Missverständnis (7)

Von einem Gast-Kommentar auf DocChek: (Danke an den Gast für den Lacher!)

Eine junge Frau mit Säugling auf dem Arm kommt in die Apotheke und verlangt: „Eine Warzensalbe“.

Der jung-dynamische Apotheker im Praktikum holt ihr eine keratolytische Salbe und erklärt, dass sich die Warze bei regelmäßiger Anwendung verfärben und irgendwann abfallen wird.

Und erntet einen besorgt-verständnislosen Blick:

Es sollte eine Salbe zur Pflege entzündeter Brustwarzen sein! …

Jaaa … manchmal hat man etwas im Kopf … und dann redet man aneinander vorbei.

Mehr Missverständnisse:

 

Entscheidungsfindung

Ich zeige der etwa 60 jährigen Frau, dass es vom Excipial sowohl Fettcreme als auch Salbe gibt.

Sie nimmt beide Packungen – eine in jede Hand, schliesst die Augen und fängt alblaut an zu … beten? Geister anzurufen? …. was auch immer … um sie in der Wahl des richtigen Mittels zu unterstützen.

Das geht etwa 2 Minuten, dann „puff“ öffnet sie wieder die Augen und sagt: „Ich nehme die Creme.“

Das war auch eine Premiere.

Anderes hatte ich schon: siehe Esoterisches in der Apotheke

Apotheken aus aller Welt, 472: Barcelona, Spanien

Danke vielmals an Lena aus Süddeutschland:
Ich bin seit langem stille Leserin deines Blogs und freue mich immer über deine unterhaltsamen Alltagsgeschichten :)
Ich war im Herbst für ein paar Tage in Barcelona und musste meinen Freund hin und wieder auf die Wartebank setzen, während ich Apotheken angeschaut habe, haha.
Ich habe ein paar Bilder angehängt, die bunte Mosaikwand ist nur noch ein Uberbleibsel, innen war ein Modegeschäft.
Die andere Apotheke ist in Betrieb und hatte innen noch die alte Holzeinrichtung, fand ich sehr schick!
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Fragen Sie ihren Arzt (oder Apotheker?)

Mückenstiche beissen. Sehr. So sehr, dass Sie etwas dagegen haben wollen.

Das verstehe ich gut.

Auch dass Sie das in der Apotheke suchen kommen.

Wir haben Mittel dagegen.

Aber was dann folgte, das verstehe ich nicht.

Ich zeige Ihnen, was wir haben (Fenistil, Dermacalm …) und frage, ob Sie schon etwas versucht haben.

Mann: „Nein – und wenn das wirken würde, könnte man es kaum so kaufen.

Ich denke ich gehe damit zum Arzt – oder noch besser: in den Notfall!“

Tut mir leid, liebe Ärzte – Ich hab’ noch versucht ihn aufzuhalten. Ehrlich!