Alternative … oder besser Neuartige Methode zum Fiebersenken?

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gefunden auf 9gag.com

Also: das Kind bekommt Fieber (103 Grad Fahrenheit sind etwa 39.5 grad Celsius) … und dem Papa fällt nichts besseres ein, um das Fieber zu senken, als die Tochter an das Kühlsystem und ein paar Kühlkörper vom Computer zu hängen. Paracetamol hatte er offenbar nicht im Haus.

Okay … funktioniert vielleicht auch, aber … warum nicht mit kalten Umschlägen und Essigsöckchen arbeiten? Wasser, Essig und Tücher sind in so ziemlich jedem Haushalt vorhanden, das ist sicher nicht so aufwändig zu installieren und macht auch nicht weh, wenn man versehentlich draufliegt :-) …

Aber natürlich bin ich nicht ganz so ein Computergeek (auch wenn mein Kuschelbär was anderes behauptet).

Ich halte den Artikel ja für eine Ente … auch wenn nicht ausgeschlossen ist, dass das tatsächlich mal jemand probiert hat ….

Nicht im Mund anwenden

Eine jüngere, etwas mollige Frau kommt in die Apotheke geeilt. Sie hält mir ihre Finger unter die Nase, die *etwas* rot sind. Und ich meine *etwas* – also: nicht mal Sonnenbrand-rot, eher so wie ein errötendes Mädchen-Rot.

Frau (leicht aufgeregt): „Die habe ich mir grad vorher mit heissem Wasser verbrüht! Muss ich dafür zum Arzt?“

Pharmama: „Haben sie es anschliessend mit kühlem Wasser gekühlt?“

Frau: „Ja.“

Pharmama: „Wie lange etwa?“

Frau: „Ein paar Minuten. Ich habe gehört, das sei gut bei Verbrennungen?“

Pharmama: „Ja, das stimmt, das verhindert, dass das Gewebe weiter beschädigt wird.“

Frau: „Ja, soll ich das nochmals kühlen gehen? Oder gleich zum Arzt?“

Pharmama: „Nun, es sieht nicht so schlimm aus. Den Arzt brauchen sie dafür nicht.“

Es ist wirklich nicht sehr rot und auch nicht offen, geschweige denn Brandblasen …

Frau: „Soll ich da Butter drauf schmieren?“

Pharmama: „Nein! Das macht man heute nicht mehr, das hilft auch gar nichts.“

Frau: „Ich möchte aber eine Creme für drauf. Haben sie mir etwas?“

Ich überlege. Sie braucht nicht zwingend etwas – aber sie will ganz offensichtlich etwas machen. Ich bin inwischen überzeugt, dass die Frau … etwas eingeschränkt ist intelligenzmässig. Nicht schlimm, aber so, dass man automatisch anfängt etwas langsamer und deutlicher zu werden.

Pharmama: „Wie wäre es mit Bepanthen plus? Das ist eine desinfizierende Wundsalbe. Das geht auch, wenn sie irgendwann mal woanders etwas haben.“

Frau: „Das ist gut für Verbrennungen?“

Pharmama: „Ja.“

Ich verkaufe ihr eine kleine Tube.

Sie macht sie sofort auf und schmiert sich etwas auf die Finger.

Frau: „Ah, das tut gut. Danke, vielmals!“

Und sie geht wieder.

Ich schmunzel ein bisschen – aber ich habe das Gefühl, die sehe ich bald wieder.

Es dauert auch nur etwa eine halbe Stunde, da steht sie wieder da.

Noch beunruhigter als vorher.

Frau: „Ich habe da drüben (gegenüber haben wir einen Imbisstand) ein Sandwich gegessen!“

Pharmama: „Jaaa?“ – ich meine: okay, das ist ja nicht wirklich ein Grund so beunruhigt auszusehen.

Frau: „Und dabei habe ich vergessen, dass ich noch Salbe an den Fingern hatte!!“

Ja – und?“ … ich versteh’s noch nicht..

Frau: „Und ich hatte die Finger auch im Mund … und dann ist mir eingefallen, dass ich doch Salbe an den Fingern habe! Und jetzt … ich habe in der Packungsbeilage nachgeschaut: da steht: ‚Nicht für in den Mund!‘ Bin ich jetzt vergiftet“?

