Die Allergie-Liste

Gelegentlich trifft man auf einen Patienten, der/die auf fast alles allergisch zu sein scheint. Oft genug haben die ihre Allergien aber aufgelistet und tragen sie als Allergie-Pass oder als einfachen Zettel immer auf sich. So auch diese Person.

Allergie – Liste

Chlorpromazin (bin fast gestorben)

Paspertin (bin beinahe gestorben)

Penisillin (Ich hätte sterben können!)

Sulfonamide (dasselbe)

Iod (Ich hätte beinahe sterben können)

Ich habe versucht, den Zettel so wiederzugeben, wie er mir präsentiert wurde. Bis auf das Iod sind das alles rezeptpflichtige Sachen – trotzdem wird der Zettel natürlich auch beim normalen Panadol-Kauf „präsentiert“ und zwar jedesmal- was mich gelegentlich auf den Gedanken bringt, ob die Person wohl ein bisschen stolz ist auf ihre Allergien? Oder nur seeeehr vorsichtig?

Das Superwaschmittel

Mitgehört in der Drogerie letzthin. Ich lasse die Antworten der Drogistin mal weg, ich glaube man kann sich ihren Teil gut denken:

Kundin:Haben sie dieses Superwaschmittel, das ich letzthin auf der Herbstmesse angeboten gesehen habe?“

„Nein, keine Ahnung wie es hiess, oder was darin, war, aber der Verkäufer der es demonstriert hat, hat gezeigt, wie toll es Flecken aus Stoff entfernt.“

„Sie haben es also nicht?“

„Und wie sieht es mit Bestellen aus?“

„Könnten sie nicht nachfragen?“

Gibt’s die auch in kleiner?

Ein Teenager steht schon eine ganze Zeit vor dem Regal mit den Kondomen. Ich schaue da in angemessener Entfernung zu, da ich weiss, dass das vor allem bei jüngeren Diskretion braucht … und wenn er Fragen hat, bin ich da.
Schliesslich kommt er mit einer Packung zu mir und fragt: „Haben sie die auch in kleiner?“
„Kleiner?“ frage ich, „ich müsste nachschauen, da haben wir einen Prospekt wo die Durchmesser und Längen angegeben sind.“
Er schaut mich an, wird auf einmal krebsrot und sagt : „Die Packungsgrösse! Ich meinte die Packungsgrösse!

Oh. hoppla. :-)

mehr Fragen zu Kondomen hier.

Nicht jetzt.

Bevor wir Hauslieferungen an manche Leute machen, telefonieren wir, um sicher zu sein, dass jemand zuhause ist.
Die Person nimmt das Telefon ab und sagt (deutlich) „Ich schlafe gerade. Rufen sie später noch mal an!“ Klick.

Hmmm.

Gut gewürzt …

In meinem Bemühen einer Kundin etwas Geld zu sparen, erkläre ich ihr, wie sie zuhause mit Kochsalz und lauwarmem Wasser selber Nasenspülungen machen kann.
Sagt sie: „Ich habe aber nur Meersalz, geht das auch?“
Pharmama: „Ist das Meersalz zum Kochen oder zum Baden?“
Kundin: „Zum kochen – es hat auch Kräuter drin.“
Pharmama: „Äh, dann können sie es aber nicht zum Nase-spülen verwenden.“

Lassen Sie mich das wiederholen (8)

Sie wollen also für ihre schwangere Tochter, die nicht hier ist, ein Antibiotikum haben, weil der Zahnarzt findet, sie sollte eins nehmen. Der Zahnarzt – dem ich telefoniert habe – will aber selbst keines verordnen ohne zuvor mit dem Frauenarzt gesprochen zu haben – der ist aber schon im Wochenende. Und jetzt wollen sie, dass ich ihnen grad jetzt ‚einfach ein’ Antibiotikum abgebe. Ausserdem scheinen sie zu denken, dass mich anzuschreien die Sache beschleunigt.

Okeee….

Sorry, nein. Gehen sie mit ihrer Tochter ins Spital, da hat es eine Frauenärztliche Notfallabteilung.