Basteln mit Junior: Badebomben mini

Man nehme:

1/2 Tasse Zitronensäure (etwa 100g)

1 Tasse Natron (ca. 200g)

3/4 Tasse Maisstärke

verrühre alles in einem Topf zusammen …

mische 1/4 Tasse Roh-Rohrzucker darunter

(oder lasse mischen)

In eine Sprühflasche füllt man etwas Wasser und gibt Lebensmittelfarbe dazu, bis man eine satte Farbe hat (ich habe zuwenig genommen, darum sind unsere eher blass herausgekommen)

Jetzt kommt der kritische Teil: Man muss die Mischung damit besprühen und dazwischen mischen. Sie soll feucht werden, aber nie so nass, dass sie zu schäumen anfängt. Man mischt solange, bis das Ganze die Beschaffenheit von feuchtem Sand hat, der sich mit den Händen formen lässt.

Dann gibt man tropfenweise Ätherisches Öl bei (wir haben nochmal Blutorange gemommen), bis der Geruch so ist, wie man will (etwa 1 Teelöffel).

Alles gut mischen mit den Händen oder Metallöffel. Wenn die Mischung zu trocken wird, nachsprühen.

Jetzt füllt man die Masse in Eiswürfelfomen (aus Silikon wäre am besten, Plastik geht auch, auch wenn man es nicht so gut rausbekommt). Leicht andrücken.

Weil ich noch Masse übrig hatte (unsere Eiswürfelformen sind offenbar zu klein) habe ich noch mit Guetzliformen experimentiert. Das geht auch – es ist einfach schwerer, die Bömbchen da wieder rauszubekommen.

 

Bei Raumtemperatur über Nacht (oder länger) trocknen lassen. In Gläser abfüllen oder in Zellophan packen.

Ins Bad geworfen sprudeln / schäumen diese „Badebomben“ weil die Zitronensäure mit dem Natron reagiert – dabei entstehen Bläschen aus Kohlensäure – wie bei einer Brausetablette zum trinken …

Weitere Bastelarbeiten mit Junior:

Salzteig

klassische Seife

Apotheken in aller Welt, 194: Kiew, Ukraine

Besten Dank an die Tänzerin, dass sie an mich gedacht hat und für die Fotos:

als ich letztes Jahr auf einem Schüleraustausch in der Ukraine war habe ich auch an dich gedacht und in der Nähe der U-Bahn Station in der Stadt eine Apotheke mit meinem Handy fotographiert. Entsprechend schlecht ist die Bildqualität. Leider war ich nicht in der Apotheke, da ich keine Zeit hatte, aber insgesamt sahen dort alle Apotheken eigentlich recht modern und ähnlich wie hier aus.

Apotheke in kyrillisch sieht für mich irgendwie aus wie „Antik“ …  und grad eben habe ich noch gelernt, dass Ukrainisch und Russisch etwas anders geschrieben wird.

Übrigens: Innenansichten von Ukrainischen Apotheken habe ich auch schon bekommen. Spannend.

Tag der seltsamen Kundenwünsche

Das hatten wir letzthin. An einem Tag gleich mehrere Anfragen von … ungewöhnlichem.

Dass die Kunden zur Weihnachtszeit nach Kerzen in der Drogerie fragen, kenne ich schon – das liegt daran, dass das früher mal so üblich war. Genauso wie manche noch fragen, ob wir Fotos entwickeln, oder Holzbeize haben …

Aber eben, letzthin an einem Tag gleich drei seltsame Anfragen.

Frau: „Könnten sie mir die Adresse von jemandem anhand der Telefonnumer heraussuchen?“

Naja, ich könnte im Internet nachschauen, ob ich etwas finde. Aber, wenn Sie die Nummer oder den Namen haben, können Sie auch selbst beim Auskunftsdienst anrufen. Ich habe nämlich im Moment keine Zeit für derartige Recherchen.

Frau: „Ich brauche homöopathische Placebo-Globuli“ – Ja. Ernsthaft, Mit gar nichts drin (nicht mal Vakuum :-)

Wofür: Ihre Katze bekommt demnächst homöopathische Medikamente und sie will sie jetzt schon daran gewöhnen, die zu nehmen. Katzen sind nur schwierig dazu zu bringen Medikamente zu nehmen – und mit dem Essen soll man homöopathische Mittel ja auch nicht nehmen … Das haben wir ihr übrigens besorgen können. Hier der Beweis.

Mann: „Ich hätte gerne Kräuter Zigaretten aber ohne Tabak … – zum aufhören rauchen.“

Hmmm. Es gab tatsächlich einmal Zigaretten ohne Tabak, die wir bestellen konnten. Die sind inzwischen ausser Handel. Im Internet fand ich ein paar Vertreiber für so „Kräuterzigaretten“ – mit den absonderlichsten Geschmacksrichtungen. Menthol und Schokolade sind da noch die normalsten. Aber erstens kann ich die nicht bestellen und zweitens … widerspricht das Rauchen von Kräuterzigaretten nicht der Aussage „aufhören rauchen“?

Was hattet ihr bei Euch schon für seltsame Anfragen?

a pain in the ass …

Von der Website Not Always Right: (Übersetzung von mir)

Deutschland. Ein älterer Herr kommt in die Apotheke.

