Heute ist ‚einer dieser Tage‘

Nein, nicht weil Freitag der 13. ist.

Aber ich komme frühmorgens in die Apotheke und finde diverse Rezepte und Zettel auf meinem Schreibtisch.

Rezept 1: Arzt hat eine ungewöhnliche Dosierung aufgeschrieben, bitte nachfragen, ob das so sein soll.
Rezept 2: Bitte Tel an Dr. Hausarzt ob anstelle des Feigensirup ein Paragol N Sirup abegegeben werden kann, da dies dann auf Rezept / über Krankenkasse gehen könnte. Frau Müller-Schulze hat nicht viel Geld und möchte nichts, das sie gleich selbst zahlen muss.
Rezept 3: Frau Roth hatte bisher immer Dauerrezepte für ihre Antiepileptika – dies hier ist keines. Bitte Arzt anrufen, ob man da eines draus machen kann.
Rezept 4: 2. Medikament auf Rezept ist unleserlich und Kunde weiss auch nicht, was es sein soll. Bitte beim Arzt abklären.
und Rezept 5: Frau Donner hat immer Seroquel, aufgeschrieben wurde Sertalin – soll das wirklich so sein? Sie weiss nichts von einem Wechsel.

Merkt man, dass es Freitag morgen ist und bei uns in der Gegend viele Ärzte am Donnerstag mittag zu haben?
Na, dann hänge ich mich jetzt erst mal ans Telefon.

…

PS: falls es interessiert, hier die Antworten: 1: Ja, bis zur nächsten Kontrolle, 2: Geht in Ordnung, sie können was aussuchen. 3: Ja, habe ich vergessen draufzuschreiben, 4: Tyroqualin, 5: Hoppla, da habe ich mich verschrieben. Es soll das Seroquel sein, wie bisher.

Apotheken in aller Welt 19: Cluny, Frankreich

Muetze aus Frankreich schreibt:

hier kommen wie schon versprochen die Bilder der drei Apotheken hier aus Cluny. Ich habe ein kleines Copyright drauf gemacht und die Dateigröße angepasst damit du nicht ganz so viel Webspace verbrauchst. Als erstes die Pharmacie de l’Abbaye. Die ist der Abtei hier in Cluny am nächsten. Wenn du schonmal hier in Cluny warst hast du sie ja vielleicht entdeckt.  Dann folgen die Bilder der Pharmacie des Art die nur 50m weiter ist, dafür aber direkt an der Hauptstrasse liegt. Als letztes ist noch die Pharmacie Lamartine zu erwähnen die unserem eigenen kleinen Laden am nächsten ist. Zum einen Hat diese eine sehr schöne Aussenfassade und zum andern ist sie anscheinend auch schon sehr alt wie man an dem Türschild sieht welches ich im Detail noch mitschicke.

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Schöne Fotos von ein paar so wie es aussieht älteren Apotheken in Cluny. Holzfassaden gefallen mir immer sehr, aber auch die Steinmetzarbeiten sind toll!

Was sagt der Computer?

Kundin in der Apotheke: „Haben sie hier noch Hepatodoron?“
Apothekerin: „Lassen sie mich rasch im Computer nachschauen … das ist im Moment ja nicht lieferbar … Nein. Wir haben heute morgen das letzte verkauft.“
Kundin: „Was sagt der Computer?“
Apothekerin: „Er sagt, wir haben keines mehr.“
Kundin: „Ok, können sie einen Moment warten. Mein Mann möchte mit ihnen reden.“
Apothekerin: „Sicher.“
Mann der Kundin: „Und? Haben sie Hepatodoron?“
Apothekerin: „Nein, tut mir leid.“
Mann der Kundin: „Was sagt der Computer?“
Apothekerin: „Immer noch dass wir heute morgen das letzte verkauft haben.“
Mann: „Ok, danke.“

…

und für das habe ich 5 Jahre studiert? Na kommt schon Leute, fordert mich etwas!

