der Krätze zugelassen. Das Problem mit den Shampoos ist: ich kann sie schlecht wie vorgeschrieben bei Krätze während mindestens 8 Stunden auf der Haut lassen. Auf der ganzen Haut: unterhalb des Halses überall.
Wenn ich also nicht darauf vertrauen will, dass ich irgendwann mit Kratzen alle Milben entferne (brrr), oder einen Versuch wagen will mit Teebaumöl oder Perubalsam (Wirkung unklar), habe ich nur die Variante etwas zu importieren:
- Infectoscab®: aus Deutschland. Permethrin, 5% – abends aufgetragen, mind. 8 Stunden auf der Haut gelassen.
- Lyclear® aus Grossbritannien, Permethrin Creme und Lotion. Rezeptpflichtig.
- Antiscabiosum®– aus Deutschland: Benzylbenzoat 10 oder 25%, an 3 aufeinanderfolgenden Tagen vom Hals abwärts auf den ganzen Körper aufgetragen, am 4. Tag abwaschen.
- Stromectol ® aus Frankreich. Enthält Invermetcin. Alternative und bei der hochansteckenden Variante Scabies norvegica. Wird eingenommen in einer Einzeldosis. Rezeptpflichtig?
Importieren darf ich das ausnahmsweise … da ja kein entsprechendes Mittel mehr in der Schweiz zugelassen ist. An Lager halten darf ich es aber aus gesetzlichen Gründen tatsächlich nicht … da solche Medikamenten-Importe nur für spezifische Patienten erlaubt sind.
Man kann sich vorstellen, dass das etwas ist, wo man möglichst bald mit einer Behandlung anfangen will.
Zustände sind das hier.
Oh – es gäbe ja noch die Möglichkeit die Creme selber herzustellen. Das ist nicht einmal speziell aufwändig und seit ein paar Tagen weiss ich auch, wo ich das Permethrin her bekäme. Jetzt müsste ich nur noch genug Abnehmer haben, damit sich das lohnt: 1 kg Permethrin (Mindestmenge, die ich bei einem Lieferanten gefunden habe – unser normaler hat das nicht) kostet da 1000 Franken. Für eine einzelne Herstellung ist das unpraktikabel und unrentabel. Ich müsste etwa 500 Rezepte oder Abnehmer sonst dafür haben, ansonsten da werfe ich, wenn das Permethrin in maximal 5 Jahren abläuft immer noch die Mehrheit weg, und mache Verlust.
Könnte sich mal jemand von der Pharmaindustrie dem Problem annehmen? Bitte? Aber wahrscheinlich ist das wieder mal so: für die (kleine) Schweiz lohnt sich das nicht.
Tierische Probleme
Frau in der Apotheke:
„Wir hatten eben erst Welpen, jetzt komme ich nach Hause und sehe die beiden Hunde schon wieder am … … jedenfalls – haben sie die Pille danach? Ich möchte nicht noch mehr Welpen!“
…
„Was nicht? Ich habe aber gehört, man bekommt die Pille danach in der Apotheke!“
Ja – die ist für Menschen. Keine Ahnung ob das bei einem Hund auch funktionieren würde, damit kenne ich mich nicht aus (aber ich vermute mal eher nicht).
Ab zum Tierarzt?!
