Weg von feedburner

Eine Mitteilung in bloginterner Sache: Weil ich weg von feedburner will, stelle ich ein paar Sachen um (oder ab).

Wer dem blog via mail von feedburner folgt, den wechsle ich auf den wordpress-internen email-Dienst. Ihr bekommt deshalb von wordpress ein mail wegen der Anmeldung. Eventuell braucht das von Euch eine Bestätigung – dann geht es aber weiter, wie bisher. Die mails via feedburner werden danach abgestellt. (Das betrifft nur mal gerade 9 Leute und ein paar wo die Anmeldung dort nicht vollendet wurde – der Rest von Euch sollte okay sein :-)

Wer dem Blog via feed /  Feedleser folgt, sollte überprüfen, ob er das via diese Adresse macht: https://pharmama.ch/feed/ – das ist ok!    Wer die alte Adresse benutzt: http://feeds.feedburner.com/pharmamasblog sollte das wechseln. Ich weiss nicht, wie lange es feedburner noch geben wird … ganz abschalten werde ich das aber nicht.

Eigentlich ist das mit feedburner schade. Als ich 2008 angefangen habe zu bloggen, war das die beste Variante für den feed – inklusive Teilen-Option und die Möglichkeit zu sehen, wieviele Folger man so hat und sie mitzuzügeln, wenn die Blogadresse änderte. Dann hat google (dem gehört der Service nämlich inzwischen) angefangen 2012 Optionen wegzunehmen und auch keine Unterstützung mehr zu bieten.

Trotzdem ging es weiter, bis 2014 die Zahlen, die ihr „wiglet“ anzeigte in freien Fall gingen. Erst die Reichweite, dann die Followerzahlen.

feedburnerstats

siehe Bild: Subscriber (Follower) sind grün, Reach (Reichweite) ist blau

Keine Ahnung ob das daran liegt, dass viele Feedreader nicht mehr die richtigen Zahlen an feedburner zurückmelden, oder ob Leser von Anfang an den wordpress-Reader benutzt haben … von über 700 in 2013 ging das auf unter 300 in 2014 (ziemlich frustrierend- siehe Bild) – daraufhin habe ich ihr FeedCount-widget vom Blog entfernt. Zwischen April 2013 bis Januar 2014 habe ich auf Overblog gebloggt, was aber laufend Probleme mit dem Kommentarsystem hatte, deshalb bin ich wieder auf wordpress zurück. Irgendwie denke ich aber nicht, dass das damit zusammenhängt und Ende 2014 habe ich hier auch nichts gewechselt. Vielleicht feedburner selber? Aber von denen hört man ja gar nichts mehr.

Benutzt ihr feedburner (noch)? Kennt ihr das überhaupt?

Jedenfalls : Danke für’s folgen (so oder so)!

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Von Zahlen, Bots und Fake-followern …

In der 20 Minuten heute (ja, ich weiss schon, nicht gerade die Vorzeigeliteratur) ist ein Artikel über Blogger (speziell Fashionblogger) – und ihre Fans auf verschiedenen Netzwerken. Für professionelle Blogger ist die Anzahl Fans und damit die Reichweite wichtiges Kriterium beim Einholen neuer Aufträge und Kooperationen mit Firmen. Da sollte es wenig verwundern, wenn manche da … nachhelfen. Zum Beispiel indem sie Fans und Follower kaufen. Angeblich kosten 1000 Fans aus so „Click Farms“ gerade mal 15 Franken. Direkt ein Schnäppchen, wenn man denkt, was Facebook selber für Werbeanzeigen verlangt.

Das nachzuweisen ist nicht ganz einfach, aber es gibt Hinweise, die verdächtig sind: Wenn eine Vielzahl der Fans nicht aus Europa kommen, sondern aus Asien, Indien, Mexico … Weil man das nicht auf einen Blick sieht, gibt es im Netz ein Tool, das die Länder-Verteilung der Fans auf Facebook aufzeigen kann.

Ich habe es mit meiner Seite dort mal ausprobiert und dies herausbekommen:

facebookfans

Das sieht doch ziemlich … authentisch aus.

Ziemlich ähnlich auch wie die Besuche auf dem Blog selber (Daten vom 4. Oktober):

wpleser

Da könnte man fast stolz drauf werden … immerhin sehe ich mich nicht als professioneller Blogger – und auch mit dem Cave, dass manche den Blog nicht hier lesen, sondern im Feedreader oder per mail und die deshalb nicht erfasst werden – das finde ich beeindruckend. Man kommt aber wieder auf den Boden, wenn man derartiges liest: (Von einer Tech-Seite, wo sich jemand über mangelnde Kommentare auf dem Blog beklagte):

Kommentare werden von Menschen geschrieben. Leider sind 80 bis 95 % der vermeintlichen Leser nur Bots, die sich als Menschen tarnen. Und die schreiben keine Kommentare.

