Manchmal ist „nichts als die Wahrheit“ … nicht genug.
und ich dachte immer, das wäre Leto gewesen mit dem Schwan …
zu lesen einmal täglich
Manchmal ist „nichts als die Wahrheit“ … nicht genug.
und ich dachte immer, das wäre Leto gewesen mit dem Schwan …
Frau in der Apotheke: „Ich suche nach Info über das Carpal-tunnel Syndrom. Mein Nacken macht mir Probleme, wissen Sie?“
Nein, weiss ich nicht. Aber, ich bin sicher, Sie erklärt mir das gleich.
Junger Mann in der Apotheke: „Ein Extasy*, bitte.“
Habe ich richtig gehört? Habe ich was verpasst und das gibt es seit neustem beim ‚legalen Drogendealer‘?
Besser nachfragen.
Pharmama: „Für was brauchen sie es denn?“
junger Mann: „Für die Füsse.“
Ah – er meint Etiaxil! Das ist ein Mittel gegen Schweiss. Nicht *ganz* dasselbe :-)
(*Ja, ich weiss, eigentlich schreibt sich das Ecstasy – aber so hat es sich angehört)
dvizard, dessen Reisen man auf delnortealsur2012 nachlesen kann, schickt uns dies:
ich habe hier in Cuenca, Ecuador, ein echt schönes Apothekchen gefunden. Die meisten Apotheken hier sind sonst mehr oder weniger normale Lädeli à la Südamerika oder gelegentlich (die grösseren) à la USA. Die hier hat dagegen ein schönes Innenleben und stellt in den alten Holzregalen neben den dekorativen Flaschen etc. auch tatsächliche Verkaufsprodukte aus :)
Der Apotheker führte mich dann auch noch durch den hinteren Teil der Apotheke, wo gemäss seinen Angaben auch der älteste Kühlschrank der Stadt steht…
Au – das sieht noch nach mehr Handarbeit aus, als bei uns – so viele Chemikalien zum Mischungen machen … Bei uns hat das (QMS sei dank) enorm abgenommen – es bringt nicht viel Chemikalien an Lager zu halten, die nach maximal 5 Jahren „verfallen“ für etwas, das man heute nur noch vielleicht einmal in der Zeit herstellen muss.
Auffallend: Das Schaugefäss – typisches Apotheker-Zeichen. Wer sieht es?
Ich gebe der Mutter den zubereiteten Antibiotikasirup für ihr Kind.
Sie reicht ihn dem Mädchen.
Pharmama (zur Mutter): „Das ist eine Glasflasche, bitte seien Sie vorsichtig damit.“
Die Mutter reagiert darauf gar nicht.
Das Kind lässt die Tasche prompt beim herausgehen fallen. *Klatsch* :-(
– ihm mache ich keine Vorwürfe – Kindern fehlt es teilweise noch an manchen Fähigkeiten, Gleichgewicht und Taktiles wollen geübt werden, aber die Mutter … hätte es besser wissen sollen.
Jedenfalls kommt sie – mit Sirup-tropfender Tasche – zu mir zurückgelaufen, stellt die Tasche auf den Tisch und sagt:
„Geben Sie mir eine andere, die hier ist kaputt!“
… während der Sirup anfängt sich auszubreiten.
Pharmama: „Ja, jetzt ist sie das. Sie bekommen eine neue Flasche von mir – die wird aber auch berechnet. Und bitte tragen Sie sie jetzt selber.“
Ich gebe Junior auch Sachen zum helfen und tragen, wenn wir unterwegs sind – aber möglichst nichts allzu zerbrechliches. Ich weiss warum.
Da, dort, hier und weg – Bälle und Tasse und … ich stelle einmal mehr fest, dass mein Auge zu langsam zu sein scheint für das. Man könnte verrückt werden :-)
Cool.