Kontaktfreudig

Ja, das ist er, unser Junior. Das muss er vom Kuschelbär haben, denn ich selbst bin in der Öffentlichkeit – wenn ich nicht gerade bei der Arbeit Selbstvertrauen und Autorität verströme (*hust*) eher zu den schüchternen zu zählen. Bei Partys findet man mich mit einem Glas in der Hand am Rand und ruhig die Leute beobachtend.

Aber Junior. Der braucht die anderen Leute und vor allem die Kinder. Ein Glück ist er im Tagi – dort kann er sein Bedürfnis voll ausleben. Aber wenn wir zusammen sind, da „muss“ ich mit ihm auf den Spielplatz – und die Standardfrage lautet: „Sind anderi Kinder au dört?“

Ja, andere Kinder sind meist auch dort. Und kaum angekommen, rennt er schon zum nächsten hin, baut sich vor ihm auf und sagt: „Ich bin der Junior!“ und „Ich bin soo alt..“ (zeigt 3 Finger) – dabei ist es völlig egal, ob es sich um Junge, Mädchen, älter oder jünger handelt. Sitzt eine Gruppe zusammen, so setzt er sich mittendrin hin.

Es ist lustig zu sehen, wie die anderen Kinder reagieren. Während manche erfreut sind über den neuen Spielkameraden, können andere mit soviel Nähe gar nichts anfangen.

Gefremdet hat er nie. Eine Tatsache, die mich schon etwas beunruhigt. So offen und vertrauend wie er ist, läuft er mit jedem mit, der ihn anlächelt. Aber was soll ich da tun? Ich will ihm ja auch nicht einfach unnötig Angst einjagen vor „Fremden“ – und vorläufig bin ich oder Papa (oder Oma, Opa, Omi oder die Tagesmutter) ja immer in seiner Nähe. Aber später … das gibt noch ein paar ernstere Gespräche.

Nicht mikrowellenfest

Kunde in der Drogerie: „Und dann brauche ich noch eine neue Nasenspülflasche.“
Drogistin: „Hier, bitte. Brauchen sie noch die Salzbeutel dafür?“
Kunde: „Nein, nur die Spülflasche … ich wollte sie in der Mikrowelle desinfizieren..“
Drogistin (am Tippen): „Ah…“
Kunde (leicht vorwurfsvoll): „Nur zur Info: sie ist nicht Mikrowellenfest.“
Drogistin: „Ah, ok.“
…
P.S. Ja, das steht auch so in der Packungsbeilage.

Generika – eine Betrachtung (5)

Immer, wenn man, denkt, dass man fertig ist.

Hier kommt ein Nachtrag zu meiner Generika-Reihe: Generika – die Seite der Krankenkasse in Deutschland

geschrieben allerdings nicht von mir, sondern von einer Apothekerin, die bei einer Krankenkasse arbeitet. Sie hat sich enorm Mühe gemacht und ausführlich geschrieben. Darum bringe ich nicht den ganzen Artikel auf der Hauptseite, sondern nach dem „weiter“.

Krankenkassen und Generika in Deutschland:

1. Aufgabe der Gesetzlichen Kranken-Versicherung
2. Wirtschaftliche Rolle der Generika und Rabattverträge
3. Gesundheitliche Aspekte
4. Zusammenfassung/Beurteilung

Aufgabe der GKV:

Wikipedia hat einen recht lesenswerten Artikel zum Thema gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland parat:

Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung ist es, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern (§ 1 SGB V). Dazu gehört auch, Krankheitsbeschwerden zu lindern (§ 27 SGB V)….Alle Versicherten haben grundsätzlich den gleichen Leistungsanspruch, dessen Umfang im Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) festgelegt und durch § 12 Abs. 1 SGB V begrenzt ist. Danach müssen die Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.

Soweit die Theorie. „Generika – eine Betrachtung (5)“ weiterlesen →