Ah – das wäre frustrierend: fast alles nur Bots? Also künstlich erzeugte Besuche und kaum echte Leser? Das will und kann ich kaum glauben.

Könntet ihr mal „Hallo“ oder „Piep“ sagen?

Optische Anpassungen

pharmamas-blog-kopie

Wie gefällt Euch der neue Header für Facebook / Twitter / Youtube und Google+?

Ich hatte etwas Spass mit dem Computer heute. Passend zum Thema: Apothekerin im Weltraum … da hört Dich niemand schreien …

Neue Blogs im Leser

kind und kittel – für mich die Blogentdeckung des letzten Monats, eine Ärztin, auch Mutter – und mit ganz ähnlichen Problemen wie die meinen. Ihr letzter Beitrag zur Vereinbarkeit ist genauso lesenswert, wie der Post über Zeckenentfernung (seitdem habe ich immer das Bild der herum-laufenden Zecke im Kopf …)

Auf Mama ist Kinderärztin bloggt Johanna mit Herz und Wissen über … genau das. Medizinische Themen und persönlicher HIntergrund dazu.

Auch DrNessy von happynessygirl ist Ärztin, bloggt aber neben medizinischem vor allem über (ihre) Fashion.

Justdisabled zeigt dafür mal die Patientenseite. Eigenbeschreibung: „eine Spastikerin erzählt über den alltäglichen Wahnsinn mit Handicap“ – gratuliere zu den ersten 6 Monaten Bloggen!

Nannyanny bezeichnet sich als „der wahre Supernanny Blog“ und hat interessante Beiträge, befindet sich momentan aber in der Sommerpause.

und natürlich: Ohne ApothekeR fehlt Dir was, eine Seite, die ich im Rahmen meiner Blogparade schon vorgestellt habe, die ich aber allen ans Herz lege, die wissen wollen, wie es in deutschen Apotheken zugeht (im Gegensatz zu denen in der Schweiz)

— ich bin sicher, ihr findet auch etwas für Euch zum lesen, das Euch über das Sommerloch hinwegbringt :-)

Online-Knigge für Ärzte

Gestern hat der FMH (das ist die Vereinigung der Schweizer Ärzte) eine 5-Seitige Empfehlung für die Ärzte herausgegeben über den Umgang mit sozialen Medien.

Nachzulesen hier: Empfehlungen Umgang mit Sozialen Medien für Ärztinnen und Ärzte.

Das fand ich noch interessant und manches (vieles) lässt sich auch auf Apothekerinnen und Apotheker übertragen (auch wenn wir nur im Nebensatz „… oder anderen Gesundheitsfachpersonen“ abgehandelt werden).

Die neuen Medien, speziell die „sozialen Medien“ wie Internet allgemein mit facebook, Twitter, Homepages und Blogs bieten viele neue Möglichkeiten und Chancen, aber auch Risiken. Es sind neue Wege zur Kommunikation … und so gut Austausch ist – im Gesundheitssystem unterliegt der wichtigen rechtlichen Beschränkungen … ich sage nur Patientengeheimnis!

Darüber habe ich – nur bezugnehmend auf den Blog – auch schon einmal geschrieben, siehe hier: Berufsgeheimnis, Schweigepflicht und Blog – das verhält noch immer.

Inhalte, Beiträge oder Bilder in den Sozialen Medien und im Internet sind schnell für eine beliebige und unkontrollierbare Anzahl Personen sichtbbar. Sie lassen sich kopieren, speichern, verbreiten oder weiterverwenden. Dadurch können unüberlegte Äusserungen und Bilder den Ruf einer Person oder eine Organisation in kurzer Zeit schwer schädigen. Zudem sind im Internet oder in den Sozialen Medien veröffentlichte Daten und Informationen kaum löschbar.

Informationen sind heute reines Geld und immer mehr Unternehmen und Organisationen (wie zum Beispiel Versicherungsgesellschaften) erstellen anhand von diesen differenzierte Profile … und werden die in Zukunft auch vermehrt benutzen.

