Was wird es denn?

Männlicher Kunde in der Apotheke zu anderer Kundin, die ganz offensichtlich schwanger ist:
„Was für ein Sternzeichen wird es denn?“

die Kundin ist baff, fängt sich aber rasch wieder. „Ich glaube … Zwillinge?“

Hat Euch das mal jemand in der Schwangerschaft gefragt? Fragen nach dem Geschlecht des Kindes und wann der Geburtstermin ist, das ist ja üblich, aber …. das Sternzeichen?

Liebe Apotheke …

Ein Gastbeitrag von Fränzi vom Blog Sternenzaubers Geschichtenhimmel, wo er zuerst publiziert wurde:

LIEBE APOTHEKE … 

… meiner Wahl.

Zu Dir komme ich gerne – und das nicht nur, weil Du so praktisch auf meinem Arbeitsweg liegst. Nein, die Apothekerinnen und die Apothekerhelferinnen (sagt man denen heute noch so?) sind kompetent, freundlich, hilfsbereit, humorvoll.
Wenn ich mich damals an meine komplikationsreiche Bauchlandung beim Tennisspielen erinnere – und wie mir die netten Fröileins anschliessend die Restbestände des grünen Kunstbelages mittels Pinzette aus der eitrigen Schürfwunde pulten und mich wunderbarst fachgerecht versorgten. Toll!
Oder wenn mein Dauerrezept abgelaufen ist, ich wieder mal in der letzten Minute vor den Ferien reinschneie – ich kriegs. Weil man mich kennt und die Situation richtig einschätzt.
Kaufe ich mal andere Medis, werde ich auf Wechselwirkungen hingewiesen. Brauche ich Rat, kriege ich den, mit einem freundlichen Lächeln und guten Wünschen garniert.

Kurz und gut: ich bin sehr zufrieden mit „meiner“ Apotheke. Sehr.

Aber gestern – auf dem Nachhauseweg – habe ich beim Vorbeigehen kurz mal in Deine Vitrine geschaut. Und bin ruckartig stehen geblieben. Neeee! Das darf jetzt nicht wahr sein. Oder?
Ich glaub mich tritt ein Pferd!

SLOGAN: „Ziel der XXXX-Methode ist nicht nur schnell und effektiv abzunehmen, sondern auch nach der Kur das Gewicht zu halten….“ (gekürzt)

So weit – so gut. Aber derart beworben?
NEINNNNNNNNNNNNN!
Das ist Werbung jenseits aller Vernunft.
Barbie und Ken als Mass aller Dinge im Zusammenhang mit Werbung für Schlankheitsmittel, welcher Art auch immer, zu suggerieren … liebe Apotheke, das geht gar nicht.
Der Zusammenhang zwischen Essstörungen (Ess-/Brechsucht  = Bulimie) und Werbung ist erwiesen – und gerade eine Apotheke, welche zum Wohle der Menschen da ist, trägt hierbei eine grosse Mitverantwortung.
Nachtrag: Fränzi hat der Apotheke den Link zu ihrem Beitrag geschickt und …. heute ist schon umdekoriert.
Ich sag’s doch: als gute Apotheke ist man in so Sachen zumindest lernfähig! :-)
Und das ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig Rückmeldungen – und auch Kritik sind.

mit erhobenem Zeigefinger

Patientin, die ihre Medikamente nicht nimmt – oder zumindest nicht richtig, nämlich regelmässig.
Sie bekommt Blutdruckmedikamente und die Diskussion hatten wir schon ein paar mal.

Pharmama:. „Was kann ich noch machen? Soll ich ihnen ein Bild von mir geben, mit erhobenem Finger und richtig böse dreinschauend, damit sie es an den Badzimmerspiegel kleben – und daran denken, ihre Medikamente richtig zu nehmen?“

Wir lachen beide.

Pharmama: „Sie müssen ihre Medikamente nehmen. Mit dem hohen Blutdruck riskieren sie nämlich einen Schlaganfall in nicht allzu ferner Zukunft.“

 

Belauscht (4)

Guter Duft, schlechtes Deutsch. Oder: lost in translation …

Frankfurt am Main. Auf der Zeil. In einer Apotheke.

Während ich auf meine Frau warte, die gerade bezahlt, betrachten eine Gruppe Amerikaner einen Warenständer mit Badezusätzen. Eine Frau in der Gruppe nimmt eines der Badezusätze vom Ständer und fragt ihre Begleiter erstaunt und leicht entsetzt:

“Bad aroma!? Who would want to buy that?”

Quelle: www.belauscht.de

Damenhygiene

Es kommt ein junger Mann mit einer Packung Tampons an die Kasse der Drogerie.

Er legt sie hin, sichtlich peinlich berührt und sagt, während ich sie einscanne: „Die sind nicht für mich!“

Pharmama (lächelnd): „Das habe ich mir schon gedacht.“

Warum ist es manchen Männern so peinlich Hygieneprodukte wie Tampons oder Binden für ihre Freundinnen / Frauen zu kaufen? Da ist wirklich nichts dabei.

Oder liegt es an der Auswahl, dass sie so … beeindruckt sind? Normal, Super, Mini, mit Applikator oder ohne, mit Flügelchen und Röckchen mit …

 

Und dann war da noch die Geschichte, die mir der Kollege Busfahrer erzählt hat:

Bei der Endstation haben sie immer Pause und Zeit etwas kleines zu essen und auf die Toilette zu gehen. Das ist eine öffentliche unisex-Toilette.

Wie er eintritt tönt es aus einem der Abteile: „Hallo? Ist da jemand? Ich brauche hier Hilfe!“

Sie war ziemlich enttäuscht als sie hörte dass es ein Mann war: „Oh ich habe gerade … meine Periode bekommen. Ich bräuchte ein Tampon oder so etwas…“

Busfahrer: „Das ist gar kein Problem.“

Er geht raus, steigt in den Bus, in dem inzwischen schon ein paar Leute sitzen und warten und sagt: „Ich habe hier einen Notfall. Hat jemand vielleicht einen Tampon für mich?“

Die Blicke müssen … unbeschreiblich gewesen sein.
Aber: er hat ihn bekommen!