Ausgeschüttet

Das ist eine Geschichte aus den Ferien, die ich Euch noch nicht erzählt habe. Wir fuhren ja selber, was meist gar kein Problem ist (Johannesburg und Durban mal beiseite-gelassen). Wir haben vor etwa 1 Stunde Swaziland hinter uns gelassen und waren auf dem Weg weiter südwärts durch Südafrika auf der N2.

Die N2 ist eine der Hauptstrassen und meist auch gut befahren – trotzdem ist es eine einspurige Strasse, bei der man aber weit voraus sehen kann. Sehr weit, wie man auf dem Foto erkennen kann:

Nur, was sehe ich da vorne? Stauen sich da die Autos? Hat da jemand etwas gesehen? – ach nein, wir sind ja nicht mehr im Krüger, wo es Staus hauptsächlich gibt, wenn jemand einen Löwen oder ein Nashorn entdeckt hat und alle das sehen wollen. Also ein Unfall?

Das sehen wir, als wir fast da sind:

Ja, da liegt ein Lastwagen im Strassengraben. Mist. Wahrscheinlich Sekundenschlaf.

Und da stehen Autos neben der Strasse. Viele. Und Leute, die aussteigen und rennen – oh, je. Wenn da jemand verletzt ist, sollte ich vielleicht meine Reiseapotheke hervorholen und schauen, ob ich helfen kann …

 

Oh.

Ah, darum!

Das war ein Biertransporter (SAB steht auf den Kisten). Und was die ganzen Leute da gerettet haben -waren Bierkisten mit den paar Flaschen, die das überlebt haben.

Zu gut um wahr zu sein …

„Dieses Zäpfchen schmecken komisch und gewirkt haben sie üüüberhaupt nix.

Das hätte ich mir sonst wohin stecken können!“

… (Stimmt genau) …

Obwohl ich schon einiges gehört habe, was Zäpfchen angeht – und *wie* man die falsch anwenden kann, ja auch einnehmen – die Formulierung oben ist einfach zu … perfekt :-)

Apotheken in aller Welt, 58: Wien, Österreich

Besten Dank an Renate für ihr Foto:

anbei das Foto einer Apotheke in Wien, 18. Bezirk.

Beim Suchen im Archiv habe ich gesehen, dass ich schon Bilder von der Apotheke habe (die Schilder kamen mir doch so bekannt vor … :-) ) darum habe ich das einfach an den Post vom 23. November 2010 angehängt und bringe ihn hier nochmal …

Ich fand die Apotheke einfach niedlich. Leider sind die Fotos nicht besonders gut, da ich nur mein Handy dabei hatte und es schon dämmerte. Die Apotheke befindet sich in Wien, besonders gefallen haben mir die goldenen Schilder. ( Leider ist gerade runderherum Baustelle. )

 

Ja, die Schilder sind edel :-) chemisch reiner Sauerstoff. Analysen: Harn, etc. …

Prioritäten, Prioritäten …

Frau, die unglaublich nach Zigaretten stinkt kommt in die Apotheke mit einem Rezept für Ventolin Inhaler. Sie hat keine Krankenkassenkarte dabei und war noch nie mit einem Rezept bei uns.

Frau: „Dann zahle ich es halt. Wieviel?“

Pharmama: „Das macht 17 Franken und 5 Rappen.“

Frau: „Waaas? Aber … ich kann nicht atmen….!!“

Dann geht sie – ohne es genommen zu haben. Als nächstes sehe ich sie mit einem Riesen-Pack Zigaretten – einer sogenannten Zigarettenstange in der Plastiktasche an der Apotheke vorbeilaufen.

Ich könnte mich ja  irren, weil ich nicht rauche, aber … das hat sicher mehr gekostet als das Ventolin. Einiges.

Ja, ja. Prioritäten halt.