Pharmama: „Ah – Nein. Sind sie nicht. Das ist wirklich nicht so schlimm.“

Frau: „Aber – etwas von der Salbe ist vielleicht in meinen Mund gekommen!“

Pharmama: „Ganz wenig vielleicht … aber, schauen sie. Wenn da steht: nicht im Mund, ist gemein, dass man es dort nicht anwenden soll – also auftragen oder gar einnehmen. Aber so wenig wie an ihren Fingern noch war .. das ist wirklich kein Problem.“

Frau: „Wirklich?“

Pharmama: „Wirklich.“

Frau: „Oh, gut. Na, dann – wiedersehen!“

Pharmama: „Wiedersehen!“

(Ich hoffe aber nicht so bald…)

 

Apotheken aus aller Welt 354: Bangkok, Thailand

Danke an Volker!

Hier schicke ich Dir ein Foto einer Apotheke in Bangkok, wie man sie entlang der Sukhumvit Road alle paar Meter findet.Ungewöhnlich daran finde ich, dass die Apotheke explizit damit wirbt, die Medikamente auch ohne Rezept abzugeben – wo genau das doch business as usual hier ist.

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Das mag schon „business as usual“ sein … das heisst aber nicht, dass das schon alle wissen …

Apotheken-Roboter

Wenn ich das höre, muss ich immer an so etwas denken:

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Tatsächlich handelt es sich dabei um so etwas:

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Angeblich Platzsparend und Praktisch. Tatsächlich kenne ich aber schon 2 Apotheken, die einmal Roboter hatten und wieder davon abgekommen sind. Wenn ihr das kennt: wie sind denn Eure Erfahrungen damit?

Quelle oberes Bild. unteres Bild: commons Wikipedia

Apotheken aus aller Welt, 353: Edinburgh, Schottland

anonym bleiben wollend diese Einsendung:

In den Herbstferien Anfang November wurde an meiner Schule eine Studienreise nach Edinburgh, Schottland, angeboten. Selbstverständlich suchte ich munter nach Apotheken für dich und Sparmärkten für den Shopblogger. Für den Shopblogger ging ich leer aus, für dich habe ich tatsächlich eine einzige gefunden, bzw. ist mir nur diese Eine aufgefallen.Die Royal Mile Pharmacy (sogar mit eigener Homepage: http://www.royalmilepharmacy.co.uk) liegt, wie der Name schon sagt, an der Royal Mile, einer wirklich schönen und geschichtsträchtigen Straße mitten in der Altstadt welche das Edinburgh Castle mit dem Holyrood Palace verbindet.

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Einkaufstourismus mal anders

Bei uns gross in der Presse: der Einkaufstourismus … wie viele Schweizer auf Deutschland einkaufen gehen um vom Euro-Kurs und den niedrigeren Preisen zu profitieren. Aber – umgekehrt gibt es das auch.

So hatten wir vor ein paar Wochen einen Mann bei uns in der Apotheke mit folgendem Rezept (das hier ist eine Kopie die ich gemacht habe, daher schwarz-weiss):

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Rivotril ist Clonazepam, ein Benzodiazepin, das auch als Antiepileptikum eingesetzt wird. Als Benzodiazepin fällt es allerdings bei uns – und wohl auch in Deutschland unter das Betäubungsmittelrezept … auch wenn man bei uns dafür noch keine speziellen Rezepte braucht. Das Mittel sei bei uns günstiger als in Deutschland, darum wolle er das bei uns kaufen – ja, gleich die ganze Menge, bitte. Er zahle bar.

Dauerrezepte sollten dafür eigentlich nur in Ausnahmefällen ausgeschrieben werden … und ich dachte, in Deutschland gibt es das gar nicht. Was sagt denn ein deutscher Apotheker, wenn er ein Rezept wie das oben sieht? Ist das so korrekt?

Jedenfalls: Mal abgesehen davon, dass ich deutsche Rezepte für Betäubungsmittelhaltiges nicht honorieren muss. Da bleibt auch noch das kleine Problem des Grenzüberganges. Laut Schengener Abkommen darf der Mann einen Eigenbedarf an Medikamenten über die Grenze nehmen … aber nur die Menge, die für 1 Monat ist. Das hier wäre illegal.

Sind wir in dem Fall wirklich günstiger mit dem Preis? Bei uns kostet das pro 100er Packung CHF 26.90 – dazu kommen noch die Checks: CHF 7.30.- (das allerdings nur einmal, auch bei mehreren Packungen, bei Bezug am gleichen Tag.)

Jedenfalls: ich habe ihm das Rezept wieder gegeben und gesagt, dass ich das nicht machen kann – und warum. Sorry.