Ich weiss nicht.

Telefon einer (wie es scheint) reichlich betrunkenen Person:

Mann (leicht lallend): „Hallo, mein Name ist Schulz – Ist da etwas für mich bei ihnen?“
Pharmama (schaut im Bestellregal, da ist nichts unter dem Namen): „Was wollten sie denn?“
Mann: „Ich weiss nicht.“
Pharmama: (sucht im Computer und findet nichts): „Sollte der Arzt einen Fax schicken?“
Mann: „Ich weiss nicht.“
Pharmama: „War es auf einem Dauerrezept?“
Mann : (was wohl) „Ich weiss nicht.“
Da habe ich aufgegeben: „Nein, es ist nichts auf der Seite für sie.“
Mann: „Nun … und morgen?“

Hoppla!

In die Apotheke kommt eine ältere Frau. Sie bleibt vorne bei der Kasse stehen und schaut etwas … verwirrt? Ich bin nicht sicher, wie ich den Gesichtsausdruck deuten soll.

Jedenfalls gehe ich hin, zu fragen ob sie Hilfe braucht – aber sie winkt schon ab, bevor ich wirklich in der Nähe bin.

„Nein, nein, ich bin nur hereingekommen, weil ich meinen Rock verliere!“

Sagt’s und in dem Moment fällt besagtes Kleidungsstück auch schon – und sie steht in den Unterhosen, den Rock an den Knöcheln da.

Hoppla.

Etwas „it stays“, vielleicht? (das braucht man, damit die Stützstrümpfe besser halten ).

Quicky (15)

„Dieses Dulcolax hat mir Durchfall gemacht – ich möchte mein Geld zurück!“

 

Dulcolax nimmt man bei Verstopfung – dementsprechend könnte man auch sagen: es hat gewirkt! Für das gibt es kein Retourgeld.

Pay it forward

In die Apotheke kommt eine Grossmutter, die auf die Enkel-Kinder aufpassen muss und sie braucht dringend Medikamente von dem Rezept. Sie hat aber keine Krankenkassenkarte dabei … und auch nicht genug Geld.
Wenigstens weiss Sie, welche Krankenkasse es sein sollte. – Ich habe dann die Pharmaassistentin geschickt, direkt bei der Kasse anzurufen, um zu versuchen Nummer und Deckung zu bekommen.

Während sie noch dabei ist, bietet eine ältere Frau, die das ganze am Rand mitbekommen hat an, die Medikamente zu bezahlen: „Ich bezahle das!“ und streckt mir ihre Kreditkarte hin.

Wow. Sie wollte nicht mal wissen, wieviel es macht.

„Das ist so lieb von ihnen … aber wir warten noch einen Moment, ich bin sicher, wir finden die Versicherung heraus.“
Das haben wir dann auch.

Aber … das war wunderbar … und verschönert einem den Tag. Es gibt noch liebe Menschen!

Dilemma

In die Apotheke kommt eine ältere Dame und kurz danach ein jüngerer Herr.
Auf dem Weg zur Theke überholt der sportliche Mann die langsamer dahinhumpelnde Dame, so dass er zuerst bei der Theke – und der Apothekerin (die im Moment alleine ist) ankommt.

– Wer ist zuerst dran?
(und was macht man gegen die ärgerlichen Blicke des anderen?)

Entweder – oder!

Der Patienten kommt zurück in die Apotheke, weil er verwirrt ist, wie er das Medikament jetzt nehmen muss.
Hier ist der Satz, der ihn verwirrt hat: (auf der Dosieretikette)

„Nehmen sie morgens und abends je 1 Tablette
entweder 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Essen.“

Patient: „Was meinen sie mit 1 Stunde vorher oder 2 Stunden nach dem Essen?“
Pharmama: (Wie, was ich meine?) „Das bedeutet, sie nehmen die Tablette entweder 1 Stunde vor dem Essen oder aber 2 Stunden nach dem Essen. Das geht beides.“
Aber er war immer noch verwirrt.
Patient: „Ja, soll ich dann eine Hälfte der Tablette 1 Stunde vor und die andere Hälfte 1 Stunde nach dem Essen einnehmen?“
(Waaaah!)
Pharmama: „Nein, sie nehmen die ganze Tablette. Aber sie können aussuchen, ob sie sie 1 Stunde vor dem Essen oder 2 Stunden nach dem Essen nehmen wollen … Sie müssen einfach genug Abstand zum Essen einhalten, weil das Medikament sonst nicht so gut wirkt.“

Oh, meine Nerven.