Jahresrückblick 2011

WordPress war so nett und hat mir eine Statistik zum Blog 2011 geschickt. Das sind die Highlights:

Dieser Blog wurde in 2011 etwa 980.000 mal besucht – das entspräche etwa 12 ausverkauften Sportveranstaltungen im Londoner Olympiastadion.

In 2011 gab es 574 neue Posts. Es wurden 662 Bilder hochgeladen. – Was wordpress nicht weiss: Die Bilder von Apotheken aus aller Welt – neu sind 130 Apotheken dazugekommen – stammen rein von Euch – meinen Lesern!

Mit 8.822 Besuchern war der 7. Februar der geschäftigste Tag des Jahres – dort habe ich das erste Mal eine Übersicht einiger Posts gebloggt: Musterpackung, eine Auswahl.

Die Top Referenzseiten in 2011 waren:

– und wer die Seiten nicht kennt/ noch nicht besucht hat, hat was verpasst!

Die meisten Besucher kamen aus: Deutschland, Schweiz und Österreich – was mich ja nicht wundert, schreibe ich doch in Deutsch (so mehr oder weniger, von Ausrutschern mal abgesehen). Aber ich habe Besucher aus der ganzen Welt: Frankreich, Italien, USA, Niederlande, Brasilien, Irland, Luxemburg und und und. Ich bin ziemlich beeindruckt.

Momentan habe ich 1.367 „Follower“: 155 via WordPress.com , 238 WordPress.com Kommentar-Folger, 511 Twitter followers. 463 Facebook followers.

Und noch mehr beeindruckt es mich, wenn ich von meinen Besuchern kommentiert werde. An der Stelle geht mein Dank an die Hauptkommentatoren: hajo, Wolfram, nicoretta, Mr Gaunt, McCloud, aber auch an all die anderen, die sich die Mühe und Überlegung machen und etwas hier sagen: rose, Irene, silberträumerin, Perennemente Sloggata, delfinstern, Blogolade, Svenja und all die vielen, die ich hier nicht erwähnen kann. Dank Euch und Euren durchschnittlich 450 Kommentaren pro Monat lebt dieser Blog noch.

Die meist besuchten (und gesuchten) Seiten waren:

An der Stelle möchte ich mich auch bedanken, bei meinen „Partnern“ – da wäre z.B. mein Blog-Ableger bei DocCheck, dann pharmaWiki – für die ich wirklich mal wieder einen Artikel schreiben sollte und neu: die Astrea Apotheken-Zeitung – die im neuen Jahr ein paar meiner Cartoons bringen werden. Yipee!!

Und wenn das hier eine Oskar-Rede wäre, hätte ich masslos überzogen …. Die Kurzfassung: Danke Euch!

Durgol dental

In der Drogerie verlangt der ältere Kunde „Eine kleine Flasche Durgol.“

Als er sieht, dass es die nur in Halb-Liter-Flaschen gibt, will er sie nicht: „Das ist viel zu viel. Ich brauche nur ganz wenig.“

Fragt die Drogistin: „Für was brauchen Sie es denn?“

Kunde: „Für das Gebiss – mein Zahnarzt hat mir das empfohlen.“

….

Im ersten Moment schwankt unsere Drogistin zwischen entsetzt und erstaunt. Durgol ist ein Mittel zum entkalken – zum Beispiel von Kafeemaschinen, Duschköpfen, Pfannen etc. … vom Gebiss, den 3. Zähnen steht aber nichts drauf.

Auf der anderen Seite … das Zeug ist einigermassen sanft und kann für Keramik und Metall eingesetzt werden, also … warum nicht, wenn man es hinterher wieder sehr gut mit Wasser abspült? Nachträgliches Googeln zeigt dann, dass es inzwischen wirklich Zahnärzte gibt, die das bei Kalkflecken auf den 3. Zähnen empfehlen – anstelle von Essigwasser.

Na denn … das wäre vielleicht ein neues Produkt: „Durgol dental“ – in kleinen Flaschen.