Happy Birthday, Pharmama!

Ja, es ist wahr, Pharmama – oder besser, der Blog wird heute 4 Jahre alt.

Das war mein erster Blogpost: Ein langer Tag 

4 Jahre (fast) täglich bloggen. Etwa 2000 Posts. Etwa 20’000 Kommentare. Über 2 Millionen Seitenaufrufe.

Danke vielmals, liebe Leser!

Ihr macht das bloggen die Mühe wert.

Kommentare sind ja der Lohn des Bloggers – und heute hätte ich gerne besonders viele von Euch:

Sag‘ Hallo! Woher kommst Du? Warum liest Du hier mit?

Name, bitte

Mindestens zwei Mal pro Woche:

Kunde: „Ich habe ein Rezept hier.“

Pharmama: „Wie ist der Nachname?“

Kunde: „Markus.“

Pharmama: „Hmm, ich habe hier niemanden mit diesem Nachnamen. Schreibt sich das mit K oder mit C?“

Kunde: „Oh, es ist Huber.“

Auf der Sperrliste

Eine Frau telefoniert und fragt: „Haben Sie Seresta forte an Lager?“

Da das immer mal wieder Lieferprobleme hat (und inzwischen gar nicht mehr erhältlich ist, aber das ist jetzt schon eine Weile her), schicke ich sie in die Wartemusik und schaue im Computer. Und wenn ich schon dran bin schaue ich auch grad mal, ob sie schon Kundin bei uns ist. Ich schaue also in ihr Computerdossier – ja, da ist eines- und da steht gross:

Achtung! Gesperrt für Benzodiazepine. Gefälschte Rezepte im 2010 und 2011.

Also zurück ans Telefon.

Pharmama: „Tut mir leid, aber selbst wenn sie ein Rezept haben, bekommen sie das nicht von uns. Sie sind gesperrt worden.“

Frau: „Was?! Warum?“

Pharmama: (Ah, wenn sie schon so fragt ….: „Der Arzt hat gemeldet, dass sie Rezepte für Benzodiazepine gefälscht haben – und sie haben offenbar bei anderen Apotheken versucht das zu bekommen.“

Frau: „Aber ich versuche das selber abzubauen!“

Ja, klar. Aber bevor ihr zu fest Mitleid mit ihr bekommt: auf der Sperrliste steht auch, welcher Arzt jetzt für ihre Therapie verantwortlich ist und in welcher (einen) Apotheke sie ihre Benzodiazepine noch bekommt. Das ist natürlich eine Einschränkung (auch in der Lebensqualität), die sie aber nur deshalb bekommen hat, weil sie in mehreren Fällen gezeigt hat, dass sie eben nicht verantwortungsvoll mit ihren Medikamenten umgehen kann. Jetzt musste sie die Verantwortung abgeben.

Aber sie kann natürlich immer noch abbauen – einfach in Zusammenarbeit mit der Apotheke, wo sie jetzt gehen muss. … Nicht dass ich ihr das abnehme, ansonsten würde sie kaum versuchen wieder woanders an (mehr) Tabletten zu kommen.

Apotheken in aller Welt, 213: Lanzarote, Spanien

Besten Dank an Simone aus Franken:

Ich wollte mich an den Apotheken auch einmal beteiligen. Ich war dieses Jahr nach Silvester wieder auf Lanzarote und habe dort am Rand der Fußgängerzone von Arrecife eine sehr landestypische und nicht touristisch gestylte Apotheke gefunden. Leider war sie nicht offen, da gerade Mittagspause war – so konnte ich auch nicht ins dunkle Innere fotografieren, das aber auch eher typisch mit Fliesen und Holz ausgestattet war. Der Eingang ist übrigens unter der Markise, nicht im Haupthaus :-)