Dementsprechend finden sich in den Empfehlungen Tipps wie:

  • keine Geräte für Fotos und Videos von Patienten verwenden, die auch privat genutzt werden.
  • Patientendaten weitmöglichst weglassen oder so  verändern, dass sie anonymisiert sind und nicht zugeordnet werden können. (Auch bei Kommunikation über nicht sichere Kanäle wie whatsapp, Chats etc. oder bei Präsentationen unter Kollegen wie an Weiterbildungen sollte man daran denken).
  • Patientenbezogener fachlicher Austausch zusätzlich nur in geschlossenen Gruppen auf professionellen und geschützten Plattformen.

Immer wieder auch gefragt: Soll ich Freundschaftsanfragen von Patienten auf Facebook als Arzt annehmen?

  • Dafür empfehlen sie getrennt vom privaten einen rein beruflichen Account für Praxis oder Spital (oder halt Apotheke) zu betreiben und mit Patienten nur darüber zu kommunizieren – also: Nein, Freundschaftsanfragen auf privaten Accounts besser zurückweisen.
  • Vorsicht auch, dass keine Ferndiagnosen gestellt werden – man sollte sich der Grenzen der Beratung und Behandlung über digitale Medien bewusst sein. So sollen konkrete Empfehlungen wenn überhaupt nur gegenüber persönlich bekannten Personen abgegeben werden.

Dann erinnern sie an der Stelle auch wieder daran, dass ein respektvoller gegenseitiger Umgang unter Kollegen auch im Internet gelten und Beiträge über andere Ärzte (und Krankenpfleger, Apotheker etc.!) sachlich und objektiv bleiben soll, auch dann wenn man anonym unterwegs ist.

Konkret zu Beiträgen:

fachliche Beiträge und Inhalte in Sozialen Medien und im Internet korrekt, aktuell, sachlich, professionell sowie verständlich gestalten. Es wird empfohlen, Angaben zur
Fachrichtung und Qualifikation des Autors, zur Absicht des Beitrags, zu Quellen, zum Datum der letzten Aktualisierung sowie Kontaktinformationen aufzunehmen, Ziele und Zielpublikum der verwendeten Sozialen Medien und Plattformen zu berücksichtigen, allfällige Interessenskonflikte (finanzielle, ideelle etc.) zu deklarieren und zu beachten, dass die Sache und nicht die Person des Arztes oder der Ärztin im Vordergrund zu stehen hat;

Alles sehr gute Anregungen, Sachen, die man wirklich durchdenken sollte, bevor man „irgendetwas“ veröffentlicht … mir persönlich aber etwas zu trocken. Ein paar Beispiele was passieren kann (und passiert ist) wären hier sicher hilfreich. Vielleicht stehen die auch in der ausführlichen Version? – die habe ich noch nicht gefunden.

Spannend fand ich noch das:
als Schutzmassnahme regelmässig im Internet Beiträge zur eigenen Person zu suchen und überprüfen.

Nur dass sie hier nicht schreiben, was man denn dann machen soll. Heute ist es nämlich schon etwas so, dass man da als Arzt (respektive Praxis) nicht den gleichlangen Spiess hat wie der Patient (oder irgendwer sonst, ja auch der Kollegoide) der sich auf Bewertungsportalen oder in den sozialen Medien auch anonym über den Arzt auslassen darf. Was hat man da für Möglichkeiten?

Ganz wichtig auch die Empfehlungen zu Datenschutz und Datensicherheit am Schluss – da haben noch so manche Nachholbedarf, da bin ich überzeugt.

Nach der Lektüre will ich von Euch wissen: wäre Euch jetzt klar, wie verhalten? Habt ihr noch eine konkrete Frage oder ein Beispiel dazu, die wir vielleicht diskutieren können?

Pharmama in den Medien (7)

wibaprilMein Blog kommt (einmal wieder) in einer Zeitschrift! In der Women in Business vom April wurde ich von Irene M. Wrabel für einen Artikel interviewt:

Blogs: Big im Business? Vom Hobby zum Geschäftsmodell – kann man mit Bloggen reich werden?

Die Antwort steht auch schon da: Es kommt ganz auf die Branche an. Das stimmt … und so als (ziemlich einsame) Apothekenbloggerin stehe ich natürlich ganz anders da als eine Modebloggerin oder eine Reisebloggerin … Wer mehr darüber nachlesen will, kann das Heft am Kiosk erwerben oder für den e-reader hier herunterladen (kostenpflichtig).

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Die anderen Bloggerinnen zeigen sich auch im Magazin in stylisch-eleganten Fotos … da komme ich (anonym bleiben wollende) schlecht mit :-). Trotzdem: Ist das nicht cool?!

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