Little People

Kleine Leute – ist ein Kunstprojekt von Slinkachu.

Er schreibt darüber: Das Projekt „Little People“ begann 2006. Es beinhaltet das remodellieren und bemalen von Miniatur Figuren von Modell-Zügen, die ich dann platziere und auf der Strasse lasse. Es ist ein Strassenkunst und Fotographie Projekt. Die Strassen-Seite meiner Arbeit spielt mit dem Element der Überraschung und ich ziele darauf ab, dass die Stadtbewohner sich ihrer Umgebung bewusster werden. Die Szenen, die ich aufbaue – noch mehr durch die Fotographie und die Titel, die ich den Szenen gebe – zielen darauf die Einsamkeit und Melancholie des Lebens in einer grossen Stadt zu reflektieren – fast verloren zu sein und überwältigt. Aber darunter liegt immer etwas Humor. Ich möchte, dass die Leute mit den winzigen Leuten in meiner Arbeit sympathisieren.

Dieses Bild nennt sich: „Balancing Act“: Bildquelle: http://little-people.blogspot.ch

BalancingAct

 

This installation was left in Khayelitsha, a township in Cape Town, last year. The settlement is home to around 500,000 people and experiences many problems such as poverty, crime and a high rate of HIV infection – an estimated 16% of the population. Life can be tough, especially for children.

Mann kann die Bilder auch kaufen – Ein Teil des Erlöses von diesem Bild geht an eine Stiftung für HIV Waisen.

Ich finde die Bilder und die Idee toll – man muss sich mal anschauen, was diese kleinen Leute alles „machen“ :-) Und sie sind wirklich winzig – ich würde so gerne die Reaktion der Leute sehen, wenn sie zufällig auf diese winzigen Installationen stossen. Denn der Künstler lässt sie dort zurück.

Telefon Etikette

Warum beantwortet jemand das Praxistelefon wenn man anruft mit „Hallo?“

Pharmama (leicht verwirrt): „Ist das Dr. Habichgesucht?“

Person am Telefon: „Wer?“

Pharmama (jetzt mehr irritiert): „Dr. Habichgesucht?“

Dr. Habichgesucht: „Ah – ja. Was brauchen sie?“

Grrr.

Okay, es war etwas ausserhalb der üblichen Öffnungszeit. Wenn man viertel ab 5 Uhr als das bezeichnen kann. Ich find’s trotzdem unmöglich.

 

Malen mit Mikroben (2)

 Das sieht vielleicht nicht nach sehr viel aus – aber: das sind Bilder „gemalt“ mit verschiedenen Mikroben. Das hatten wir hier zwar schon einmal – aber die hier sind in dem Sinn speziell: sie wurden nämlich von Alexander Flemming gemalt.

Sagt Dir nichts? Das war der Fleming, der das Penicillin gefunden hat, praktisch der „Vater“ unserer Antibiotika. Der Geschichte nach war das mehr oder weniger durch Zufall: eine seiner Bakterienkulturen wurde durch einen Pilz infiltriert, der die Bakterien am Rand zurückdrängte.

Fleming hatte also Erfahrung mit verschiedenen Bakterienkulturen und benutzte sie offenbar auch zum malen. Nicht eine ganz so einfache Sache – zuerst musste er Kulturen finden, die verschiedene Farben hervorbrachten und dann diese so auf der Agarplatte anbringen, dass sie gleichzeitig reifen würden und dann das Bild zeigen.

Kreativität und Wissenschaft gehen sehr gut zusammen, wie man sieht! :-)

Quelle: Originalartikel im Smithsonian

Apotheken aus aller Welt, 315: Paimpol, Frankreich

Vielen Dank an Cora für diese Apotheke, die mir wirklich sehr gefällt!

ich schicke dir Fotos einer schönen, alten Apotheke in Paimpol (Bretagne) aus dem letzten Sommer. Aufgefallen waren mir die farbenfrohe türkise Fassade und die alte Fensterbeschriftung. Was da wohl alles beworben wurde ? Das Haus ist ein typisches bretonisches Granithaus. Leider war die Apotheke geschlossen (Mittagspause), aber ein Blick ins Innere zeigte die üblichen, mittlerweile wahrscheinlich europaweit gleichen Arzneimittel und Kosmetika.

Zu Anschauungszwecken

Manchmal würde ich gerne ein Foto machen – zum Beispiel, wenn ein Patient mit einer wirklich typischen Ausprägung von etwas kommt. Oder etwas speziellem …

So wie der jüngere Mann mit der Gürtelrose heute. Hübsche Bläschen mit Entzündung, einseitig dem Nervenstrang entlang am Rumpf – wie ein halber Gürtel …

—Und: Nein, es ist keine gute Idee, die Bläschen aufzustechen, davon wird es nicht besser.

Oder die Frau mit den wahnsinnig geschwollenen Mandeln …

—Ich glaube nicht, dass ich vorher geschwollene Mandeln überhaupt entdeckt hätte … aber die Frau hat ein Antibiotika-Sirup bezogen und als ich fragte, ob sie Probleme hat mit dem Schlucken, dass sie nicht Tabletten bekommt, hat sie mich gefragt, ob ich mir das anschauen will. Wow. Ein Wunder konnte sie überhaupt noch was Essen oder Trinken.

Oder das Kind mit der Ohrenentzündung …

—Ja, wenn der Eiter schon rausläuft, dann kann ich das auch ohne dieses Gerät vom Arzt, der damit in die Ohren schaut „diagnostizieren“.

Oder die Frau mit der grünen Zunge …

—Ja. grün. Da gibt’s nicht viel mehr dazu zu sagen. Das muss eine interessante Mischung an Bakterien und ev. Pilzen sein, die ihre Zunge da besiedelt hat.

Habt ihr mal etwas spezielles gesehen, von dem ihr gerne ein Foto gemacht hättet?

Apotheken aus aller Welt, 314: Memmingen, Deutschland

Besten Dank an Michael für die Bilder von Apotheke und historischem Haus!

als  ich  vor  kurzem  in Memmingen (Deutschland, Bayern) war, kam ich an  diesem  schönen  alten  Haus vorbei. Das sogenannte „Siebendächerhaus“ ist eins der 7 Wahrzeichen der Stadt, wie man einer Tafel an der Seite entnehmen kann (https://de.wikipedia.org/wiki/Siebend%C3%A4cherhaus) Die  eigentliche   Apotheke   ist   auf   der  gegenüberliegenden Straßenseite in einem nicht besonders spektakulären Haus  (Foto  1).  Das  Siebendächerhaus beherbergt  aber  scheinbar  noch  weitere Räume des Apothekers (Tafel Foto2).