Pharmassistentin (PA): „Wie kann ich ihnen helfen?“

Kunde: „Mein Hinter tut weh! Ich brauche Medizin!“

PA: „In Ordnung, haben Sie ein Rezept? Oder, können Sie mir sagen, was genau das Problem ist, damit ich ihnen etwas empfehlen kann, das nicht rezeptpflichtig ist?“

Kunde: „Ich weiss nicht, was nicht in Ordnung ist. Aber mein Hinter tut weh!“

PA: „Dann sollten sie besser einen Arzt aufsuchen. Wenn ich die Ursache für ihre Schmerzen nicht kenne, kann ich nicht viel machen.“

Kunde: „Aber ich will nicht beim Arzt warten mit all den kranken Leuten! Da fange ich mir noch irgendetwas ein!“

PA: „Das ist verständlich. Vielleicht könnten sie frühmorgens gehen, wenn weniger Leute dort sind?“

Kunde: „Nein, ich will das nicht! Ich möchte, dass sie mir sagen, was nicht gut ist! Schauen sie sich meinen Hinter an!“

PA: „Entschuldigen Sie, aber das machen wir nicht -„

Der Mann hört nicht zu. Vor der Apothekerin und drei anderen Kunden lässt er seine Hosen und Unterhosen herunter, dreht sich um und steckt seinen Hintern in Richtung Apothekerin.

PA: „Bitte ziehen Sie ihre Hosen wieder hoch! Ich kann ihnen nicht sagen, was das Problem ist und wenn sie so weitermachen müssen sie den Laden verlassen.“

Kunde: „Unsinn! Wenn Sie von dort aus nicht sehen können, was nicht gut ist, kommen sie näher und schauen sie das an!“

Der Apotheker kommt um zu sehen, was vorgeht und schmeisst den Mann schliesslich aus der Apotheke.

Kunde *auf dem Weg aus der Tür*: „Warum will sich niemand meinen Hinter ansehen?!“

Pausenunterhaltung

Heute nur ein paar Witze über / mit Apotheken, die ich mal gesammelt habe:

Ein Mann kommt in die Apotheke und fragt: “Haben Sie etwas Zucker?”

Der Apotheker geht nach hinten und kommt mit einem Beutel Zucker wieder.

“Haben Sie vielleicht auch einen Löffel?” fragt der Mann.

Der Apotheker langt unter die Theke und holt einen Löffel hervor. Der Mann holt einen Löffel voll Zucker aus dem Beutel, zieht ein kleines Fläschchen aus der Tasche und träufelt vorsichtig zwanzig Tropfen auf den Zucker.

“Probieren Sie doch mal”, sagt er zum Apotheker.

Der probiert den beträufelten Zucker und fragt: “Und was soll das jetzt bedeuten?”

“Ach, nichts weiter, mein Arzt hat zu mir gesagt: Gehen Sie in die Apotheke und lassen Sie Ihren Urin auf Zucker testen …”

….

Der Polizist kommt früher als gewöhnlich vom Nachtdienst nach Hause. Die Ehefrau hat Mühe, ihren Liebhaber zu verstecken und ruft ihrem Mann zu: „Bitte mache kein Licht, ich habe so entsetzliche Kopfschmerzen.“

Rücksichtsvoll zieht sich der Gatte im Dunkeln aus.

Gerade als er ins Bett steigen will, jammert sie: „Bitte geh doch noch zur Apotheke und hole mir paar Schmerztabletten.“

Der Polizist zieht sich im Dunkeln wieder an und läuft zur Apotheke.

„Was starren Sie mich denn an?“, fragt er den Apotheker, als der ihm die Tabletten gibt. „Kennen Sie mich nicht mehr?“

„Natürlich kenne ich Sie“, antwortet der Apotheker, „Sie sind der Polizist Walther.“

„Und warum schauen Sie dann so?“

„Ich wundere mich nur, wieso ein Polizist in der Uniform eines Briefträgers herumläuft.“

Dr.Schmitt hat seine Antwort auf die Einladung zu einem Abendessen
schriftlich geschickt.

Die Gastgeberin stöhnt: „Warum müssen Ärzte nur immer so eine unleserliche
Handschrift haben! Ich kann kein einziges Wort entziffern. Kommt er nun
oder sagt er ab?“


Der Ehemann versucht es ebenfalls vergeblich. Schließlich meint er: „Geh
rüber zum Apotheker! Der hat Erfahrung im Lesen von Arzthandschriften.“

Wenige Minuten später steht sie vor dem Apotheker: „Hier, das ist von
Dr.Schmitt. Können Sie uns nicht helfen, es zu entziffern?“

Der Apotheker studiert das Papier aufmerksam mit gerunzelter Stirn.
Schließlich hellt sich seine Miene auf, und er sagt: „Jetzt hab ich’s,
gnädige Frau; nehmen Sie bitte einen Augenblick Platz! Ich mach Ihnen das
Rezept gleich fertig.“

Ein Mann geht zum Arzt und erzählt ihm, dass er sich in letzter Zeit nicht so wohl fühle. Der Arzt untersucht ihm und verschreibt ihm ein Rezept. In der Apotheke löst der Mann das Rezept ein.

Apotheker: „Nehmen Sie die grünen Tabletten mit einem grossen Glas Wasser gleich nach dem aufstehen. Nehmen Sie die roten Tabletten mit einem grossen Glas Wasser nach dem Mittagessen. Und dann kurz vor dem Zubettgehen nehmen sie eine blaue Tablette mit noch einem grossen Glas Wasser.“

Mann leicht entsetzt, dass er auf einmal soviele Medikamente nehmen muss: „Oh je, … aber, was ist denn genau mein Problem?“

Apotheker: „So wie das aussieht, trinken Sie nicht genug Wasser.“