Apotheken aus aller Welt, 352: Ubud, Bali, Indonesien

Merci vielmals Julian für diese Apotheke:

Anbei drei Fotos von einer Apotheke auf der Monkey Forest Road in Ubud (Bali, Indonesien)
Abgesehen davon, dass sie Aspirin hatten und die Apothekerin sehr freundlich war, kann ich nicht viel zu der Apotheke sagen.

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Das Plakat rechts fällt mir auf: Vitamin E ohne Gelatine. Wahrscheinlich, weil dies hier ein muslimisches Land ist und die Gelatine in den meisten Kapseln auch mit Schweine-Bestandteilen gemacht wird.

Alles!

Patient: „Was soll das heissen, das muss ich selber bezahlen?!? Meine Versicherung übernimmt alles!“

Pharmama: „Oh, wirklich? Welche ist das? Denn bisher habe ich noch keine Versicherung gesehen, die das zahlt.“

Es handelte sich übrigens um frei verkäufliche Multivitaminpräparate. Verschrieben auf Rezept. Ob er dem Arzt wohl dasselbe gesagt hat?

Knirsch, Crunch!

Aus Amerika:

Eine Frau kommt mit Rezept für ihren Teenager-Sohn in die Apotheke. Ein Eisenpräparat, das Rezept wurde aber vom Psychiater ausgestellt.

Apothekerin: „Hat er es schon einmal gehabt?“

Mutter „Nein, aber es ist sicher gesünder als die Nägel die er isst.“

Hoppla.

Es stellt sich heraus, dass der Sohn der Meinung war, er habe einen Eisenmangel und so kaute und ass er Nägel. Metall-Nägel, nicht Finger-Nägel

Die Mutter hörte ich fast schon stolz an, als sie sagte: „Und wir haben die Röntgenbilder um es zu beweisen!“

Jetzt weiss ich’s!

ein sehr junger Mann, maximal 14 Jahre alt, offensichtlich ohne Mama an der Theke.

Er, ziemlich nervös: „Mein Arzt sollte ein Rezept faxen.“

Pharmama: „Für wen?“

Junger Mann: „Mich.“

Okay … es ist wahrscheinlich das erster Mal …

Pharmama: „Und der Name ist ….?“

Junger Mann: „Tobias.“

Pharmama: „Und der Nachname?“

Junger Mann: „Meierlein“

Ich schaue nach – es wurde noch nichts gefaxt.

Pharmama: „Bis jetzt haben wir noch nichts bekommen. Ich kann aber den Arzt anrufen und fragen, wo das bleibt.“

Ich versuche seinen vielleicht ersten eigenen Apothekenbesuch trotz Schwierigkeiten so einfach wie möglich zu gestalten.

Junger Mann: „Okay!“

Pharmama: „Und wie heisst der Arzt?“

Junger Mann (verlegen): „Das weiss ich nicht mehr …“

Pharmama: „Ist es einer in der Nähe?“

Junger Mann: „Ja, In der Mühlebach-Strasse!“

… die ist unglücklicherweise ziemlich lange und hat diverse Praxen.

Ich fange an, die Ärzte entlang der Strasse aufzuzählen.

Nach dem 4. Arzt fällt dem jungen Mann etwas ein. Er strahlt mich an und sagt: „Jetzt weiss ich´s Dr. Med!“

Ich habe mir ernsthaft überlegt auch kurz mit der Pharmaassistentin im Labor zu verschwinden, weil sie einen „Hustenanfall“ bekam …