Apothekerin: „Nehmen sie eine Tablette 2 x täglich.“
Kundin: „Und wie bitte soll ich dieselbe Tablette zweimal schlucken??“
…
Apothekerin: „Nehmen Sie zweimal täglich je eine Tablette“
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Apothekerin: „Nehmen sie eine Tablette 2 x täglich.“
Kundin: „Und wie bitte soll ich dieselbe Tablette zweimal schlucken??“
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Apothekerin: „Nehmen Sie zweimal täglich je eine Tablette“
…
Wir haben eine Kundin, die bei uns regelmässig auf Rezept Tena Einlagen gegen Inkontinenz bezieht.
Die Krankenkasse bezahlt das bei ihr, weil ihr die Ärztin eine totale Harninkontinenz bescheinigt hat – das bedeutet, sie hat praktisch keine Kontrolle über ihre Blase und verliert häufig und viel Urin.
Die Kundin ist ausserdem aus einer eher sozial schwachen Schicht. Ich bemerke das hier so, weil es für die Geschichte relevant ist.
Das Problem ist nämlich: auch wenn die Krankenkasse die Tena im Moment bezahlt … da ist eine Limitation drauf, das bedeutet, sie bezahlt im Jahr nur einen gewissen Betrag. Genau 2700 Franken bei totaler Inkontinenz.
Und weil die Kundin wirklich häufig kommt, sind wir jetzt Mitte Jahr schon bei 2400 Franken angelangt – ich weiss das, weil ich unruhig wurde und es mal nachgerechnet habe.
Also versuche ich mit ihr darüber zu reden, aber sie versteht mich nicht und denkt ich will ein neues Rezept. „Nein! Nicht ein neues Rezept – aber vielleicht reden sie mal mit der Ärztin, ob die mit der Krankenkasse Kontakt aufnimmt, dass es vielleicht auch über den Betrag hinaus übernommen wird. Ansonsten kommen wir nächstens zu dem Problem, dass die Tena durch sie selbst bezahlt werden müssen …“ (und das kann sie nicht) – „und dann müssten sie mit dem Sozialamt Kontakt aufnehmen, ob die das eventuell zahlen.“
Als nächstes kommt sie stolz wie Adam mit einem Brief von der Krankenkasse. „Hier, da schreiben sie, dass sie die Tena übernehmen!“
Blick in den Brief … „Da schreiben sie nur, dass sie bis zu einem Betrag von 2700 Franken die Tena übernehmen …. Das ist eben das Problem, das ich erwähnte. Danach zahlen sie nicht mehr.“
Ich rufe in einer ruhigen Minute die Ärztin an, um sie zu informieren. Die meint aber, sie schreibe der Kundin einfach eine andere Art der Tena auf, die nicht von der Grundversicherung übernommen werden, sondern von der Zusatzversicherung …. Und da die Kundin bei 2 verschiedenen Kassen versichert ist, denkt sie, dass ihr so 2 x die 2700 Franken vergütet werden.
Das wäre ja eine Idee … aber: die Kundin nimmt nur von den Packungen, die die Grundversicherung zahlt.
Was nun?
Ich habe getan, was ich konnte: Kundin frühzeitig über das Problem informiert, Ärztin informiert. Hilfe angeboten.
Nun bleibt mir nur abzuwarten … aber die Gewitterwolken, die ziehen unaufhörlich weiter auf.
Heute war die Kundin wieder da, ihre Tena holen.
Bald, bald …. :-(
Ein Kunde fragt mich am frühen Morgen: „Haben sie etwas gegen Staubmilben?“
Pharmama: „Sie können die Teppiche oder Stoffe absaugen und wenn sie sie an die Sonne stellen oder hängen, das bringt sie auch um. Ausserdem gibt es da diesen Milbenspray ..“ (hole ihn)
Mann: „Geht das auch auf Sofas?“
Pharmama: „Ja. Hier steht: für Bett, Sofa, Teppiche… gut staubsaugen, Mittel stossweise aus einer Entfernung von ca. 20 cm aufsprühen, einwirken lassen und nochmals absaugen.“
Mann: „Oh gut, den nehme ich. Wissen sie, wenn ich eine Zeitlang auf dem Sofa sitze, fängt es plötzlich auf der Haut zu krabbeln an …“
—
Mmmm … eigentlich spürt man von Staubmilben nichts, oder? Ausser man ist allergisch, dann reagiert man … eben allergisch. Aber krabbeln? Naja, im Spray ist Permethrin drin, der sollte gegen alle möglichen Arten von Krabbeltieren wirken.
Lassen sie mich das wiederholen. Sie sind also der Ex-Mann der Tochter des ehemaligen Inhabers – der seit Jahren (noch bevor ich hier angefangen habe zu arbeiten) nichts mehr mit unserem Geschäft zu tun hat, und sie bestehen darauf, dass wir ihnen darum jetzt den Mitarbeiterrabatt geben?
Okeeee.
…
Nein.
Kundin in der Apotheke: „Haben sie hier noch Hepatodoron?“
Apothekerin: „Lassen sie mich rasch im Computer nachschauen … das ist im Moment ja nicht lieferbar … Nein. Wir haben heute morgen das letzte verkauft.“
Kundin: „Was sagt der Computer?“
Apothekerin: „Er sagt, wir haben keines mehr.“
Kundin: „Ok, können sie einen Moment warten. Mein Mann möchte mit ihnen reden.“
Apothekerin: „Sicher.“
Mann der Kundin: „Und? Haben sie Hepatodoron?“
Apothekerin: „Nein, tut mir leid.“
Mann der Kundin: „Was sagt der Computer?“
Apothekerin: „Immer noch dass wir heute morgen das letzte verkauft haben.“
Mann: „Ok, danke.“
…
und für das habe ich 5 Jahre studiert? Na kommt schon Leute, fordert mich etwas!
Kunde in der Drogerie: „Und dann brauche ich noch eine neue Nasenspülflasche.“
Drogistin: „Hier, bitte. Brauchen sie noch die Salzbeutel dafür?“
Kunde: „Nein, nur die Spülflasche … ich wollte sie in der Mikrowelle desinfizieren..“
Drogistin (am Tippen): „Ah…“
Kunde (leicht vorwurfsvoll): „Nur zur Info: sie ist nicht Mikrowellenfest.“
Drogistin: „Ah, ok.“
…
P.S. Ja, das steht auch so in der Packungsbeilage.
