heute bekommen vom Junior. Den ich auch ganz fest li(e)b habe. Und auf den ich sehr stolz bin: selbstgeschrieben ! :-)
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heute bekommen vom Junior. Den ich auch ganz fest li(e)b habe. Und auf den ich sehr stolz bin: selbstgeschrieben ! :-)
Der Vater regt sich auf, weil ich dem Arzt anrufen möchte um eine ungewöhnliche Dosierung bestätigt zu haben betreffend dem Nasenspray des Sohnes:
„Oh, das ist ja lästig. Wir haben schon so viel Zeit beim Arzt gebraucht und das hier ist einfach lächerlich. Er hat uns alles erklärt und auch gesagt, dass es etwas stark ist. Muss das wirklich sein?“
Pharmama: „Nun, ich will trotzdem nachfragen, ob der Arzt wirklich die hohe Dosierung wollte. Er hat nämlich nicht sic auf das Rezept geschrieben, wie er könnte.“
Also habe ich angerufen.
Und der Arzt hat die Dosierung halbiert.
So ha!
Jetzt fragt sich vielleicht mancher: Wegen Nasenspray? Ja. Es war auch nicht „gewöhnlicher“ Nasenspray, sondern welcher, der Desmopressin enthält. Das ist ein Mittel, das dem Hormon Vasopressin entspricht. Es wirkt auf die Nieren und hemmt dort die Wasserausscheidung. Demnach wird es eingesetzt bei Diabetes insipidus, wo die Regulierung des Wasserhaushaltes nicht mehr richtig funktioniert und man oft und viel auf die Toilette muss.
Und ich weiss, wie lange das beim Arzt dauern kann und dass das (auch für die Eltern) nicht lustig ist. Aber was sein muss, muss sein.
Ich schicke dir diesmal eine Apotheke aus Bratislava. Wir machten mit der Klasse unseren Abschlussausflug dort hin und ich habe selbstverständlich nach Apotheken gesucht. In dem Fall brauchte ich auch eine, denn ich hatte meine Blasenpflaster vergessen und beim Laufen durch die Stadt, hab ich ein paar bekommen. Die Mitarbeiterinnen waren auch sehr freundlich, doch leider sprachen sie kein Englisch. Da war ich doch froh, dass ich mir extra ein Slowakisch-Wörterbuch gekauft hatte. Nur steht da Blasenpflaster leider nicht drinnen. Mit Wortbasteleien und deuten auf den Fuß war es dann aber zum Glück doch verständlich. :)
Danke an Maggy von Maggyschreibt– und: (cool!) das Compeed sieht aus wie bei uns! Wenn Du das gewusst hättest, dass es das gibt, hättest Du auch gleich Compeed sagen können :-)
aus dem Spital wurde mein Kuschelbär vor ein paar Stunden.
Was toll ist, hiess es doch noch am Morgen: „Da wir noch nicht genau wissen, was Sie haben und Sie noch Schmerzen haben, behalten wir Sie bis mindestens Sonntag hier.“
Wahrscheinlich haben sie den Platz gebraucht … Jedenfalls ist mein Kuschelbär wieder zu Hause und er musste alleine dahin kommen, da ich natürlich am arbeiten war.
Und eine Diagnose haben sie inzwischen auch gefunden – sogar ohne das CT, das sie eigentlich noch machen wollten. Appendizitis epiploica.
Wir warten ab und schlucken die Schmerzmittel, die sie ihm verschrieben haben. Also, natürlich: er schluckt sie. Im Notfall haben sie gemeint, kann er ja „wieder zurückkommen.“ Na toll. Das letzte Mal bei seinem Nierenstein war das ähnlich … und da standen wir nach etwa 5 Stunden wieder im Spital.
Wir werden getestet. Jährlich. Mehrmals. Unter andern auch, wie wir uns am Telefon verhalten.
Nachdem die letzten Tests per Telefon auch wieder durch sind … habe ich doch noch ein paar Fragen, die mir aber die Auswertung dieser Tests nicht wirklich beantworten kann. Darum frage ich jetzt mal Euch.
Es wird getestet, wie lange es geht, bis jemand abnimmt. Natürlich weiss ich, dass es wichtig ist, das Telefon rasch abzunehmen – und wenn jemand von unseren Angestellten frei ist, dann geht das auch recht zügig.
Aber … wenn wirklich alle am Bedienen und Beraten sind … ja, dann kann es länger gehen. Ich ziehe auch die Person, die in der Apotheke steht derjenigen am Telefon vor. Heisst: wenn das Telefon klingelt und direkt jemand vor mir steht und wartet, dann bediene ich denjenigen, der vor mir steht. Das Telefon klingelt dann halt weiter.
Wie würdet ihr das handhaben?
Ich melde mich am Telefon mit meinem Namen. Meinem Nachnamen. Die neuste Vorgabe sagt, dass man sich mit Vornamen und Nachnamen melden soll. Ich halte das für eine Unart, die wahrscheinlich aus den USA zu uns rüberschwappt. Der Patient / Kunde braucht meinen Vornamen nicht zu wissen. Ich habe nicht vor ihn zu duzen und möchte in der Apotheke auch von Kunden/Patienten nicht geduzt werden. Es ist auch so schon einfach genug meine Adresse – oder die eines Angestellten herauszufinden, ein bisschen Privatsphäre oder Abstand darf doch wohl auch für die Angestellten noch sein – oder?
Dass man darauf achtet, dass nicht zu viel Nebengeräusche beim Telefoniern auftreten ist mir auch klar. Aber wie sehr stört es wirklich, wenn man hört, dass ich am Computer bin? Also ich finde es nicht zwingend nötig, dass ich die Person, die anruft abklemme / in die Warteschlaufe hänge, wenn ich nur etwas kurzes für ihn/sie am Computer nachschauen muss. Das kann ich mit einer Hand und gleichzeitig daneben vielleicht noch eine Frage stellen. Also zum Beispiel, wenn jemand nach einer Wiederholung auf ein Dauerrezept fragt. Da muss ich relativ bald ein, zwei Dinge nachfragen und das ‚Moment, ich schaue.‘ (klick) ‚Ich bin wieder da, Danke fürs warten, auf welchen Arzt? Moment‘ (klick), ‚Ich bin wieder da, Danke fürs warten, Sie haben dafür kein Dauerrezept mehr, wollen Sie …‘
Was ist besser? Abklemmen oder es daneben machen?
Gut, wir haben auch den Test bestanden – was daran liegt, dass ich ganz liebe (und professionelle) Mitarbeiter habe, die – auch wenn es nicht immer nach „Schema F“ läuft – gut rüberkommen. Und das ist mir wichtiger als das sture befolgen von Telefonregeln.
Im Sommer habe ich eine Interrailtour gemacht und bin dabei naturgemäß ganz schön rumgekommen. Natürlich habe ich dabei auch einige Apotheken entdeckt.Meine erste Station war Luzern. -> übrigens eine wunderschöne Stadt!
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