Apotheken in aller Welt, 49: Barcelona, Spanien

(Originalbeitrag vom 5.11.2010) Und Verena zum (vorläufig) letzten:

Bleibt noch Barcelona, alle Bilder von den Ramblas. Bei Apotheke Nummer 1 hätte man ohne die Bezeichnung über der Tür eher gedacht es wäre ein Souvenir-Laden, während Apotheke Nummer 3 mein Favorit der Reise ist.
Einfach schön anzusehen.
Interessant was es da für Unterschiede gibt wenn man mal darauf achtet – finde deinen Aufruf echt ne gute Idee. Auch wenn ich meine Mitreisenden etwas genervt habe, weil ich an jeder Apotheke nen Fotostop einlegen wollte  ;)
Am Ende der Reise hatte ich sie aber soweit, dass sie mich sogar auf Apotheken hingewiesen haben  :)

Interessante Apotheken-Kreuze haben die da in Spanien. Es erinnert etwas an das Malteser-Kreuz.

Update: Von Paul vom AlltagimRettungsdienst kommt noch ein Foto der letzten Apotheke:

Spanien-010

Eine wirklich spezielle Apotheken-Front.

Einfach zupflastern

Eine Gruppe Teenager in der Apotheke.

„Habt ihr Pflaster?“

Pharmama: „Sicher, Für was?“

Teenie: „Für das.“

„Das“ ist ein 1.5cm langer, blutender Schnitt am Hinterkopf.

Die Jugendlichen sind Ziemlich angedüdelt und blödeln herum. Vor allem der mit dem blutenden Hinterkopf.

Pharmama: „Wie ist das passiert?“

Teenie: „Ich habe eine Bierflasche über den Kopf bekommen.“

(Na, wenigstens Ehrlich!)

Pharmama: „Ah. Das gehört genäht.“

Teenie: „Genügt da nicht auch ein Pflaster?“

Pharmama: „Nur wenn Sie eine hässliche Narbe da behalten wollen. Ausserdem: wie steht es mit ihrer Tetanusimpfung?“

Teenie: „Hmmm. Ich soll also damit zum Arzt?“

Pharmama: „Ja.“

Teenie: „Sicher?“

Pharmama: „Ja!“

Symptombekämpfung

Junger Mann in der Apotheke:

„Ich brauche etwas gegen Husten, Halsschmerzen, laufende Nase, Niesen … UND ich muss heute abend wieder fit sein. Mein Freund hat seinen Junggesellenabend!“

Ich habe Sachen gegen Husten, Schnupfen, Schmerzen und so weiter … aber – und dessen muss man sich bewusst sein – was er hat ist eine ausgewachsene Erkältung und da kann ich wohl etwas gegen die Hauptbeschwerden machen, aber nicht garantieren, dass er fit genug ist oder gar gleich wieder gesund.

Bitte entschuldigen Sie die zerstörte Illusion …

Little People

Kleine Leute – ist ein Kunstprojekt von Slinkachu.

Er schreibt darüber: Das Projekt „Little People“ begann 2006. Es beinhaltet das remodellieren und bemalen von Miniatur Figuren von Modell-Zügen, die ich dann platziere und auf der Strasse lasse. Es ist ein Strassenkunst und Fotographie Projekt. Die Strassen-Seite meiner Arbeit spielt mit dem Element der Überraschung und ich ziele darauf ab, dass die Stadtbewohner sich ihrer Umgebung bewusster werden. Die Szenen, die ich aufbaue – noch mehr durch die Fotographie und die Titel, die ich den Szenen gebe – zielen darauf die Einsamkeit und Melancholie des Lebens in einer grossen Stadt zu reflektieren – fast verloren zu sein und überwältigt. Aber darunter liegt immer etwas Humor. Ich möchte, dass die Leute mit den winzigen Leuten in meiner Arbeit sympathisieren.

Dieses Bild nennt sich: „Balancing Act“: Bildquelle: http://little-people.blogspot.ch

BalancingAct

 

This installation was left in Khayelitsha, a township in Cape Town, last year. The settlement is home to around 500,000 people and experiences many problems such as poverty, crime and a high rate of HIV infection – an estimated 16% of the population. Life can be tough, especially for children.

Mann kann die Bilder auch kaufen – Ein Teil des Erlöses von diesem Bild geht an eine Stiftung für HIV Waisen.

Ich finde die Bilder und die Idee toll – man muss sich mal anschauen, was diese kleinen Leute alles „machen“ :-) Und sie sind wirklich winzig – ich würde so gerne die Reaktion der Leute sehen, wenn sie zufällig auf diese winzigen Installationen stossen. Denn der Künstler lässt sie dort zurück.

Telefon Etikette

Warum beantwortet jemand das Praxistelefon wenn man anruft mit „Hallo?“

Pharmama (leicht verwirrt): „Ist das Dr. Habichgesucht?“

Person am Telefon: „Wer?“

Pharmama (jetzt mehr irritiert): „Dr. Habichgesucht?“

Dr. Habichgesucht: „Ah – ja. Was brauchen sie?“

Grrr.

Okay, es war etwas ausserhalb der üblichen Öffnungszeit. Wenn man viertel ab 5 Uhr als das bezeichnen kann. Ich find’s trotzdem unmöglich.