Verdünnungsmittel?

Der Kunde fragt:
„Wenn ich Marcoumar in die Toilette werfe – macht das dann das Wasser dünner?“

Marcoumar ist ein Mittel zur Verminderung der Blutgerinnung.
Im Volksmund gelegentlich auch „Blutverdünner“ genannt.
Auf Wasser hat es allerdings keinen derartigen Einfluss (das ist ja auch „dünn“ genug, oder?).

Max muss mit

Das rechts ist Max: (hier zu sehen in unseren letzten Ferien)

Max ist Juniors liebstes Stofftier. Es ist zwar nicht so, dass er Max überallhin mitnimmt (ins Mukiturnen oder ins Tagi muss er nicht), aber wenn er schlafen geht, muss Max dabei sein. Darum kommt Max auch in die Ferien mit.

Junior hat Max auch selbst seinen Namen gegeben. Ein guter Name für einen Stoffhund, finde ich :-)

Mein erstes Stofftier – ich hatte es nicht so mit Puppen – war ein Affe und sein Name war Hieronymus. Ich habe keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin und meine Mutter behauptet fest, ich habe ihm den Namen wirklich selbst gegeben. Hieronymus. Nu denn.

Was war denn Euer erstes/liebstes Stofftier (oder von mir aus auch Puppe) und – wie hiess es?

Apotheken in aller Welt, 134: Rom, Italien

Heute ein Gastbeitrag vom rettungsdienstblog:

auch ich als dein regelmäßiger Leser schicke dir heute 2 Bilder von meinem Italien-Urlaub. Die Apotheke auf den Bildern ist die Apotheke in Rom an der spanischen Treppe, direkt gegenüber der Einkaufsstrasse „schick-scheck-schock“ ;-)

 

Ah Rom! Als ich da war, ist mir die Apotheke gar nicht aufgefallen :-) Allerdings ist das schon eine Zeitlang her und da war ich noch nicht so interessiert an Apotheken – damals habe ich dort Jean Paul Belmondo noch eine Szene vom Film „der Boss“ drehen sehen. Das bedeutet … das ist jetzt 26 Jahre her.

Schluck. Ich bin offiziell alt. Kennt hier eigentlich noch jemanden den Bébél ?

Des Lebens kleine Lernerfahrungen

Der Kundin, die nicht sehr gut zu Fuss ist wurde ein Medikament nach Hause gebracht, das sie nach eigener Angabe dringend brauchte. Sie machte aber die Türe nicht auf als der Lehrling, den wir geschickt haben klingelte.

Weil der Lehrling wusste, dass sie es dringend braucht, wir ihr aber gesagt haben, dass das nicht in den Milchkasten soll -wo man es einfach herausnehmen kann- hat er es durch den Briefkastenschlitz gesteckt (ja, dafür hat er das Medikament in die einzelnen Blister und die Verpackung auseinandernehmen müssen, aber er hat alles reinbekommen).

Am nächsten Tag ruft die Kundin an, sie habe nichts bekommen.

Man weist sie darauf hin, dass man sie am Vortag nicht erreicht hat und das Medikament im Briefkasten ist.

Da sei es nicht – meint sie – es muss gestohlen worden sein!

Grumpf. Aus dem Briefkasten geangelt? Muss ich noch sagen, dass es sich bei dem Medikament um ein Beruhigungsmittel gehandelt hat? – Merke: Blutdruckmittel werden nie gestohlen und je höher die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs oder Abhängigkeit ist, desto eher gehen die Medikamente „verloren“.

Während wir noch am diskutieren sind, was wir machen – kommt das nächste Telefon.

Dieselbe Kundin. Sie habe das Medikament gefunden – es tut ihr leid, sie mache den Briefkasten sonst nie auf …

Puuuh!

Jedenfalls gibt es jetzt bei uns auch neue Richtlinien: problematische Medikamente werden nur noch direkt ausgehändigt und weder in Milch – noch in Briefkasten gelegt.

Wie schrieb noch Douglas Adams?
„These are life’s little learning experiences.“
„You know what a learning experience is? A learning experience is one of those things that says, ‚You know that thing you just did? Don’t do that.’ “

Apotheken in aller Welt: 133: Mallorca, Spanien

und noch einmal vom „dergruenepunkt“:

Die Apotheken auf Mallorca sind während der Nebensaison zum größten Teil geschlossen. In den größeren Urlaubsorten gibt es aber auch welche, die „durchgehend“ geöffnet sind. Ist also ein bedeutender Unterschied zu der Praxis hierzulande, wo man nicht einfach seine Apo wegen Urlaub 3 Monate dicht machen darf.
Hervorzuheben ist das schöne Schaufenster der Apotheke aus Son Severa, einem Bergdörfchen mit schönem Wochenmarkt, wo eine breite Vielfalt an antik anmutenden Standgefäßen ausgestellt war. Ich hoffe, die Scheibe spiegelt da nicht zu sehr.

Die gefallen mir, die alten Gefässe – das in der 2. Reihe links sieht aus als enthielte es Goldplättchen … was das wohl ist?

Bitte nie mit dem Arzt drohen!

Ein wichtiger Aufruf an alle Eltern: Bitte, bitte droht eurem Kind nicht mit dem Arzt.

Z.Bsp letzthin in der Apotheke mitbekommen  „Wenn Du jetzt nicht folgst, bekommst Du eine Spritze beim Arzt!“

Ja, das mag kurzfristig funktionieren, aber:

– wenn das Kind dann mal zum Arzt muss, weil es krank ist, hilft es überhaupt nicht, weil der Arzt dann ein Kind vor sich hat, das ausser krank noch ängstlich ist, eventuell schreit und beruhigt werden muss.

Der Arzt muss manchmal unangenehme Sachen machen (ja, auch Spritzen)– Angst verstärkt den Schmerz. Auf der anderen Seite hilft Vertrauen in den Arzt der Behandlung und Heilung sehr.

Mein Junior geht tatsächlich gerne zum Arzt – zum Glück müssen wir das nicht oft – und es hilft schon sehr, weil er dann auch  den Mund aufmacht oder problemlos ruhig hält – na ja, relativ ruhig. Im Moment redet er den Leuten ein Ohr ab.